Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Mitteilungen des Aalener Netzwerks 60 Plus, Stand 8. Juli 2016

1. Termine Kaffeetreff

6. September, 4. Oktober, 1. November, 6. Dezember

Vom 1. bis 26. August bleibt die Begegnungsstätte Bürgerspital wg. Urlaub geschlossen.

Am Mittwoch, den 8. Juni 2016 besuchten wir Lingelbachs Scheune in Abtsgmünd-Leinroden. Prof. Dr. Bernd Lingelbach zeigt durch einige interessante Experimente, wie z.B. durch die unterschiedliche räumliche Anordnung von Gegenständen in verschiedenen Abständen hintereinander Personen zu Zwergen werden oder zu imposanter Größe wachsen. Die Behauptung, die Wahrnehmung entspreche nicht immer der physikalischen Realität, wurde eindrucksvoll und amüsant bestätigt. Fazit, es kommt halt auf die Perspektive an.

Für den Besuch der Jugendstil-Villa Franck in Murrhardt am 2. Juli meldeten sich leider zu wenig Teilnehmer.

Vorschläge für den Juli und August

Am Donnerstag, den 14. Juli 2016 nach Schwäbisch Gmünd zur Villa Seiz zur Ausstellung

des Malers Eric Decastro. Wir treffen uns um 14.15 Uhr am neuen Marktplatz in der Weststadt und bilden Fahrgemeinschaften.

1960 im Burgund geboren, absolvierte Decastro eine Ausbildung als Serigraphist, arbeitet jedoch primär im Bereich der informellen Malerei. Besonderes Augenmerk legt der Künstler auf Bildharmonie und reliefartige Konturen, die je nach Lichteinfall ein vielfältiges Licht- und Schattenspiel ermöglichen. Informelle Malerei Öl Acryl, Stillleben, Landschaften, Porträt, Collagen, Plastiken in Holz.

Decastros Werke ziehen den Betrachter in das Bild hinein – in einen farbpoetischen Kosmos, der bewusst so konzipiert ist, Illusion zuzulassen. So könnte der Betrachter es auch mit einer Landschaft oder einer Weltraumaufnahme zu tun haben.

Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen u.A. Kunstverein Heppenheim, Museum Villa Rot, TAM Torrance ART Museum Los Angeles.

Er lebt und arbeitet heute in der Nähe von Frankfurt/Main.

Am 31. Juli geben die Stuttgarter Saloniker wieder ihr traditionelles Seenachts-Konzert Ellwangen: "Romantisches Open-Air am Kressbachsee"

Die Stuttgarter Saloniker verwandeln den See in eine Konzertarena, ganz im Stile der großen Klassik Open Airs. Man darf der leichten klassischen Muse und der Unterhaltungsmusik der Vollblutmusiker auf dem See lauschen - gerne auch beim Picknick mit der ganzen Familie.

Die Saloniker spielen live Wassermusiken und Gondellieder von Barock bis zur Moderne. An lauen Sommerabenden beschwören sie am, im oder auf dem See die Wassergeister, werben und locken Elfen, Feen, Nymphen und Faune, bis das Publikum verzückt schwebt und mittanzt.

Das umfangreiche Konzert gliedert sich in drei Teile mit zwei Pausen, in denen das Publikum das mitgebrachte Picknick genießen und die meist selbstgemachten Köstlichkeiten mit denen der Nachbarn vergleichen und austauschen kann.

Mit Funiculi-Funicula wird in italienischer Feststimmung das Konzert eingeläutet.

In der ersten Konzerthälfte spielen die Saloniker venezianische Gondellieder von Mendelssohn, Leoncavallo und Amadei, der See mutiert zur adriatischen Lagune. Mit den mondän-melancholischen Walzern "Sur la plage" und "Barcarole" von Emile Waldteufel entsteht eine Stimmung wie in einem Fin-de-siécle-Strandbad. Aufregender Höhepunkt ist die Ouverture zur romantischen Oper "Die Matrosen". Hier fängt Friedrich von Flotow auf naturalistische Art unterschiedlichste Stimmungen des Ozeans ein und setzt sie in Beziehung zu den Stimmungen der Seefahrer.

In der Pause inspizieren die Musiker die Picknickkörbe, fressen sich durch und stärken sich für die nächste Runde. Das Publikum, das ohnehin wieder einmal viel zu viel eingepackt hat, lässt dies mit sich machen.

In der zweiten Konzerthälfte lassen sich die Saloniker zu Klängen der Wassermusik nur so treiben. "Dolce vita" und "far niente" greift um sich. Das einzigartige Werk barocker Unterhaltungsmusik von G.F.Händel bekommt im Saloniker-Sound wieder seine ursprüngliche Bedeutung der meisterlichen Entspannung: Ein wahrhaft königliches Vergnügen.

Der dritte Teil ist das ausgedehnte Finale eines wundervollen Abends. Unerhört, die intimen Klänge der sinfonischen Konzert-Ouvertüre "Die Hebriden" von Felix Mendelssohn-Bartoldy, dargeboten vom feinen Salonorchester. "Eine Nacht in Venedig", ein Gipfel italienischer Opernkunst des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß. Spätestens dann können sich die beschworenen Nymphen nicht mehr halten und geben freiweg ihre schönsten Wasserarien zum Besten. Mit dem entzückenden Duett Barcarole aus Hofmanns Erzählungen von Jacques Offenbach und dem Terzett der Waldnymphen aus der Oper Russalka von Antonin Dvorak setzen sie dem Konzert die Krone auf. Jetzt kann nur noch Schwanensee von Peter Tschaikowski die Stimmung überhöhen. Das Publikum schwebt.

"Kommt jetzt der Schwan?" würde Loriot fragen. Er kommt. Denn um Zugaben sind die Saloniker nie verlegen.

Sollte die Möglichkeit zum Schwimmen oder Bootfahren gegeben sein, kann das Konzert auch vom Wasser aus genossen werden. „Bravissimo - zu Wasser und zu Lande!“ – Ein romantisches Sommer Event für die ganze Familie.

Bei schlechter Witterung findet das Konzert in der Großen Stallung des Schlosses Ellwangen statt.

Einlass: ab 18:30 h; Beginn: 19:00 h; Ende: 21:00 h Preis: 10,-- €, Kinder 5,-- € (6-18 Jahre)

Bitte Teilnahmekarten selbst besorgen.

Am Dienstag, den 16. August nach Öhringen zur Landesgartenschau mit OVA.

Abfahrt 9.30 Uhr am Betriebshof in der Gartenstraße, Rückkehr gegen 19.00 Uhr.

Fahrpreis inklusive Eintritt 38,-- EUR

Es ist die bessere Alternative als mit PKW nach Schwäbisch Hall und weiter mit DB nach Öhringen.

Wer mitfahren möchte, bitte bald melden, da erfahrungsgemäß schnell belegt.

Wie verbindet man einen historischen Hofgarten mit einem modernen Landschaftspark am Fluss? Der über 300 Jahre alte Garten mit seinen wunderschönen neuen Baumalleen verlockt zum Verweilen und Flanieren. Barocke Gartenkunst neu interpretiert!

Die einstige Residenzstadt Öhringen richtet in diesem Jahr die 26. Landesgartenschau in Baden-Württemberg aus. Auf dem weitgehend flachen Gelände haben Landschafts-architekten ein Konzept umgesetzt, das sehr neugierig macht: Wie verbindet man einen historischen Hofgarten mit einem modernen Landschaftspark am Fluss? Sehen Sie es sich doch einfach an: Der über 300 Jahre alte Garten mit seinen wunderschönen neuen Baumalleen ist zu neuer Blüte erwacht. Er verlockt zum Verweilen und Flanieren. Mit einem neuen Tiergehege und tollen Spielplätzen präsentiert er sich attraktiv für alle Generationen.

Es gluckert und plätschert überall. Das kleine Flüsschen Ohrn schlängelt sich wie ein hübsches Band durch das ganze Gelände (30 Hektar). Wer dem Wasserlauf folgt, macht eine Entdeckungsreise zu vielseitigen Erholungsflächen in der Flusslandschaft Cappelaue. Aktiv sein und Spaß haben ist an vielen Stellen möglich, ob auf dem Abenteuerspielplatz, beim Kletterturm oder in der Chill-Out-Zone am neuen Ohrnstrand. Alle Attraktionen liegen nah am Wasser.

Der Star der Landesgartenschau 2016 „Der Limes blüht auf“ ist der Obergermanisch-Rätische Limes (UNESCO Weltkulturerbe). Er verläuft direkt auf bzw. unter dem Gelände und zwar schnurgerade. So wie ihn die Römer vor fast 2000 Jahren angelegt haben. Er wird für die Besucher der Landesgartenschau mit einem eindrucksvollen, fast 500 Meter langen Pflanzenband aus rotlaubigen Gehölzen und überwiegend rotblühenden Blumen inszeniert. Die sommerliche Blütenpracht sollten Sie sich unbedingt anschauen. Und das nächste Highlight ist auch nicht weit davon entfernt: Das private Hofgut bei Cappel. Das stilvolle Anwesen mit seinem zauberhaften barocken Lustgarten ist wie ein schlafendes Dornröschen wachgeküsst worden! Glanzpunkt dort ist das ovale Wasserbassin, gesäumt von einem farbenprächtigen Blütenrand und in Blickweite natürlich die Rosenterrassen.

Zwischen 20. und 31. August nach Ravensburg mit der DB.

Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass die Fahrtzeit einfach über 2 Std dauert und der Gruppensparpreis bei den derzeitigen Angeboten bei 31,50 EUR pro Person liegt.

Ich rege deshalb an, auch zu überlegen, ob wir zwischen dem 20. und 31.08. statt Ravensburg, Schwäbisch Hall, München oder Baden-Baden vorziehen und Ravensburg beim Kaffeetreff am 6.09. nochmals diskutieren! Ravensburg bleibt uns auch länger noch erhalten. Ab 1. August nehme ich gerne Terminvorschläge und Anregungen entgegen!

Ravensburg ist eine der schönsten, besonders gut erhaltenen historischen Städte Süd-deutschlands. Als Reichsstadt und Sitz der Ravensburger Handelsgesellschaft ist Ravensburg im späten Mittelalter zum Zentrum in der Bodenseeregion aufgestiegen. Markante Gebäude, Plätze und Straßen prägen das Bild der historischen Altstadt, die noch heute weitgehend erhalten ist. Schon von weitem locken die vielen Türme der alten Handelsstadt. Mehr als ein Dutzend haben Ravensburg als Stadt der Türme und Tore bekannt gemacht. Die meisten wurden im 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Vielfältig sind sie in Gestalt und Form: kantig, halbrund oder rund - je nachdem, was der Stadtverteidigung am dienlichsten war. Vier Museen machen die Ravensburger Oberstadt zum Anziehungspunkt für kulturell Interessierte. Das Museum Humpis-Quartier, das Kunstmuseum, das Museum Ravensburger und das Wirtschaftsmuseum bieten in einem breiten Themenspektrum spannende und inspirierende Ausstellungen.

Das neue Kunstmuseum lädt Interessierte zu einem spannenden und inspirierenden Dialog mit der Kunst ein. Im Mittelpunkt steht die Sammmlung Peter und Gudrun Selinka. Unterschiedliche Wechselausstellungen ergänzen die beachtenswerte Dauerpräsentation.

Im mittelalterlichen Museum Humpis-Quartier (MHQ) können sich die Besucher auf eine Zeitreise durch sieben Gebäude und rund 60 Räume auf den Spuren von 1000 Jahren Kulturgeschichte begeben. Wechselnde Sonderausstellungen präsentieren spannende historische Themen.

Im Museum Ravensburger gehen Besucher auf eine interaktive Entdeckungsreise durch die Geschichte und Gegenwart des Unternehmens mit dem blauen Dreieck. Kinder und Jugendliche erfahren mit der tiptoi® Museums-Rallye Spannendes und Wissenswertes rund um das interaktive Mitmach-Museum.

Das Wirtschaftsmuseum Ravensburg erzählt „Wirtschaftsgeschichte(n) des 19. Und 20. Jahrhunderts“ unserer Region mit kurzweiligen Anekdoten und originalen Objekten. Wechselnde Sonderausstellungen gehen wirtschaftsrelevanten und lebensnahen Themen auf den Grund.

Der Spielehersteller und Buchverlag Ravensburger AG trägt seit mehr als 130 Jahren den Namen der Stadt in die Welt hinaus und wirbt somit auch für Stadt und Region. Viele Besucher kennen Ravensburg vor allem als Stadt der Spiele. Dieses Merkmal wird durch viele Angebote wie das Ravensburger Spieleland, das Museum Ravensburger, Kinder- und Spielekisten in Gastronomie und Übernachtungsbetrieben sowie einen blauen Spielkegel auch im Stadtbild sichtbar.

Nach Schwäbisch Hall in die Kunsthalle Würth zur Picasso-Ausstellung oder die Sammlung Alter Meister in der Johanniterkirche, bzw. auch das Hällisch-Fränkische Museum besucht werden.

Diese Ausfahrt erfolgt in gewohnter Weise mit PKW, wodurch wir flexibel sind.

Die Picasso-Ausstellung endet am 18. September und erfahrungsgemäß ist in den letzten Tagen einer Ausstellung der Besuch u.U. durch viele Besucher doch etwas eingeschränkt.

Das Hällisch-Fränkische Museum, im mittelalterlichen Stadtkern Halls gelegen, zeigt auf über 3000 m² Ausstellungsfläche Geschichte, Kunst und Kultur der Reichsstadt und ihrer Umgebung. Es erstreckt sich über sieben historische Gebäude.

Ein informativer Rundgang führt die Besucherinnen und Besucher von den geologischen Anfängen der Region bis in die Gegenwart.

Im Zentrum des Gebäudeensembles steht der um 1240 errichtete staufische Keckenturm. Auf acht Stockwerken beherbergt der einstige Wohnturm neben der Geologie und der Ur- und Frühgeschichte vor allem Sachzeugen aus der reichsstädtischen Geschichte Halls. In der so genannten Stadtmühle, einer früheren Mahlmühle, deren bauliche Struktur auf das 19. Jahrhundert zurück geht, wird die lokale Geschichte von der französischen Revolution bis zum Ende des 20. Jahrhunderts sowie verschiedene Sonderthemen vorgestellt.

Die Sammlung wurde vor über 160 Jahren durch den Historischen Verein für Württem-bergisch Franken angelegt und kontinuierlich ausgebaut. Sie enthält Exponate von über-regionaler Bedeutung, wie etwa die von Elieser Sussmann 1738/39 bemalten Synagogen-vertäfelungen aus Unterlimpurg und Steinbach, oder die Elfenbeinfiguren des Leonard Kern aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Das Museum pflegt auch Nachlässe von Persönlich-keiten aus Schwäbisch Hall und der Region, zum Beispiel von Johann Friedrich Reik (1836-1904), Louis Braun (1836-1916) und Marie Sieger (1886-1970). Hinzu kommen Firmenarchive, wie etwa das der Grossag. Somit ist das Hällisch-Fränkische Museum ein wichtiges Dokumen-tationszentrum für die Geschichte, Kunst und Kultur der Region Württembergisch-Franken.

Barrierefrei erreichbar sind aus Gründen des Denkmalschutzes nur das Erdgeschoss des Keckenburgtrakts und die Stadtmühle (circa zwei Drittel der Ausstellungsfläche, in Blau dargestellt).

Der Eintritt in das Hällisch-Fränkische Museum ist frei.

Evtl. an einem Samstag, 22. oder 29.08. nach München in das Lenbachhaus zur Ausstellung „Der Blaue Reiter kehrt zurück“

Wie bekannt, können wir samstags direkt von Aalen nach München fahren.

Eine der aufregendsten Kunstsammlungen in ihrer ganzen Vollständigkeit erleben: Unter dem Titel „Der Blaue Reiter kehrt zurück“ ist die Werksammlung der Künstlervereinigung wieder vollständig im Lenbachhaus zu bewundern. Die neu eingerichtete Abteilung setzt dabei verschiedene Akzente, unter anderem gibt es einen eigenen Raum für den Almanach des Blauen Reiters.

Die weltweit größte Sammlung von Bildern der Künstlervereinigung Blauer Reiter ist in einer neu eingerichteten Abteilung des Lenbachhauses zu sehen. Nach den Sonderaus-stellungen unter anderem zu Marc und Macke sowie zu Klee und Kandinsky ist der Blaue Reiter wieder als Dauerausstellung im Lenbachhaus zu sehen. Die Räume wurden hierfür neu gestaltet, sodass vor allem wichtige Werke der Kunstströmung stärker betont werden. Die Konzeption folgt dabei Kandinskys Diktum, dass das „eigentlich Künstlerische“ im Vordergrund stehen soll. Ein eigener Raum widmet sich dem Almanach des Blauen Reiters aus dem Jahr 1912. Mit einem Touchscreen kann man das Buch auch digital durchblättern.

Im Dokumentationsbereich laufen historische Filme aus der frühen Phase der Filmkunst. Auf Hörinseln wird das Verhältnis des Blauen Reiters – insbesondere Kandinskys – zu Komponisten der damaligen Avantgarde wie Arnold Schönberg und Anton von Webern beleuchtet. In der neu konzipierten Dauerausstellung spiegelt sich der ganze Pluralismus, den die Künstlerver-einigung des Blauen Reiters geschaffen hat. Gabriele Münters Stillleben treffen auf Wassily Kandinskys Sammlung von Volkskunst, Elfriede Schröters Kinderzeichnungen werden mit Franz Marcs „Kühen, gelb-rot-grün“ kombiniert.

Weitere Vorschläge stehen auf dem Programm

Tagesfahrt nach Baden-Baden mit der DB

Dieses Mal möchten wir Baden-Baden gerne im Sommer erleben. Wenn wir die blühende Natur noch erleben wollen, sollte das im August oder September sein.

Es ist mir bewusst, dass sich in der zweiten Augusthälfte einiges drängt. Aber es genügt, wenn wir als Gruppe mindestens sechs Personen umfassen, dann erhalten wir den Gruppensparpreis.

Tagesfahrt zur Harburg und ggf. Nördlingen mit PKW

BURG HARBURG an der Romantischen Straße

Die Harburg an der Romantischen Straße zählt zu den größten, ältesten und am besten erhaltenen Burganlagen Süddeutschlands und thront über der gleichnamigen Stadt Harburg an der Wörnitz. Als der 13-jährige Staufer Heinrich, Sohn König Konrads III., am 08. Februar 1150 von Harburg einen Brief an seine Tante, Kaiserin Irene, nach Konstantinopel verschickte, berichtete er von der bevorstehenden Schlacht gegen den Welfenherzog Welf VI. Durch diese Urkunde lässt sich die Harburg erstmals schriftlich belegen.

Zweifelsfrei war der Burgberg schon vor der Stauferzeit (1138-1268) besiedelt. Bauwerke und Abschnitte aus der Zeit der Ottonen (919-1024) und Salier (1024-1125) und sogar Fundstücke aus der Römerzeit beweisen die schon sehr frühe und wichtige Lage der Höhenburg über der Wörnitz.

Durch die Verpfändung der Burg im Jahre 1299 gelangte diese erstmals in den Besitz der Grafen und späteren Fürsten zu Oettingen.

Die Oettinger Grafen bauten die Burg zu einer der mächtigsten Festungen der Region aus. Zahlreiche Bauwerke der Harburg entstanden im 15. und 16. Jahrhundert.

Unter dem letzten Fürsten Albrecht Ernst II. (1669 - 1731) der protestantischen Linie Oettingen-Oettingen sollte die Burganlage im 18. Jahrhundert noch durch bauliche Veränderungen zur Residenz ausgebaut werden. Doch nur ein Teil, zu dem die Schlosskirche, der Fürstenbau und der Saalbau zu zählen sind, wurden tatsächlich entsprechend verändert. Der Charakter einer wehrhaften Burganlage blieb bestehen.

Tagesfahrt nach Weikersheim/Röttingen mit PKW

Schatzkästchen der Renaissance und des Barock

Schloss Weikersheim gilt als das schönste der Schlösser in Hohenlohe. Eindrucksvoll ist die perfekte Erhaltung, nicht nur des Schlosses, sondern auch der Umgebung der gräflichen Residenz. Glanzpunkt ist der barocke Schlossgarten mit seinem einzigartigen Reichtum an Figuren.

Das über 900 Jahre alte Städtchen Röttingen trägt viele Namen:

Staatlich anerkannter ErholungsortEuropastadtFestspielstadtWeinstadtStadt der Sonnenuhren

Als Mitgliedsort der Romantischen Straße liegt Röttingen in der idyllischen Landschaft des Lieblichen Taubertals. Eingebettet in Weinbergen, Wäldern, Wiesen und dem Tauberfluss ist Röttingen geeigneter Urlaubsort für Menschen, die sich nach Ruhe und Erholung sehnen und gerne Wandern oder Radfahren. Innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer ist dank der Fachwerkhäuser, Gassen, der Burg Brattenstein und dem barocken Rathaus ein Hauch von Romantik und Historie spürbar.

Im November ins Germanische National in Nürnberg zur Ausstellung

Karl IV. Eine Bayerisch-tschechische Landesausstellung

vom 20.10.2016 - 05.03.2017

Der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik nehmen den 700. Geburtstag Kaiser Karls IV. zum Anlass für eine gemeinsame Landesausstellung. Karl IV. gehört zu den bedeutendsten und facettenreichsten Herrschern der böhmischen und deutschen Geschichte.
Die Ausstellung präsentiert Aspekte seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahrhunderts. Sie bietet eine kritische Würdigung seiner Herrscherpersönlichkeit, seines Herrschaftskonzepts, seiner Bedeutung für die Residenzstädte Prag und Nürnberg sowie seiner künstlerischen Repräsentation.

Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Rezeption Karls IV. auf böhmischer und deutscher Seite, die bis heute jeweils sehr unterschiedliche Sichtweisen zeigt.

Etwa 140 Exponate der Tafel- und Buchmalerei, Skulpturen, Goldschmiedearbeiten, Textilien, Kunstgewerbe, Handschriften und Urkunden, Waffen, Münzen und Kunstgewerbe aber auch Objekte aus Archäologie und Klimaforschung, Filmsequenzen und Hörstationen präsentieren einen neuen und spannenden Blick auf den Herrscher und sein Jahrhundert.

Ab Herbst in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu kulturhistorischen Ausstellung „Barock - Nur schöner Schein”blicken die Besucher ab Herbst 2016 hinter die Klischees des barocken Zeitalters. Lassen Sie sich von der Vielschichtigkeit dieser Epoche überraschen.

Üppige Frauen, gepuderte Perücken, dekadente Feste und prächtige Baudenkmäler? Lange Zeit wurde die Barockepoche ausschließlich mit klischeehaften Vorstellungen in Verbindung gebracht. Doch ein näherer Blick auf die europäische Kulturgeschichte der Jahre 1580 bis ca. 1770 bringt Überraschendes ans Tageslicht: fortschrittliche Erkenntnisse in der Medizin, ein klassisch-antikes Schönheitsideal, wegweisende wirtschaftliche Entwicklungen, wissenschaftliche Rationalität sowie eine alle Lebensbereiche durchdringende Ordnungsstruktur.

Die kulturhistorische Ausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“ präsentiert barock-zeitliche Charakteristika jenseits von Puder, Pomp und Dekadenz. Sie stellt erstmalig die Vielschichtigkeit und die Widersprüche des Barockzeitalters ins Zentrum der Präsentation. Während die Kultur am Hofe mit rauschenden Festen und kostspieligem Lebenswandel bis heute ein Sinnbild für „Barock“ ist, prägten konfessionelle Ausein-andersetzungen, verheerende Kriege und katastrophale Hungersnöte vielerorts den Alltag. Dennoch herrschte in dieser Epoche der Frühen Neuzeit Aufbruchsstimmung: Mit neuen Instrumenten wie Fernrohr und Mikroskop erforschte man die Gestirne des Himmels und die Tier- und Pflanzenwelt der Erde. Handelsbeziehungen, Wissenschafts-austausch und Missionarsreisen veränderten die Weltsicht nachhaltig und sorgten erstmals für eine global vernetzte Gesellschaft. Schließlich geriet durch ein wachsendes Selbstbewusstsein des Bürgertums die bisherige Ständegesellschaft ins Wanken.

Anhand von 300 Exponaten, die den Themenkomplexen „Raum“, „Körper“, „Wissen“, „Ordnung“, „Glaube“ und „Zeit“ zugeordnet sind, stellt die Ausstellung die wichtigsten Charakteristika des Zeitalters vor. Darüber hinaus finden sich Themen und Gestaltungsformen des Barock auch heute noch in Werbung, Mode, Design, Kunst oder Architektur und belegen die Aktualität des Phänomens. Mit der Ausstellung setzen die Reiss-Engelhorn-Museen ihre langjährige enge Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien fort. Auch zahlreiche weitere europäische Museen und Sammlungen unterstützen das Projekt mit kostbaren Leihgaben.

Das „Menü“ für die nächsten Monate ist serviert. Bitte auswählen und zugreifen.

Im August halten wir per Telefon und E-Mail Kontakt. Bitte ggf. auch untereinander Termine abstimmen und mir melden.

Bis zum nächsten Treffen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr F. Heigl

 

© Stadt-Seniorenrat Aalen 13.07.2016 15:36
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