Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde

und Interessenten des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 4. Mai 2017

Telefon Stadt-Seniorenrat: 07361/9750558; E-Mail: ssr.aalen@t-online.de

 

Inhalt

1 Kaffeetreff in der Begegnungsstätte

2 Wo wir waren

3 Vereinbarte Termine

4 Meine Empfehlung

5 Was wir uns für dieses Jahr noch vorgenommen haben

 

1. Termine Kaffeetreff

6. Juni

4. Juli

 

2. Wo wir waren:

Am Samstag, den 8. April im Ulmer Museum zur Besichtigung der Sammlung Fried mit dem Titel „Kunst erleben“.

Am Samstag, den 29. April ging es dann nach Schwäbisch Gmünd. Die ehemalige Ott-Pausersche Silberfabrik, heute ein Industriemuseum und in Betrieb bis Anfang der 70er Jahre, vermittelte den Eindruck, die Mitarbeiter hätten gerade ihre Arbeit beendet und seien nach Hause gegangen. Im wahrsten Sinne, die lebendige Vergangenheit einer vergangenen Epoche. Gleichzeitig konnte auch die Sonderausstellung der 18. Silbertriennale

International besichtigt werden, in der 77 Objekte junger Silberschmiede aus der ganzen Welt ausgestellt sind. Sie ist noch bis zum 2.Juli 2017 in Gmünd zu sehen.

Die zweite Ausstellung in der Galerie im Prediger, die bis 18. Juni 2017 in Gmünd zu sehen ist, stellt etwas besonders wegen der Verwendung und Kombination verschiedener Materialen dar, wie Keramik, Platin, Cryzolite und Glasuren. Unter dem Titel „Paisley“ konnten wir 18 Arbeiten des Freiburger Künstlers Stephan Hasslinger bewundern.

 

3. Vereinbarte Termine:

3.1 Am Samstag, den 6. Mai 2017 machen wir eine kleine Maiwanderung (ca. 2 Std.),

ausgehend vom Römerkeller zwischen Unter- und Oberkochen, Richtung „Spitziger Fels.“

Treffpunkt 12:30 Uhr am Marktplatz der Weststadt.

 

3.2 Am Dienstag, den 9. Mai ist es soweit, unsere lang geplante Fahrt nach Ravensburg.

Wir treffen uns ca. 8:50 Uhr im HBF Aalen, Abfahrt um 9:07 Uhr am Gleis 3. Ankunft 10:51 Uhr. Rückfahrt 19:05 Uhr am Gleis 2. Ankunft in Aalen 20:53 Uhr.

Damit haben wir ca. 8 Std. zur Verfügung. Wir beginnen mit einem historischen Rundgang nach Stadtplan. Nach dem Mittagessen gehen wir im Museums-Viertel im Humpis-Quartier auf Entdeckungsreise ins Mittelalter. Weitere Museen, wie das Wirtschafts-, Kunst- und Ravensburger Museum befinden sich in der Nähe. Kaffeepause ist natürlich vorgesehen.

Falls alle Interessierte dabei sind, sind wir zwölf Personen.

Meine Empfehlung für das Kunstmuseum: from earth : oberschwaben

herman de vries (Foto)

herman de vries (*1931) arbeitet mit Gegebenheiten aus der Natur. Achtsam und mit geschultem Blick nimmt der Botaniker die Welt wahr und findet auf Wanderungen das Besondere in dem, was uns umgibt. Blätter, Steine, Gräser verwandelt der Biennale Teilnehmer in Werke, die naturwissenschaftliche Methodik und individuelles sinnliches Erleben verbinden und poetisch auf die Vielfalt der Natur aufmerksam machen.

Im Mittelpunkt seiner Werkreihe ‚from earth‘ steht das Material Erde. Unter diesem Titel hat der im fränkischen Maintal beheimatete Niederländer 1983 begonnen, Erdproben zu Pulver zu verreiben und auf Papier auszureiben. Seine Sammlung Erdmuseum umfasst heute über achttausend Erdproben aus aller Welt, die permanent im Museum Gassendi in Digne-les-Bains ausgestellt sind. Für das Kunstmuseum Ravensburg hat herman de vries im letzten Jahr ein ortsspezifisches from earth-Projekt für Oberschwaben umgesetzt. In der Region ansässige Menschen von Ulm bis zum Bodensee haben für den Künstler 29 Erden gesammelt. Diese wurden von de vries ausgerieben und führen auf eindrucksvolle Art und Weise den Facettenreichtum der hiesigen Landschaft vor Augen. Entstanden ist eine einzigartige Hommage an die Erdlandschaft der Region, die die „echten“ Farben der Erde vor Augen führt. herman de vries Antwort auf die Frage, was das Material Erde für ihn bedeute: "als erstes ist Erde das, worauf ich stehe und auf dem das wächst, was mich ernährt", weist auf die elementare Verbundenheit eines jeden zur Erde als Fundament und Orientierungspunkt unserer Wahrnehmung. Als Teil des Erdmuseums von herman de vries erzeugt der Zyklus from earth : oberschwaben über die regionale Spezifik und die damit nicht selten verbundenen 'Heimatgefühle´ hinaus, jedoch vor allem ein universelles Bewusstsein für die Erde, die uns trägt.

Unter dem Ausstellungsformat Fremde Blicke werden jetzt nicht nur die 30-Blätter dieses einzigartigen Zyklus im Foyer des Kunstmuseums präsentiert, sondern auch die Grabungen in Form einer Dokumentation des Künstlers Kristof Georgen.

 

3.3 Am Samstag, den 13. Mai 2017 nach Harburg zur Wanderung nach Eisbrunn.

Wir treffen uns um 9:30 Uhr am Marktplatz der Weststadt. Wir fahren mit PKW. Nach Ankunft in Harburg wandern wir uns auf dem Bockrundweg über Berg und Tal, Wald und Heide zur idyllisch gelegenen Waldgaststätte. Hin- und Rückweg ca. 9 km. Wir laufen so, dass alle mitkommen. Gemeldet haben sich sieben Wandersleute.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der untere Burgparkplatz der Harburg. Von dort gehen wir auf einem Grasweg etwas ansteigend in Richtung Bock. Rechterhand passieren wir den ehemaligen jüdischen Friedhof am Waldrand des Hühnerberges. Von hier führt uns der Weg zur Aussichtsplattform der Station Pluto des Rieskrater Planetenweges, von wo aus wir bei guter Witterung sowohl einen wunderbaren Blick in die Riesebene als auch über das Wörnitztal bis nach Donauwörth haben. Weiter geht es über riestypische Heide hinauf zum und wieder herab vom Gipfelkreuz auf dem Bockberg.

Nach dem „Abstieg“ vom Bock gelangen wir durch den Wald nach Eisbrunn. Im an die Waldschenke anschließenden Garten können zahlreiche exotische Baumarten entdeckt werden. Zurück geht es zunächst idyllisch auf Graswegen und an Waldrändern entlang. Durch das Edelmannstal wandernd gelangen wir schließlich auf einen Feldweg, der uns geradewegs am Eingang der imposanten Harburg vorbeiführt, die als Abschluss der Tour zur Besichtigung einlädt.

 

4. Meine Empfehlung:

4.1 Am Freitag, dem 18. Mai nach Schwäbisch Gmünd zur Besuch der Villa Seiz

James Francis Gill, einer der letzten noch lebenden Vertreter der amerikanischen Pop-Art, stellt nur noch bis zum 21. Mai in der Villa Seiz aus.

Ich schlage ein Treffen um 13:30 Uhr am Marktplatz der Weststadt vor.

Unter dem Titel „From Pop Art to Pop Surrealism“ zeigt das Museum rund 60 Arbeiten Gills, darunter einige Unikate sowie zahlreiche Serigrafien aus verschiedenen Editionen des 82-​jährigen Texaners.

„Ich möchte alle, die meine Arbeiten betrachten, zum Staunen bringen“ – so der Wunsch von James Francis Gill, einem der letzten noch lebenden US-​amerikanischen Pop Art Künstler der ersten Stunde. Im außergewöhnlichen Jugendstilambiente des Museums Villa Seiz bietet sich eine ganz besondere Gelegenheit dazu.

4.2 Am Sonntag, den 21.Mai in den Park von Schloss Hohenstadt.

Ab 16:00 Uhr geben die Stuttgarter Saloniker im Lusthaus ein Konzert mit Melodien aus der Jugendstilzeit. Tickets kosten 30,-- EUR und sind erhältlich unter 07192 – 936 6931.

Interessierte bitte selbst anmelden.

 

5. Was wir uns für dieses Jahr noch vorgenommen haben:

Beim Kaffeetreff im Juni soll vordringlich festgelegt werden:

Ich erkundige mich, unter welchen Bedingungen und wann eine Führung durch den Architekten der Münsterbauhütte im Dachstuhl des Heilig-Kreuz-Münsters in Schwäbisch Gmünd möglich ist.

Im Frühling nach Baden-Baden.

Eine Tagesfahrt nach Esslingen.

Ob wir im Juli nach Schwäbisch Hall auf der „Großen Treppe“ das deutsch-italienische Sommermusical „Maria, ihm schmeckts nicht“, besuchen.

Bedingung, Karten müssen am Vorstellungsabend ausreichend zur Verfügung stehen. Wegen der unsicheren Wetterverhältnisse wird eine vorherige Bestellung ausgeschlossen.

· Eventuell auch Schwäbisch Hall mit Kunsthalle Würth zur Ausstellung: „Wasser, Wolken, Wind“ - Elementar- und Wetterphänomene in Werken der Sammlung Würth. Wegen des guten Besuchs verlängert bis 3. September 2017.

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. (Gen 1, 1–2)

oder auch Hällisch Fränkisches Museum. Ein Muss in jedem Falle: Auf der Rückfahrt mit PKW Halt im Cafe im Städtle in Vellberg.

München mit Besuch des Deutschen Museums Hier kann man trotz laufender Modernisierungsarbeiten und einiger bis 2019 geschlossener Abteilungen problemlos einen ganzen Tag verbringen. Das Museum lässt 1,5 Millionen Besucher jährlich in die faszinierende Welt von Technik und Naturwissenschaften eintauchen. Rund 50 Themengebiete und 30.000 Exponate zum Staunen und Ausprobieren warten auf der Museumsinsel.

Mannheim mit Besuch des TECHNOSEUMS. Es ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Die Ausstellung zeigt 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte. Sie steht mit ihren Experimentierstationen zu Naturwissenschaft und Technik für experimen-telles Begreifen mit Spaß und Staunen.

Karlsruhe in die ständige Ausstellung der Kunsthalle.

Die reiche Sammlung der Kunsthalle ist der Ausgangspunkt ihrer Ausstellungstätigkeit. Sie bildet zudem die Vorlieben und den Kunstsinn der badischen Markgräfinnen und Mark-grafen ab, deren Kollektion den Grundstock für das Museum bildet. Dieser Bilderschatz wird bis heute kontinuierlich erweitert. 3455 Werke aus den wichtigen Epochen der Kunst-geschichte bilden ein großes Panorama der abendländischen Kunst.

Bis zum nächsten Treffen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen.

Ihr F. Heigl

© Stadt-Seniorenrat Aalen 07.05.2017 10:48
1804 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.