Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde und Interessenten des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 18. Januar 2016

Die Aktivitäten in diesem Jahr eröffneten wir mit einer Fahrt nach München zur Sonderausstellung „Klee und Kandinsky – Nachbarn, Freunde und Konkurrenten“, im Kunstbau beim Lenbachhaus, die am 24. Januar endet. Beide Künstler werden heute geradezu als Synonym für die Klassische Moderne gebraucht. Mit ihnen verbinden sich so fundamentale Bewegungen wie der Blaue Reiter oder das Bauhaus, und sie gelten als Gründungsväter und Schrittmacher der abstrakten Kunst.

Entsprechend gut war auch die Ausstellung besucht.

Einladung nach Stuttgart am Donnerstag, den 28. Januar 2016

Abfahrt 9.03 Uhr am Bahnhof

Interessenten bitte bald melden!

Die Ausstellung: „Poesie der Farben“ in der Stuttgarter Staatsgalerie setzt thematisch ebenfalls mit der Klassischen Moderne auseinander, hier jedoch aus dem Blickwinkel der Farben. Sie endet am 14.02.2016

Die emotionalen Kategorien, Melancholie - Heiterkeit - Brutalität, sind Anregung für die einzelnen Kapitel in der Ausstellung »Poesie der Farbe«, in denen Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken der aus dem bedeutenden Bestand der Staatsgalerie Stuttgart präsentiert werden.

»Blau« als Prinzip der Vergeistigung und Abstraktion wird vertreten durch die Künstler des »Blauen Reiter« in München, Franz Marc und Wassily Kandinsky, sowie einige ihrer Freunde wie August Macke, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Alexej Jawlensky und Emil Nolde.

»Rot« als Sinnbild für Brutalität und Aggression, d. h. den Krieg, vereint Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz und Paul Klee, die - jeder auf seine Weise - versuchen, das Unbegreifbare zu verarbeiten.

Die Gratwanderung zwischen Beruhigung und Unsicherheit ab den 1920er Jahren offenbart sich in der Künstlergruppe »Die Blaue Vier«. Hier treffen die Bauhaus-Meister Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Paul Klee auf Alexej Jawlensky.

»Gelb« ist das abschließende Satyrspiel, in dem einige der Künstler noch einmal zusammen-kommen - sinnlich, ironisch, bis ins Groteske gehend und damit allen Abgründen und Widrigkeiten mit Hilfe der Kunst trotzend.

Die Chance, Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken verschiedener Künstler aus dem gesamten Bestand zu vereinen, ist einer der großen Glücksfälle, die ein Museum wie die Staatsgalerie Stuttgart bieten kann: Ihr wertvoller Schatz, der das Ergebnis einer rund 200-jährigen Sammelleidenschaft von Direktoren und Konservatoren, der sie darin unterstützenden Landesherren und Ministerien sowie parallel zahlreicher privater Sammler mit ihren Stiftungen und Leihgaben ist, bringt immer wieder Überraschungen oder Neuentdeckungen ans Licht, wirft Fragen auf und liefert Antworten. Bereits Bekanntes aus der ständigen Präsentation kombiniert mit noch nie Gesehenem aus den Depots und Magazinen - Meisterwerke, die nicht versteckt werden, sondern allein aus konservatorischen oder simplen Platzgründen selten ans Licht kommen, schon als gefragte Leihgaben in aller Welt, aber noch nie hier in Stuttgart gezeigt wurden - bieten eine neue Sicht.

1 Franz Marc, Roter Hund, 1911, 2 Wassily Kandinsky, 3 Alexej Jawlensky,

Staatsgalerie Stgt.

4 Franz Marc, Fabeltiere (Blaues Pferd und roter Hund), 1913,

5 Paul Klee, Komposition mit schwarzem Brennpunkt, 1919,

Vorankündigung: Im Februar nach Mannheim in die Reiss-Engelhorn-Museen

zur Ausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ und zur „Duckumenta“

Lassen Sie sich auch überraschen!

Mögliche Termine: Di. 16.02. / Do. 18.02. / Di. 23.02. / Do. 25.02.

Den genauen Termin legen wir beim Kaffeetreff am 2. Februar fest.

Über die Ausstellung

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt Ägyptens. Mit der Ausstellung "Ägypten - Land der Unsterblichkeit" eröffnen die Reiss-Engelhorn-Museen ihren neuen Sammlungs-schwerpunkt, der Sie ins Reich der Pharaonen entführt. Mehr als 4000 Jahre Hochkultur am Nil gilt es zu entdecken: Von der weitverzweigten Götterwelt, über das Thema Schrift, bis zum Alltagsleben am Nil, den Pharao und seinen Beamtenstaat widmet sich die Präsentation wichtigen Aspekten altägyptischer Kultur.

Die Sonderausstellung vereint rund 500 außergewöhnliche Exponate. Sie stammen vor allem aus der hochkarätigen Sammlung des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim und von verschiedenen Privatleihgebern. Mitmachstationen und ein vielfältiges Begleitprogramm runden die Ausstellung ab und machen sie vor allem auch für Kinder, Familien und Schulklassen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Das Totenbuch des Amenemhat

Das Totenbuch des Amenemhat ist ein Höhepunkt in der Ausstellung. Mit einem Alter von rund 3500 Jahren gehört es zu den frühesten bekannten Totenbüchern der Welt. Der rund neuen Meter lange Papyrus ist weitgehend erhalten und besticht durch seine meisterlichen Illustrationen und frisch erhaltenen Farben. Das Totenbuch wurde erst vor wenigen Jahren von Wissenschaftlern unter großem Aufwand entrollt und war noch nie zuvor in einer Ausstellung zu sehen. Es wurde als Grabbeigabe für den Beamten Amenemhat angefertigt und sollte dem Verstorbenen auf seinem Weg ins Totenreich Schutz und Hilfe bieten.

Der Traum von Unsterblichkeit

Einen besonderen Stellenwert im Alten Ägypten hatte der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod. Dieser Traum von Unsterblichkeit führte zu einem aufwändigen Totenkult. Die Gräber wurden kostbar verziert und mit Grabbeigaben reich ausgestattet, damit es dem Verstorbenen im Jenseits an nichts fehlen sollte. Da nur ein unversehrter Körper ins Totenreich eingehen konnte, wurde die Technik der Mumifizierung perfektioniert. Kunstvoll bemalte Särge und Mumienmasken, kostbare Grabbeigaben und herausragende Funde vom berühmten Pyramidenfriedhof von Giza illustrieren dieses spannende Kapitel.

Die DUCKOMENTA - Weltgeschichte neu ENTdeckt

In der außergewöhnlichen Ausstellung widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen erstmalig einer faszinierenden, wenn auch bislang vollkommen unbekannten Zivilisation: den Anatiden. Parallel zu den Menschen hat sich diese Spezies bisher unauffällig in der Weltgeschichte verewigt. Die DUCKOMENTA bringt sie ans Licht der Öffentlichkeit.

Altbekanntes in neuem (Feder-)Kleid

Von der Zeit der Dinosaurier bis zur Mondlandung zeigen die Objekte die Geschichte der rätselhaften Zivilisation. Jedes ist ein überraschendes Widersehen mit den bekannten Kunst- und Kulturobjekten von Weltrang. Sie werden in der Ausstellung augenzwinkernd, aber künstlerisch hoch anspruchsvoll neu interpretiert.

Der Siegeszug der Ente

Hinter der amüsanten Umdeutung unserer Weltgeschichte steht die Berliner Künstlergruppe interDuck. Sie widmet sich seit 1986 in immer neuen Facetten dem Enten-Universum.

Ich freue mich auf eine positive Resonanz und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Ihr

F. Heigl

 

© Stadt-Seniorenrat Aalen 19.01.2016 22:02
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