Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat e.V.

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde und Interessenten des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 3. Februar 2016

1. Kaffeetreff am Dienstag jeweils 14.30 Uhr in der Begegnungsstätte Aalen

1. März

5. April

3. Mai

7. Juni

5. Juli

2. Am Dienstag, 16. Februar 2016 nach Mannheim zu den Ausstellungen

„Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ und zur „Duckumenta“

in den Reiss-Engelhorn-Museen

Schon mehr als 1,5 Millionen Besucher haben die DUCKOMENTA bisher gesehen und

Weltgeschichte neu ENTdeckt!

Aalen ab 8:05 Uhr Mannheim an 10:04 Uhr

Rückfahrt voraussichtlich: Mannheim ab 17:23 Uhr Aalen an 19:55 Uhr

Es liegen sieben Meldungen vor. Wer noch mit möchte, bitte bis 6.02.

melden, damit ich noch einen akzeptablen Sparpreis Gruppe erhalte.

2.1 ÄGYPTEN – LAND DER UNSTERBLICHKEIT

Über die Ausstellung

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt Ägyptens. Mit der Ausstellung "Ägypten - Land der Unsterblichkeit" eröffnen die Reiss-Engelhorn-Museen ihren neuen Sammlungs-Schwerpunkt, der Sie ins Reich der Pharaonen entführt. Mehr als 4000 Jahre Hochkultur am Nil gilt es zu entdecken: Von der weitverzweigten Götterwelt, über das Thema Schrift, bis zum Alltagsleben am Nil, den Pharao und seinen Beamtenstaat widmet sich die Präsentation wichtigen Aspekten altägyptischer Kultur.

Die Sonderausstellung vereint rund 500 außergewöhnliche Exponate. Sie stammen vor allem aus der hochkarätigen Sammlung des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim und von verschiedenen Privatleihgebern. Mitmachstationen und ein vielfältiges Begleitprogramm runden die Ausstellung ab und machen sie vor allem auch für Kinder, Familien und Schulklassen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Das Totenbuch des Amenemhat

Das Totenbuch des Amenemhat ist ein Höhepunkt in der Ausstellung. Mit einem Alter von rund 3500 Jahren gehört es zu den frühesten bekannten Totenbüchern der Welt. Der rund neun Meter lange Papyrus ist weitgehend erhalten und besticht durch seine meisterlichen Illustrationen und frisch erhaltenen Farben. Das Totenbuch wurde erst vor wenigen Jahren von Wissenschaftlern unter großem Aufwand entrollt und war noch nie zuvor in einer Ausstellung zu sehen. Es wurde als Grabbeigabe für den Beamten Amenemhat angefertigt und sollte dem Verstorbenen auf seinem Weg ins Totenreich Schutz und Hilfe bieten.

Der Traum von Unsterblichkeit

Einen besonderen Stellenwert im Alten Ägypten hatte der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod. Dieser Traum von Unsterblichkeit führte zu einem aufwändigen Totenkult. Die Gräber wurden kostbar verziert und mit Grabbeigaben reich ausgestattet, damit es dem Verstorbenen im Jenseits an nichts fehlen sollte. Da nur ein unversehrter Körper ins Totenreich eingehen konnte, wurde die Technik der Mumifizierung perfektioniert. Kunstvoll bemalte Särge und Mumienmasken, kostbare Grabbeigaben und herausragende Funde vom berühmten Pyramidenfriedhof von Giza illustrieren dieses spannende Kapitel.

2.2 Die DUCKOMENTA - Weltgeschichte neu ENTdeckt

In der außergewöhnlichen Ausstellung widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen erstmalig einer faszinierenden, wenn auch bislang vollkommen unbekannten Zivilisation: den Anatiden. Parallel zu den Menschen hat sich diese Spezies bisher unauffällig in der Weltgeschichte verewigt. Die DUCKOMENTA bringt sie ans Licht der Öffentlichkeit.

Altbekanntes in neuem (Feder-)Kleid

Von der Zeit der Dinosaurier bis zur Mondlandung zeigen die Objekte die Geschichte der rätselhaften Zivilisation. Jedes ist ein überraschendes Wiedersehen mit den bekannten Kunst- und Kulturobjekten von Weltrang. Sie werden in der Ausstellung augenzwinkernd, aber künstlerisch hoch anspruchsvoll neu interpretiert.

Der Siegeszug der Ente

Hinter der amüsanten Umdeutung unserer Weltgeschichte steht die Berliner Künstlergruppe interDuck. Sie widmet sich seit 1986 in immer neuen Facetten dem Enten-Universum.

3. Am Donnerstag 10. März nach Stuttgart zur Sonderausstellung

„Ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation"

im Landesmuseum Württemberg (Altes Schloss)

Aalen ab 8:35 Uhr Stuttgart an 9:37 Uhr

Rückfahrt voraussichtlich: Stuttgart ab 17:19 Uhr Aalen an 18:25 Uhr

Gruppen ab 10 Personen erhalten den ermäßigten Eintrittspreis von 7.-- € einschl. Audioguide

Anlässlich des 500. Geburtstags von Herzog Christoph von Württemberg im Jahr 2015 zeigt das Landesmuseum im Alten Schloss eine Ausstellung, die den Renaissanceherrscher, sein Wirken und seinen Nachruhm zum Thema hat. Herzog Christoph lenkte die Geschicke Württembergs von 1550 bis 1568. Während seiner Regierungszeit etablierte er die Reformation endgültig, förderte die Bildung und entfaltete eine rege Bautätigkeit.

Herzog Christoph war einer der wichtigsten deutschen Reformationsfürsten der zweiten Generation, der weit über das Herzogtum hinaus wirkte. Die Große württembergische Kirchenordnung, die er im Jahre 1559 erließ, entwickelte sich zu einem Musterbeispiel für zahlreiche ähnliche Erlasse. Ihre Inhalte wurden nicht nur in deutschen evangelischen Territorien übernommen, sondern hatten europaweit Einfluss: Die württembergische Kirchenordnung hatte von Skandinavien bis Slowenien eine Vorbildfunktion inne. Mit seinen religionspolitischen Maßnahmen und durch seine kluge Politik im Reich wurde Christoph zur Führungsfigur und zum Vorbild für die evangelischen deutschen Reichsstände. Auch im Ausland hatte er einen bedeutenden Ruf: So wurde er beispielsweise in den 1560er Jahren
in einem venezianischen Gesandtschaftsbericht als „Kopf der deutschen Protestanten“ bezeichnet. Christophs Reformen im Lande erstreckten sich nicht nur auf religiöse Aspekte, sondern auch auf die Bildung, die Verwaltung und die Wirtschaft. Er wandelte Klöster in Schulen um, in denen der theologische Nachwuchs unterrichtet wurde, förderte die Universität in Tübingen, führte Regelwerke für diverse Belange des Lebens ein und verstärkte den Bergbau im Schwarzwald.

Für Herzog Christoph war ein repräsentativer Hof von großer Bedeutung. Deshalb investierte er viel Geld in die Anlage und den Ausbau von Burgen, Schlössern und Festungen im Lande, die noch heute von seinem Baueifer zeugen, allen voran das Alte Schloss in Stuttgart. Christoph ließ es von einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem prachtvollen Renaissancebau umgestalten: Der Rittersaal in der Dürnitz, die Reitertreppe und die Schlosskirche, der erste protestantische Kirchenbau Württembergs, wurden errichtet. Auch die prächtigen Renaissance-Arkaden des Innenhofs entstanden während der Regierungszeit von Christoph. Wegen seiner Verdienste blieb Christoph auch lange nach seinem Tod hoch geachtet.

Das Landesmuseum Württemberg widmet dieser herausragenden Herrscherfigur eine große Ausstellung. Mit rund 250 Objekten – darunter internationale Leihgaben – zeigt die Ausstellung die gewaltigen Umbrüche im Zeitalter der Reformation, die Christoph entscheidend mitbestimmte, ebenso wie die Lebenswelt des Renaissancefürsten: das politische Netzwerk, in dem er agierte, die Ausstattung seiner Schlösser und die Feste, die er feierte.

4. Am Sonntag, 20. März 2016 nach Ellwangen zur Sonderausstellung

„Bernstein – Gold der Germanen: Das Collier von Trochtelfingen“

im Alamannenmuseum Ellwangen

Falls die Museumsleitung ihre Zustimmung gibt, wird uns Herr Werner Wittmann aus Fachsenfeld durch die Ausstellung führen.

Zeitpunkt der Abfahrt beim Lebensmittelmarkt Vietor in Unterrombach teile ich noch mit.

Bis 17 Uhr findet ein Aktionstag „Bernstein“ mit Handwerkervorführungen und großem Schmuckverkauf im Alamannenmuseum statt. Valdas Meskenas, aus Litauen stammend und heute auf der Ostalb ansässig, ist Experte für baltischen Bernstein, führt die Herstellung und Bearbeitung von Bernsteinschmuck vor und bietet ein reichhaltiges Schmucksortiment zum Verkauf.

Mit der gemeinsamen Ausstellung des Kultur-, Presse- und Touristikamts Ellwangen und des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen e.V. wird ein wertvoller Neuzugang im Museum begrüßt, denn das kostbare Bernsteincollier einer Alamannin des 4. Jahrhunderts, das 2006 im Egertal bei Trochtelfingen (Ostalbkreis) entdeckt wurde, soll nun dauerhaft ins Alamannenmuseum nach Ellwangen kommen. Dies ist ein willkommener Anlass, das Collier im Rahmen einer Sonderausstellung zum Thema Bernstein im Frühmittelalter zu präsentieren. Dieser in der mediterranen Welt hochgeschätzte Rohstoff war ein wichtiges Handelsgut der Germanen im Austausch mit den Römern und wurde vor allem von der Ostsee über die Bernsteinstraße nach Aquileia verhandelt. Auch bei den Germaninnen der Völkerwanderungs-zeit galt der Bernstein als Statussymbol und wurde von ihnen in prachtvollen Ketten sicherlich mit großem Stolz getragen. In der Merowingerzeit sind die Bernsteinperlen nur noch Teil meist sehr aufwändiger Halsketten, die vor allem von farbenfrohen und viel-gestaltigen Glasperlen dominiert werden. Als Amulett am Gürtelgehänge von Frauen oder als magische Schwertperle der Kriegerelite spielten sie aber weiterhin eine wichtige Rolle.

Ursprung an der Ostsee – Entstehung und Herkunft des Bernsteins

Vor 55-40 Mio. Jahren herrschte subtropisches bis tropisches Klima. Es war eine der wärmsten Phasen der Erdgeschichte. Auf „Fennoscandia“, einem Gebiet, das etwa dem heutigen Skandinavien entsprach, breiteten sich riesige Urwälder aus. Stürme und Insektenbiss verletzten die Bäume. Die Nadelbäume sonderten Harz ab, um die Wunden vor Infektionen zu schützen. Regen spülte das verfestigte Harz in Bäche und Flüsse. Meeresströmungen – die Ostsee bildete sich vor 13.000 Jahren – und Gletscher verfrachteten das honigfarbene Gut an die Küsten der Ost- und Nordsee, insbesondere an die Halbinsel Samland bei Kaliningrad.

Zwischen Mythologie und Naturwissenschaft – Tränen der Götter versus Kleiderbürste

Magische Vorstellungen und profane Verwendung als Schmuck- oder Gebrauchsgegenstand sind seit der Antike zwei Facetten des Bernsteins. In seinem Epos „Metamorphosen“ erzählt der römische Dichter Ovid (43 v. Chr. bis 17 n. Chr.), dass sich die Heliaden, die Töchter des Sonnengotts, als sie um ihren Bruder Phaethon trauerten, in Bäume verwandelten und ihre Tränen in Bernstein erstarrten. Die Tatsache, dass sich Bernstein (griechisch: elektron) auflädt, wenn er gerieben wird, war bereits dem griechischen Naturphilosophen Thales von Milet (um 624-547 v. Chr.) geläufig, nach diesem Phänomen wurde später die Elektrizität benannt. Wohlhabende Griechen befreiten mit Bernstein ihre Gewänder von Straßenstaub und Flusen.

Die Bernsteinstraße(n) – Handelswege der Bronze-, Eisen- und Römerzeit

Schon in der Bronzezeit muss es Handelswege zwischen Ostsee und Nil gegeben haben, die die Enden der damals bekannten Welt verbanden. In einem weitgespannten Austausch-system wurde das Gold der Ostsee über die Alpen von Händlern zu Fuß, auf Ochsenkarren oder auch zu Pferd transportiert. Diese wichtigen Handelsrouten bezeichnet man auch als Bernsteinstraße. Hauptproduktionsstätte für Bernsteinobjekte war in der Eisen- und Römerzeit Aquileia an der Adria.

Gold der Germanen – Bernsteinschmuck bei Römern und Germanen

Rohbernstein war eines der wichtigsten Exportgüter der germanischen Stämme an der Ostseeküste. Eine einfache Bernsteinverarbeitung lässt sich dort schon im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. nachweisen. Gedrechselte Perlen, Ringperlen und achterförmige so genannte Berlockperlen finden sich dagegen erst ab dem 3. Jahrhundert n. Chr., einer Zeit, in der sie als kostbare Bestandteile von Halsketten auch in die Frauengräber gelangten. Auch in römischen Werkstätten wurde die Berlockform nach germanischem Geschmack in dunkelblauem Glas hergestellt.

Das Collier von Trochtelfingen – Bernstein in Kombination mit blauen Glasperlen

Beim Bau der NATO-Pipeline im Egertal bei Trochtelfingen, Ostalbkreis, wurden 2006 zwei frühalamannische Bestattungen des 4. bis 5. Jahrhunderts entdeckt. Diese dürften Angehörige einer Oberschicht repräsentieren. Im Hals- und Brustbereich des Mädchens in Grab 2 aus der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts befanden sich zahlreiche Glas- und Bernstein-perlen. Nach aufwändiger Restaurierung ließen sich diese zu einem außergewöhnlichen, feingliedrigen Collier zusammenfügen, das aus gedrehten Ringperlen aus Bernstein unterschiedlicher Größe und Stärke sowie zylindrischen, ringförmigen, polyedrischen und achterförmigen Ösenperlen aus dunkelblauem Glas bestand.

Magischer Stein – Amulettperlen bei Frauen und Männern

Wie die Grabfunde zeigen, kommen Halsketten im 5. Jahrhundert aus der Mode. Einzelne große Ringperlen werden jetzt in Brust- oder Gürtelgehängen getragen und fungierten vermutlich als Amulette. In der gleichen Zeit werden Bernsteine zum ersten Mal auch von Männern verwendet. Als magische Schwertperle sollten sie offenbar deren Träger schützen. Sie finden sich vor allem an den besonders wertvollen Schwertern hochrangiger Gefolgschaftskrieger.

Immer eine Frage der Mode – Bernsteinschmuck der Merowingerzeit

Halsketten gehören im 6. und 7. Jahrhundert zu den geläufigsten Inventaren von Mädchen- und Frauengräbern. Ihre Perlenkombinationen sind für die zeitliche Einordnung sehr wichtig und lassen überregionale Modeströmungen, aber auch lokale Besonderheiten erkennen. Dies gilt auch für die Verwendung von Bernsteinperlen, auch wenn sie gegenüber den Glasperlen ihre Dominanz verlieren. Gegen Ende des 6. und zu Beginn des 7. Jahrhunderts sind die Bernsteinperlen fast völlig aus der Mode gekommen.

Von Ort zu Ort verschieden – Bernsteinschmuck aus Weingarten und Lauchheim

Die Reihengräberfelder von Weingarten, Kreis Ravensburg, und Lauchheim „Wasserfurche“, Ostalbkreis, gehören mit 801 und 1.308 Gräbern zu den größten frühmittelalterlichen Friedhöfen Südwestdeutschlands. Sie wurden von der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts bis in die Zeit um 700 genutzt und ermöglichen fundierte Aussagen zur Entwicklung des Bernsteinschmucks. Neben den großen Modeströmungen lassen sich aber auch lokale Unterschiede feststellen, bis dann mit dem Ende der Beigabensitte diese Informationsquelle versiegt.

Zu den Leihgebern der Ausstellung zählen die Städtischen Museen Heilbronn, das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz, die Archäologische Staatssammlung München, das Deutsche Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten sowie das Alamannenmuseum Weingarten.

Das frühalamannische Bernsteincollier aus dem 4. Jahrhundert, das 2006 beim Bau einer NATO-Pipeline bei Bopfingen-Trochtelfingen gefunden wurde, bildet den Aufhänger für die neue Sonderausstellung zum Bernsteinschmuck der Alamannen, die ab 12. September im Ellwanger Alamannenmuseum gezeigt wird (Foto: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Yvonne Mühleis).

Die farbenprächtige Halskette mit 43 Bernsteinperlen aus Grab 909 von Lauchheim aus der 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts wird in der Sonderausstellung des Alamannenmuseums erstmals gezeigt.

(Foto: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Yvonne Mühleis).

Einen guten Vergleich zum Collier aus Trochtelfingen bietet die kostbare Halskette aus Bernstein und Glas, die zusammen mit einem silbernen Halsreif, einer Silberhaarnadel und zwei Amulettperlen aus Glas in einem Frauengrab der 1. Hälfte 5. Jahrhunderts in Bergheim, Kreis Dillingen an der Donau, gefunden wurde.

(Foto: Archäologische Staatssammlung München, Manfred Eberlein).

5. Zum Abschluss noch etwas Nachdenkliches

Das Geschenk der Zeit

Als Alexander der Große im Sterben lag, ließ er seine Generäle kommen und sagte ihnen, er habe noch drei letzte Wünsche. Sie sollen dafür sorgen, dass sie erfüllt werden.

Die besten Ärzte des Reiches tragen meinen Sarg zu Grabe.

Meine Arme und Hände hängen auf beiden Seiten aus dem Sarg, damit ein jeder sie sehen kann.

Meine gesammelten Reichtümer, wie Geld, Gold und Edelsteine werden auf dem Weg zur Beerdigungsstätte verstreut.

Seine Generäle waren ob dieser ungewöhnlichen Wünsche sehr verwundert, einer wagte dann doch zu fragen, weshalb sie so handeln sollen.

Und Alexander der Große antwortete:

Die Ärzte sollen meinen Sarg tragen, um allen zu zeigen, dass im Angesicht des Todes die besten Ärzte der Welt keine Macht haben, ihn zu besiegen.

Meine Reichtümer sollen auf dem Weg verstreut werden, um sichtbar zu machen, dass der ganze auf Erden erworbene Besitz, auf der Erde zurück bleiben muss.

Meine Hände sollen aus dem Sarg hängen, damit die Menschen sehen, so, wie wir auf die Welt kommen, mit leeren Händen, so müssen wir sie auch wieder verlassen. Keine der irdischen Güter können wir in unser Grab mitnehmen.

Deshalb, merkt euch, Zeit ist unser wertvollster Besitz, weil sie begrenzt ist. Wir können zwar mehr Reichtümer gewinnen, aber wir können nicht unsere Zeit im Leben vermehren. Aber wenn ihr jemandem etwas von eurer Zeit schenkt, gebt ihr ihm tatsächlich ein Stückchen eures Lebens, das ihr nicht mehr zurück nehmen könnt.

Denn, eure Zeit ist euer Leben.

Und diese Wahrheit gilt heute noch, so wie zu Zeit Alexander des Großen.

Deshalb, das beste Geschenk, das wir unserer Familie und Freunden machen können, ist, ihnen von unserer Zeit zu geben.

Möge Gott dir genügend Zeit geben, um sie mit allen zu teilen.

Träume, die du gerne träumst, sollen wahr werden und die Zeit, die du verschenkst,

soll dir ebenso vergolten werden.

Jede Person, die du kennst, sollte dies lesen und die Botschaft weiter geben.

(Aus dem Amerikanischen)

Bis zum nächsten Treffen, vielleicht nach Mannheim? verbleibt mit herzlichen Grüßen

Ihr

F. Heigl

 

© Stadt-Seniorenrat Aalen 05.02.2016 12:42
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