Scheinbar leer – jedoch trotzdem voll

Explorhino Das zweite Experiment macht sichtbar, dass auch Luft ihren Platz benötigt. Wir zeigen, wie es geht.

  • Diese Utensilien sind für den Versuch nötig. Foto: jat

Aalen. Scheinbar leer und trotzdem voll – auch Luft braucht ihren Platz. Wie Ihr das nachweisen könnt, zeigt dir Dr. Rhino in diesem Experiment.

Für das Experiment braucht man:

  • Glas
  • etwas Knete
  • einen Trichter, der gut auf das Glas passt.

Und so geht’s

Die Knete zu einer Wurst formen und auf den Rand des Glases legen. Den Trichter nun fest auf die Knete drücken. Wichtig: Es darf keine Luft mehr in den Glasinnenraum durchkommen! Gießt nun etwas Wasser in den Trichter.

Wie Ihr seht, tropfen höchstens ein paar wenige Tropfen ins Glas runter, der Rest des Wassers bleibt im Trichter stehen.

Die Erklärung

Das liegt daran, dass das Glas schon mit Luft gefüllt ist. Da Ihr den Raum zwischen Glas und Trichter mit der Knete abgedichtet habt, kann diese Luft nur durch die Öffnung im Trichter entweichen. Dort füllt man nun aber das Wasser rein. Die Luft ist also im Glas gefangen und für das Wasser ist dort kein Platz mehr.

© Schwäbische Post 23.03.2020 22:11
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