Stadt-Seniorenrat Aalen - Netzwerk 60 Plus

1. Termine Kaffeetreff 2018

  • 6. Februar
  • 6. März
  • 3. April
  • 8. Mai
  • 5. Juni
  • 3. Juli

Jeweils um 14:30 Uhr in der Bibliothek der Begegnungsstätte.

2. Was wir vereinbart haben

2.1 Am Mittwoch, den 24. Januar nach Schwäbisch Hall zur Kunsthalle Würth
Die Ausstellung der Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien zeigt „Verborgene Schätze aus Wien“ U. a. sind Meisterwerke von Dürer, Botticelli, Rembrandt, Rubens, Amerling, Klimt und Hundertwasser zu sehen.

Wir treffen uns um 10:00 Uhr am Marktplatz Hofherrnweiler-Unterrombach und bilden Fahrgemeinschaften. Wie gewohnt, kehren wir zum Abschluss ins Café in Vellberg ein.

Die Gemäldegalerie der 1692 gegründeten Akademie der bildenden Künste Wien gehört zu den großen Sammlungen Alter Meister in Wien. Zunächst waren es ausschließlich die Aufnahmewerke der Akademiemitglieder des 18. Jahrhunderts und die jährlich prämierten Preisstücke der Kunststudenten aus den Abschlussausstellungen der Akademie, die den Grundstock der Sammlung formten. Als aber Anton Franz Graf von Lamberg-Sprinzenstein 1822 seine rund 750 Werke umfassende bedeutende Gemäldesammlung der Akademie als Legat überlässt, hebt dies die der Akademie angegliederte Galerie aus dem Stand in den Rang einer auch international viel beachteten Institution.

Noch heute ist diese Wiener Sammlung in den organisatorischen Verbund der Kunst-akademie integriert. Durch ihre museale Bedeutung wurde ihre Funktion als Lehrsammlung in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch mit der Zeit überlagert.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Würth zeigt die kostbaren Wiener Leihgaben daher nicht nur als Abfolge exquisiter Meisterwerke, sondern eben auch Anschauungsobjekte der Künstlerausbildung und Stilgeschichte. So finden sich unter den 400 Leihgaben aus allen Gattungen der Sammlung nicht nur bedeutende Werkkomplexe – wie jener von Peter Paul Rubens – und Zeichnungen von Rembrandt und Albrecht Altdorfer etwa, sondern auch Abgüsse antiker Skulpturen, druckgrafische Meisterwerke von Albrecht Dürer sowie gotische Baurisse, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehören.. Historische Fotografien von hohem künstlerischen Niveau ergänzen die Schau.

Von Botticelli bis Guardi, von Rembrandt bis Maes und von Dürer bis Schnorr von Carolsfeld, von Klimt über Hundertwasser bis Lassnig stammen die »Schätze«, die es zu entdecken gilt – von großen KünstlerInnen ihrer Zeit. Punktuell ergänzt um Werke aus der Sammlung Würth, zeigen sie gerade aber auch in den zahlreichen Zitaten und Paraphrasen zu klassischen Themen den wechselseitigen Einfluss und die konträren Temperamente der Epochen zwischen Neuzeit, Goldenem Zeitalter, Sturm und Drang, frühem Realismus, Romantik und beginnender Moderne bis zur Gegenwartskunst.

Nach Gastausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Victoria & Albert Museum, London, sind nun mit »Verborgene Schätze aus Wien. Meisterwerke von Dürer, Botticelli, Rembrandt, Rubens, Amerling, Klimt und Hundertwasser u. a. « die Kunst-sammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien zu Gast in der Kunsthalle Würth.

2.2 Am Donnerstag, den 15. Februar mit der DB nach Ravensburg ins Humpis-Quartier zur Ausstellung „Der 30-jährige Krieg: Schauplatz Oberschwaben“
Das Museum Humpis-Quartier in Ravensburg ist seiner Zeit – ausstellungstechnisch – immer schon ein Stückchen voraus. Das Team um Andreas Schmauder hat nicht nur die erste Schau zur Reformation in der Region veranstaltet. Nun sind die Ravensburger auch bei dem nächsten Großjubiläum wieder die Ersten: Der Beginn des 30-jährigen Krieges jährt sich heuer zum 400. Mal. Das Humpis-Quartier beleuchtet dieses historische Ereignis aus oberschwäbischer Sicht in einer Ausstellung. Und wieder einmal zeigt dieses Museum, wie sich weltgeschichtliche Umwälzungen im lokalen Bereich widerspiegeln.

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein europäischer Machtkonflikt und Religionskrieg zugleich: im Deutschen Reich standen der Kaiser und die katholische Liga den Fürsten und Städten der protestantischen Union gegenüber. Auf europäischer Ebene kämpfte der deutsche Kaiser aus dem Hause Habsburg zusammen mit den habsburgischen Mächten Österreich und Spanien gegen Frankreich und Schweden.

Es haben sich sechs Personen gemeldet. Der Gruppensparpreis beträgt z. Zt. 33,10 EUR pro Person.

Hinfahrt:

  • Aalen Hbf/ 09:07 Uhr/ IRE 3225
  • Ulm Hbf an 09:54 Uhr
  • Umsteigezeit 11 min
  • Ulm Hbf ab/ 10:05 Uhr/ IRE 3044
  • Ravensburg 10:51 Uhr

Rückfahrt:

  • Ravensburg 17:05 Uhr IRE 3049
  • Ulm Hbf an 17:53 Uhr
  • Umsteigezeit 7 min
  • Ulm Hbf ab 18:00 Uhr IRE 3234
  • Aalen Hbf 18:50 Uhr

In Oberschwaben, in der Mitte Europas, prallten die Machtinteressen der europäischen Großmächte aufeinander: Hier war der Kaiser als Stadtherr der Reichsstädte, Lehensherr vieler Adelsfamilien, Oberhaupt der großen reichsunmittelbaren Klöster und Herr vieler österreichischen Besitzungen sehr präsent.
Genau hier griffen die Schweden und ihre Verbündeten den Kaiser an. 1631 eroberten schwedische Heere Adelsherrschaften, Klöster und Reichsstädte in Oberschwaben und am Bodensee. Wie viele andere Städte erhielt Ravensburg eine schwedische Besatzung. Von der Festung Hohentwiel aus kämpfte der Kommandant Konrad Widerholt mit französischer Hilfe gegen die beherrschende Stellung des Hauses Habsburg. Er wehrte fünf kaiserliche Belagerungen ab und beherrschte mit Gewalt und Terror den oberschwäbischen Raum.
Die Leidtragenden waren die Menschen, die den europäischen Machtkonflikt durch Einquartierung, Kriegskosten, Überfälle, Hunger und Seuchen hautnah miterlebten. Durch die nach der Schlacht von Nördlingen 1634 ausgebrochene Pest wurde Ravensburg mehr als einem Drittel seiner Bevölkerung beraubt, an manchen Tagen starben 40 Menschen.

Der Westfälische Friede brachte 1648 das lang ersehnte Ende des Krieges. Mit ihm konnte eine Balance der Machtverhältnisse in Europa hergestellt werden. Er war ein wesentlicher Beitrag zum friedlichen Miteinander der Konfessionen. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über das gesamte Kriegsgeschehen. Dabei wird Oberschwaben und Ravensburg in den Zusammenhang des europäischen Machtkonflikts gestellt. Anhand beeindruckender Objekte lernen die Besucher die Hauptpersonen des Krieges, dessen Zerstörung, aber auch dessen Grausamkeit und menschliches Leid kennen.

LEIHGEBER: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart | Museum der Stadt
Schopfheim | Museen der Stadt Tuttlingen | Museum Ulm | Kunstsammlung
der Fürsten von Waldburg-Wolfegg und Waldsee | Rutenfest-Kommission
Ravensburg e.V. | Stadtarchiv Ravensburg, Stadtarchiv Wangen | Städtisches
Museum im Kornhaus Kirchhei

Der Krieg kommt ins Haus

Als böhmische Adlige am 23. Mai 1618 die königlichen Statthalter aus dem Fenster der Prager Burg warfen, ahnte noch niemand, dass daraus ein 30 Jahre dauernder Krieg entstehen würde. Wie Eberhard Fritz, Archivar des Hauses Württemberg und zusammen mit Lena Nothelfer Kurator der Ravensburger Ausstellung, im aktuellen Band der Zeitschrift „Ulm und Oberschwaben“ schreibt, haben die Menschen im Südwesten nicht sogleich die Folgen dieses fatalen Fenstersturzes zu spüren bekommen. Zwar hätten sie seit 1610 unter einer Inflation gelitten. Aber der Krieg machte sich erst in den späten 1620er-Jahren bemerkbar. Kaiser Ferdinand II. und die katholischen Fürsten dominierten. Der Kaiser konnte 1629 gar das „Restitutionsedikt“ durchdrücken: Protestantische Fürsten mussten die Klöster zurückgeben, die sie sich 70 Jahre zuvor angeeignet hatten. Der Herzog von Württemberg dachte nicht daran. Im Februar 1631 kam es in Oberschwaben zur Konfrontation der katholischen und protestantischen Truppen.

Was das für die Bevölkerung hieß, zeigt eine Rechnung: Der Ravensburger Mohrenwirt machte bei der Stadt Kosten in Höhe von 582 Gulden geltend für die Einquartierung von Offizieren. Während man für Kost und Logis der oberen Ränge entschädigt wurde, sah es beim einfachen Volk anders aus. Das musste die Soldaten entschädigungslos verpflegen. Es dürfte den Bauern und Handwerkern egal gewesen sein, ob es protestantische oder katholische Söldner waren, mit denen sie teilen mussten. Dass das nicht reibungslos ging, davon legen die Radierungen von Hans Ulrich Franck beredtes Zeugnis ab. Der 1590 oder 1595 in Kaufbeuren geborene Maler wurde mit seinen 1643 und 1655 bis 1656 entstandenen 25 Radierungen „Schrecken des Dreißigjährigen Krieges“ berühmt. Der komplette Zyklus ist nun als Leihgabe aus der Kunstsammlung der Fürsten von Waldburg-Wolfegg im Humpis-Quartier zu sehen. Eines der bekanntesten Blätter zeigt, wie ein Soldat über einen Bauern hinwegreitet. Zu sehen sind aber auch Szenen, wie zwei Bauern mit der Axt auf einen Soldaten losgehen. Und auch ein anderes, ebenfalls weit verbreitetes Phänomen hat Franck festgehalten: die Soldaten, wie gesagt egal welcher Couleur, machten sich an die Frauen und Töchter heran. Eine drastische Szene ist auf dem obigen Bild zu sehen: Während ein Soldat den Vater mit dem Säbel bedroht, die Mutter händeringend am Rande steht, zieht ein anderer Söldner mit der Tochter ab. Die Taufregister nennen in jener Zeit nicht selten beim Vater „unbekannt, Soldat“.

Der Krieg war auch ein gigantisches Geschäft für die Heerführer – für die protestantischen wie die katholischen. In Ravensburg wird stellvertretend für viele dieser Söldnerführer Konrad Widerholt (1598 bis 1667) präsentiert. Eberhard Fritz weist im Begleitheft auf die sehr unterschiedliche historische Wahrnehmung dieser Figur hin. Während er im protestantischen Unterland als „Glaubensheld“ gefeiert wurde, galt er den Katholiken als „Geißel Oberschwabens“. Nach der Schlacht von Nördlingen 1634, die die Protestanten verloren haben, macht ihn der Herzog von Württemberg zum Kommandanten der strategisch wichtigen Festung Hohentwiel. Seine Gegenspielerin ist Erzherzogin Claudia von Österreich-Tirol. Immer wieder versucht sie, den schwäbischen Adel in Vorderösterreich zu einen, um gegen den Württemberger und dessen Kommandanten vorzugehen. Widerholts militärischer Ruhm gründete sich darauf, dass er die Angriffe kaiserlich-katholischer Heere fünf Mal abgewehrt hat. Alle hiesigen adligen Familien – die Fürstenbergs, die Grafen von Waldburg oder die von Montfort – waren automatisch Widerholts Feinde, weil sie Habsburg treu blieben.

Warlord der Neuzeit

Was Eberhard Fritz aus den Quellen zusammengetragen hat, lässt diesen Kommandanten als Vorgänger eines heutigen Warlords erscheinen. Er ließ rauben und brandschatzen und morden. Auf sein Geheiß wurden 1638 die Dörfer Frohnstetten und Stetten am kalten Markt in Brand gesteckt. In Schwenningen und Heimstetten ließ er Pferde und Vieh im Wert von über 1000 Gulden wegtreiben. Fritz spricht von einer Strategie des Terrors. Auch die Klöster waren nicht sicher. Während die Männerklöster „nur“ ausgeraubt wurden, mussten die Nonnen auch noch Vergewaltigungen fürchten. Manches Kapitel dieser Geschichte liest sich wie aus einem Mafiaroman. Schutzgeldzahlung und Erpressung waren an der Tagesordnung. Ein Soldat war einen Gulden wert, ein General 600.

Immer offensichtlicher überlagerten politische Interessen die konfessionellen. Das führte dazu, dass sich der katholische französische König mit dem Anführer der protestantischen Fürsten, König Gustav Adolf von Schweden, verbündete. Fritz schreibt: „Damit weichten die konfessionellen Positionen auf, und obwohl die religiösen Motive den ganzen Krieg hindurch eine Rolle spielten, konnte es vorkommen, dass die Menschen von Soldaten ihrer eigenen Konfession bedrängt und ausgeplündert wurden.“ 1634 brach das öffentliche Leben zusammen. Die Leute nannten es Pest. Aber es waren vermutlich mehrere Seuchen, erklärt Andreas Schmauder. Von 4500 Ravensburgern sollen 2000 gestorben sein. Quellen berichten von schreienden Menschen vor dem Heilig-Geist-Spital. Unter der Marienplatzgarage wurde ein Massengrab gefunden. Erst mit dem Wintereinbruch 1635 ebbt das Sterben ab. In einer Vergrößerung ist ein Stich eines Pestarztes zu sehen: Mit seiner schnabelartigen Maske, die ihn selbst vor Ansteckung schützen sollte, wirkt er wie ein übergroßer Todesvogel.

Der Krieg war für die Menschen mit dem Friedensschluss von Münster und Osnabrück im Jahre 1648 nicht zu Ende. Die Armee des französischen Generals Vicomte de Turenne hielt sich noch im Dezember 1648 im Südwesten auf. Auf einem Kreistag in Ulm verhandelte man über die Aufteilung der Quartiere. Hier erklärte Herzog Eberhard III. von Württemberg die militärischen Frondienste für beendet, heißt es bei Fritz. Bis alle Heere aufgelöst, alle Söldner wieder abgerückt waren, dauerte es aber noch einmal ein Jahr.

Begleitheft von Eberhard Fritz über Konrad Widerholt, 3 Euro.

2.3 Am Donnerstag, den 22. Februar mit der DB nach Stuttgart in die Staatsgalerie zur Ausstellung „Der Meister von Meßkirch“
Für diese Fahrt haben sich bis jetzt sechs Personen gemeldet. Wir fahren mit dem Metropolticket - gültig für jeweils fünf Personen – zum Preis von 9,-- EUR nach Stuttgart. Bei abweichender Teilnehmerzahl zwischen sechs und neun verändert sich der Fahrpreis bis auf 11,-- EUR.

Ich schlage folgende Zeiten vor:

Hinfahrt:

  • Aalen Hbf/ 09:35 Uhr/ RE 19430
  • Stuttgart Hbf/ 10:40 Uhr

Rückfahrt:

  • Stuttgart Hbf/ 16:21 Uhr/ RE 19435
  • Aalen Hbf/ 17:25 Uhr

Unbekannt sein Name, rätselhaft seine Herkunft. Seit mehr als einem Jahrhundert zieht das Geheimnis um die Identität des Meisters von Meßkirch die Menschen in seinen Bann. Mehr noch als das Mysterium des Unbekannten fesseln die erhaltenen Werke. Prachtvolle Farben, die über die Jahrhunderte nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, Gewänder, deren Stofflichkeit greifbar erscheint und Heilige mit unverwechselbaren Charakterköpfen lassen verstehen, warum der schwäbische Maler zu den bedeutendsten Künstlern der Generation nach Dürer, Cranach und Grünewald zählt.

Katholische Pracht
Die Große Landesausstellung trägt erstmals das Werk des Malers, welches heute auf die bedeutendsten Sammlungen dieser Welt verstreut ist, zusammen. Kernstück bildet hierbei die Rekonstruktion der Ausstattung von St. Martin in Meßkirch. Mit bis zu 12 Altären entstand dort zwischen 1535 und 1540 ein farbgewaltiges Bollwerk gegen die Reformation. Kostbar gekleidete Heilige lassen den Besucher eintauchen in die frühere Pracht des Kirchenbaus.

Reformationszeit
Die goldglänzenden Bilder des Meisters von Meßkirch lassen vergessen, dass zu ihrer Entstehungszeit Europa in seinen Grundfesten erschüttert wurde. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich damals, von Wittenberg ausgehend, die Idee einer Reform der Kirche. Neben Flugblättern und Holzschnitten, die den medialen Kampf gegen die Papstkirche illustrierten, verbildlichen Hauptwerke Cranachs die lutherische Lehre. Und auch die Infragestellung und Zerstörung der Bilder wird eindrucksvoll vor Augen geführt.

Protestantische Größe
Als Hauptwerk reformatorischer Kunst bildet der sogenannte Gothaer Altar das Gegenstück zu den Tafeln des Meisters von Meßkirch. Mit 162 Darstellungen gilt der monumentale Flügelaltar, der um 1538 für das Stuttgarter Schloss geschaffen wurde, als bilderreichstes Werk der Altdeutschen Malerei. Nach 369 Jahren kehrt er für die Landesausstellung an seinen Bestimmungsort zurück und nur hier werden nochmals alle Tafeln gleichzeitig zu sehen sein.

Mit annähernd 200 Leihgaben aus Deutschland, Europa und den USA zählt die große Landesausstellung zu den wichtigsten Ereignissen aus Anlass des Reformationsjubiläums.

2.4 Am Samstag, 3. März mit OVA nach Speyer ins Historische Museum zur Ausstellung „Richard Löwenherz – König – Ritter- Gefangener“
Es haben sich ebenfalls sieben Personen angemeldet. Weitere Interessenten melden sich bitte per E-Mail oder telefonisch unter 07361 – 41747. Ich nehme dann eine Gruppen-anmeldung bei OVA vor. „Eine Ausstellung in Speyer nimmt sich des englischen Königs an, untersucht den Mythos, der sich rasch um ihn bildete, fragt nach der Person, der Herkunft, der Ausbildung und den Merkmalen seiner Herrschaft und bettet ihn zugleich in die europäische Geschichte ein.“

Fahrpreis inkl. Eintritt und Führung oder Audioguide € 56,-

Ab AA 08:00 Uhr - An ca. 19:00 Uhr

Charismatischer König, wagemutiger Ritter, Kreuzfahrer ins Heilige Land und einer der berühmtesten Gefangenen der Weltgeschichte.

Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um den Herrscher, dessen Reich England und weite Teile Frankreichs umfasste. Schon zu seinen Lebzeiten bildete sich ein beispielloser Mythos um Richard Löwenherz.
Das Historische Museum der Pfalz zeigt eine große kunst- und kultur-historische Ausstellung, die das Leben und Wirken des ebenso legendären wie umstrittenen englischen Königs Richard I. Löwenherz in den Mittelpunkt stellt. Filigrane Schatzkunst, prächtig illuminierte Handschriften und archäologische Funde geben einen tiefen Einblick in die an großen Konflikten reiche Epoche.

Über 150 einzigartige Exponate aus Museen und Bibliotheken in Deutschland, England, Frankreich, Österreich und der Schweiz veranschaulichen sein Leben und die Stätten seines Wirkens. Darunter sind kostbarste Handschriften die erstmals in Deutschland zu sehen sind, Reliquiare, beeindruckende Skulpturen und Waffen. Eingebettet in eine stimmungsvolle Ausstellungsarchitektur erzählen die ausgesuchten Originale vom Aufstieg und Fall des berühmtesten englischen Königs des Mittelalters.

Seinen Beinamen erhielt Richard I. schon zu Lebzeiten aufgrund seines außergewöhnlichen Mutes und seiner Großzügigkeit. Erst viel später entstand die Legende, der König habe während seiner Gefangenschaft mit einem Löwen gerungen, diesem bei lebendigem Leib das Herz herausgerissen und anschließend verspeist.
Stets an Richard Seite: Seine Mutter Eleonore von Aquitanien. Zehn Kinder gebar sie, von denen ihr Richard das liebste war. Selbst als Herrscher stand Richard unter ihrem Schutz. Hochbetagt reiste sie nach Mainz, um ihren Sohn nach seiner Gefangenschaft in Empfang zu nehmen und in ihrem Armen starb er am 6. April 1199 vor der Burg von Châlus.

2.5 Am Samstag, den 17. März mit der DB nach München ins Lenbachhaus zur Ausstellung „GABRIELE MÜNTER - Malen ohne Umschweife“
Es haben sich bis jetzt neun Personen gemeldet. Wir fahren mit einem „Schönes-Wochenende-Ticket“, das für je fünf Personen 68,-- EUR kostet. Leider hat sich der Preis von 56,-- auf 68,-- verteuert.

Am günstigsten fahren wir mit zehn oder fünfzehn Personen, dann beträgt der Preis pro Person 13,60 EUR

Hinfahrt:

  • Aalen Hbf 07:35/ Uhr/ RB 57211
  • München Hbf/ 10:22 Uhr 

Rückfahrt:

  • München Hbf/ 17:35 Uhr/ RE 57232
  • Aalen Hbf/ 20:26 Uhr 

Das Lenbachhaus zeigt nun die umfassendste Ausstellung zum Werk Gabriele Münters seit 25 Jahren. Erstmals wird ihr malerisches Werk aus allen Lebens- und Schaffensphasen gemeinsam mit einer breiteren Auswahl jener amerikanischen Fotografien präsentiert. Der Facettenreichtum ihres künstlerischen Schaffens sowie ihr genreübergreifendes Talent werden mit rund 200 Exponaten belegt. Die Schau gibt Einblick in Münters Experimentier-freude und ihren stetigen Drang nach persönlicher und künstlerischer Erneuerung. Wonach sie Zeit ihres Lebens und an so vielen verschiedenen Orten in Nordamerika, Skandinavien, Südeuropa und Oberbayern suchte, war weit mehr als Inspiration oder Bildmotive – es war die passende Ausdrucksform. Sie übersetzte direkt und klar, "ohne Umschweife, ohne Drum und Dran".

Die Ausstellung zeichnet ein umfassendes und vielschichtiges Bild einer bis heute meist einseitig wahrgenommenen Künstlerin. In zehn thematischen Sektionen, welche Werke aus unterschiedlichen Schaffenszeiten vereinen, erweitert die Schau den bisherigen Schwerpunkt von den Jahren des »Blauen Reiters« auf das gesamte Oeuvre. Über die Hälfte der 130 ausgestellten Gemälde wurden noch nie oder zuletzt zu Lebzeiten Münters gezeigt. Ein Großteil der Werke stammt aus dem Nachlass der Künstlerin, den die Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung, München verwaltet. Ergänzend werden Leihgaben aus Privatbesitz und aus den Sammlungen deutscher und internationaler Museen wie dem
Centre Georges Pompidou, Paris, dem Milwaukee Art Museum, dem Princeton University Art Museum, dem LENTOS Kunstmuseum Linz und dem National Museum of Women in the Arts, Washington, D.C., gezeigt.

2.6 Am Samstag, den 12. Mai mit der DB zur Sonderausstellung „Die Etrusker“ im Landesmuseum Karlsruhe
Es haben sich bis jetzt sieben Personen gemeldet, damit kann ein Gruppensparpreis von
z. Zt. 35,80 EUR pro Person angesetzt werden. Unsere Gruppen-Fahrkarte enthält eine kostenfreie Sitzplatzreservierung. Zu den Gruppensparkonditionen. Dieser Preis gilt, solange der Kontingent-Vorrat reicht. Und wir dürfen nur die Züge nutzen, die auf unserer Fahrkarte angegeben sind.

Für Züge des Nahverkehrs (z.B. RE, RB, S) besteht jedoch keine Zugbindung.

Hinfahrt: 

  • Aalen Hbf/ 09:05 Uhr/ IC 2162
  • Karlsruhe Hbf/ 10:53 Uhr

Rückfahrt:

  • Karlsruhe Hbf/ 17:06 Uhr/ IC 2163
  • Aalen Hbf/ 18:55 Uhr

Sie selbst nannten sich Raśna und der antike Historiker Dionysios von Halikarnassos bewunderte sie als „uraltes, von allen anderen sich unterscheidendes Volk“: die Etrusker. Als eine der frühen Hochkulturen Italiens bestimmten sie das Schicksal des westlichen Mittelmeerraums vom 10. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr.
Da Schrift und Sprache der Etrusker nur bruchstückhaft verständlich sind, vermag nur die Archäologie ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Aktuelle Forschungen werfen ein neues Licht auf die rätselhafte Zivilisation der Raśna: ein blühendes Städtewesen und eine vielfältige Alltagskultur bezeugen Wohlstand und Lebensfreude, Kunstwerke von eigenwilliger Ausdrucksstärke die Liebe zur Schönheit. Prachtvolle Heiligtümer und monumentale Gräber mit farbenfrohen Wandmalereien sowie kostbaren Grabbeigaben geben Aufschluss über die Religiosität der Etrusker. Dabei verdanken sie Inspiration und Innovation, vielleicht ihre einzigartige Identität auch der intensiven Begegnung und dem transkulturellen Austausch mit anderen Zivilisationen des Altertums, mit Phöniziern, Griechen, Kelten oder Römern.

Das Badische Landesmuseum präsentiert in Kooperation mit dem italienischen Kultur-ministerium ein umfassendes Porträt der etruskischen Kultur. Zahlreiche spektakuläre Exponate und Neufunde sind erstmals in Deutschland zu sehen. Begleitet von atmosphärischen Inszenierungen, originalgetreuen Rekonstruktionen und interaktiven digitalen Features zeichnen sie ein facettenreiches Gesamtpanorama etruskischer Lebenswelten.

3. Was beim nächsten Treffen besprochen werden soll

3.1 Als interessanten Kontrast zur Marc Chagall könnten wir nach Rosenberg ins Sieger Köder Zentrum zur Ausstellung „Eine Tübinger Bibel in Bildern“ von S. Köder gehen. Die Sieger Köder-Bibel ist vor 50 Jahren entstanden. Die großformatigen 49 Metallätzungen sind kombiniert mit biblischen Holschnitten von Albrecht Dürer (1471-1528), die vor 500 Jahren entstanden sind: Marienleben und Buch der Offenbarung.
Ein Besuch in Rosenberg ist allerdings nur am Sonntag möglich.
Verbinden könnte man die Fahrt auch mit einem Besuch des Sieger-Köder- oder des Alamannen-Museums, beide bekanntlich in Ellwangen.

Bis zum 8. April ist dort die Ausstellung: „Goldblattkreuze - Glaubenszeichen der Alamannen“ zu sehen.

Die Ausstellung nimmt die Goldblattkreuze der Alamannen in den Blick und präsentiert mit wertvollen Exponaten neue Erkenntnisse zu diesem Thema. Die Kreuze aus dem kostbaren Material stammen größtenteils aus dem 7. Jahrhundert n. Chr. und dienten als Schmuck für das Leichentuch, was sich an den kleinen Nählöchern in den Ecken ablesen lässt. Durch Neufunde, die unter anderem in Lauchheim im Ostalbkreis gemacht wurden, konnte nachgewiesen werden, dass solche Grabbeigaben im Dorf selbst angefertigt wurden, denn Goldblattkreuze aus benachbarten Gräbern weisen dieselben Modelabdrücke auf, müssen also von derselben Hand hergestellt worden sein.

Die auf das Gebiet der Alamannen, der Baiuwaren sowie der in Italien ansässigen Langobarden beschränkten Goldblattkreuze, von denen bisher rund 400 bekannt sind, werden als christliche Symbole gedeutet und markieren die letzte Phase der frühmittelalterliche Beigabensitte, bevor diese um 700 n. Chr. endet. In der gemeinsam von der Stadt Ellwangen und vom Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen e.V. getragenen Ausstellung soll diese interessante Fundgattung in den Kontext der Christianisierung der Alamannen gestellt werden. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Verbindung dieses Grabbrauchs mit den frühen Christusdarstellungen dieser Zeit gelegt werden.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr F. Heigl 

© Schwäbische Post 24.01.2018 13:41
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