Hier schreibt die KAB Unterkochen

Gesichter Afrikas in Unterkochen

Im Rahmen eines Themenabends stellte die Unterkochener KAB unter dem Motto „Gesichter Afrikas“ ihre Missionsarbeit vor.

Seit 1963 setzt sich die Ortsgruppe für Missionsprojekte ein. Der damalige Missionsreferent Fridolin Nuding leistete hierbei Pionierarbeit und führte diese 33 Jahre lang erfolgreich weiter. Schwerpunkt war damals die Unterstützung der Ausbildung von Priestern und Katechisten.

Seit 1996 leitet Herbert Katzer dieses Amt. Durch private Reisen nach Malawi und Südafrika wurde er „vom afrikanischen Virus“ befallen. Schnell baute er Kontakte zu Missionaren wie z.B. zu den Weißen Vätern oder den Comboni Brüdern auf.

Im Gegensatz zu den großen Hilfsorganisationen wie Misereor baut die KAB Unterkochen mit ihrer Hilfe nicht auf das Gieskannenprinzip, sondern auf gezielte Unterstützung ausgewählter Projekte. Dabei hat der Wunsch des Spenders immer Priorität. Im Laufe der Jahre haben die Mitglieder der Unterkochener KAB so bereits weit mehr als 300.000€ gespendet. Überweisungen nach Afrika sind sehr teuer. Herbert Katzer nutzt daher seine Kontakte über Ordensgemeinschaften, um die Gelder sicher und effizient zu den Projekten zu bekommen.

Durch die Spendenbereitschaft der Unterkochener sind zwischenzeitlich einige Freundschaften entstanden. Lebendiger Beweis dafür ist der Priester Ignatio Bokosi aus Malawi, der sich gerade in Deutschland aufhält und es sich nicht nehmen ließ, den anwesenden KABlern persönlich für die Unterstützung zu danken. Seine Pfarrgemeinde umfaßt 30.000 Christen in acht Außenstationen. Ohne Hilfsgelder wäre eine menschenwürdige Versorgung nicht möglich. Herbert Katzer übergab ihm in diesem Zusammenhang eine Spende in Höhe von 500 Euro.

Im zweiten Teil seines Vortrags zeigte Herbert Katzer Bilder von seiner Reise nach Südafrika und Malawi. Speziell letzteres Land hat es ihm sichtlich angetan. Malawi ist einer der ärmsten Staaten der Welt und trotzdem zeigen sich die Menschen auf den Fotos immer fröhlich. Bilder von Besuchen eines Waisenhauses, von Missionsstationen und Schulen untermalten den Vortrag eindrucksvoll.

© KAB Unterkochen 10.06.2012 21:28
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