„Zweiradwoche“

Aktion in Baden-Württemberg: Polizei kontrolliert Fahrrad- und Motorradfahrer in großem Stil

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Unfälle gibt es im Verkehr in Baden-Württemberg täglich. Besonders gefährdet sind Fahrräder und Motorräder. Die Polizei hat sie deshalb bei einer Kontrollaktion im Visier.

Stuttgart - Der Verkehr in Stuttgart* ist hauptsächlich für Stau und Feinstaubausstoß bekannt. Doch auch in der Landeshauptstadt passieren leider regelmäßig Unfälle. In anderen Teilen Baden-Württembergs sind die Straßen ebenfalls noch davon entfernt, absolut sicher für Verkehrsteilnehmer zu sein.

Erst kürzlich meldete die Polizei nach einem Blitzmarathon 13.000 Verstöße in Baden-Württemberg (echo24* berichtete). Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Häufig sind dabei Zweiräder beteiligt - also Fahrräder oder Motorräder. Beide sind bei Unfällen aber gleichzeitig stärker gefährdet. Deshalb findet aktuell die Zweiradwoche statt, bei der die Polizei in Baden-Württemberg Fahrräder und Motorräder verstärkt kontrolliert.

Verkehr in Baden-Württemberg: Polizei kontrolliert Zweiräder an zahlreichen Stellen

Die Polizei in Stuttgart war zuletzt mit der Kontrolle der Ausgangssperre (BW24* berichtete) wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg beschäftigt. Im Rahmen der Zweiradwoche nimmt die Polizei in der Landeshauptstadt aber verstärkt Rad- und Motorradfahrer in den Blick, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten.

Zweiradwoche: In Baden-Württemberg kontrolliert die Polizei diese Woche verstärkt Fahrräder und Motorräder (Archivbild).

Dabei stehen in ganz Baden-Württemberg am Mittwoch zunächst die Fahrräder im Vordergrund. An insgesamt 278 Stellen kontrollieren 1.150 Beamte die Zweiräder. Am Wochenende überprüft die Polizei dann an über 100 Stellen in Baden-Württemberg Motorradfahrer.

Kontrolle von Zweirädern in Baden-Württemberg: Polizei geht es nicht nur um Bestrafung

Das Ziel der Verkehrssicherheitsaktion sei laut Stuttgarter Nachrichten nicht nur, Regeln zu kontrollieren. Die Polizei will stattdessen auch für gegenseitige Achtsamkeit und mehr Verständnis werben, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Anlass dazu gibt es genug. Alleine im Jahr 2020 gab es laut Verkehrsministerium über 12.400 Unfälle, an denen Fahrradfahrer beteiligt waren. Außerdem kam es zu knapp 4.700 Verkehrsunfällen mit Motorrädern, wobei 71 Motorradfahrer ums Leben kamen. *BW24 und echo24 sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt

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