Behörden durchsuchen Schweinezucht im Alb-Donau-Kreis

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Unter dem Verdacht, gegen die Vorschriften zum Tierschutz gehandelt zu haben, steht jetzt ein Landwirt aus dem Alb-Donau-Kreis.

Ein Landwirt aus dem Alb-Donau-Kreis steht unter Verdacht gegen die Vorschriften zum Tierschutz gehandelt zu haben.

Ulm. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei am Mittwoch berichten, steht ein Landwirt aus dem Alb-Donau-Kreis unter Verdacht gegen die Vorschriften zum Tierschutz gehandelt zu haben. Eine Tierschutzorganisation hatte Anzeige gegen den Landwirt erstattet. Die Organisation berichtete über tierschutzwidrige Zustände im Frühjahr dieses Jahres. Wegen des Verdachts beantragte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Ulm einen Durchsuchungsbeschluss. Aufgrund dieses Beschlusses durchsuchten die Gewerbe- und Umweltermittler des Polizeipräsidiums Ulm am Mittwochvormittag den Betrieb. Sie dokumentierten die Zustände und erhoben Beweismittel. Dies alles müsse nun von einem sachkundigen Veterinär begutachtet und bewertet werden. Ein sofortiges Handeln durch die Polizei schien nicht erforderlich, heißt es im Schreiben.

Inwieweit damit die Maßnahmen des Veterinäramts zusammenhängen, das erst kürzlich wiederholt in diesem Betrieb gewesen sein soll und noch im Frühjahr Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Diese Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei dauern an.

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