Die aktuellen Covid-19-Zahlen für Baden-Württemberg

Coronavirus in BW: Regel-Verschärfungen für alle, obwohl Zahlen sinken

Alle Autoren
    schließen
  • Melissa Sperber
    Melissa Sperber
  • Julia Cuprakowa
    Julia Cuprakowa
  • Julia Thielen
  • Jason Blaschke
    Jason Blaschke
  • Christina Rosenberger
    Christina Rosenberger
  • Lisa Klein
    Lisa Klein

Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg: Das Landesgesundheitsamt (LGA) spricht weiter von einem hohen Niveau der wichtigen Werte.

  • In Baden-Württemberg wurden seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 986.869 Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 291,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt sind 12.726 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben. (Stand: 22. Dezember 2021)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind 16.357 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 400,9), im Landkreis Heilbronn sind es mittlerweile 33.454 (7-Tage-Inzidenz 272,5). Der Hohenlohekreis verzeichnet 10.688 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 243,0). (Stand: 22. Dezember 2021)
  • Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt aktuell bei 4,1. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser befinden sich 578 Covid-19-Patienten. Damit gilt laut aktueller Corona-Verordnung* weiter die Alarmstufe 2. (Stand: 22. Dezember 2021)

Seit Beginn der Corona-Pandemie berichtet echo24.de* täglich über die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den tagesaktuellen Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 23. November 2021 in diesem Artikel zu lesen. Die vorherigen Entwicklungen bis zum 22. November 2021 sind in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* zu finden.

Coronavirus in BW: Inzidenz unter 300 – trotzdem härtere Regeln nach Weihnachten

Update, 22. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt laut den aktuellen Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) wieder unter 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – sie ist von 306,7 auf 291,0 gesunken. Auch die Hospitalisierungsinzidenz ist gesunken: von 4,4 auf 4,1. Insgesamt 578 Covid-Patienten liegen derzeit im Südwesten auf der Intensivstation.

Weiterhin konstant hoch ist allerdings die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle – insgesamt 49 Menschen sind seit der gestrigen Meldung des LGAs in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Baden-Württemberg verstorben.

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz4,1
Covid-19-Fälle auf ITS578
7-Tage-Inzidenz291,0
Bestätigte Infektionen986.869
Zahl der Todesfälle12.620

Um die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg weiter zu senken, die Intensivstation zu entlasten und die weitere Ausbreitung der Virusvariante Omikron zu verhindern, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bereits Kontaktbeschränkungen direkt nach Weihnachten* für alle an. Bislang wurden 346 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt gemeldet.

Zudem soll am heutigen Mittwoch ein neues Regelwerk beschlossen werden – und das, obwohl erst am 20. Dezember eine neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg mit strengeren Regeln für die Feiertage* in Kraft getreten ist. Die Maßnahmen sollen an die Beschlüsse des Corona-Gipfels angepasst werden.

Corona in BW: Corona-Infektionsgeschehen nimmt weiter leicht ab

Update, 21. Dezember: Das Corona-Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg geht weiter leicht zurück. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche liegt am heutigen Dienstag bei 306,7, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortag hatte der Wert noch bei 328,9 gelegen.

Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen ging um 11 auf 583 zurück. Auch die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik kamen, sank leicht – und zwar um 0,2 auf den Wert von 4,4.

Im Vergleich zum Vortag verzeichnete die Behörde 6.489 neue Infektionen und 57 weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 980.942 Menschen nachweislich angesteckt. Die Zahl der verzeichneten Todesfälle stieg auf 12.677. Und obwohl die Zahlen in Baden-Württemberg leicht zurückgehen, gehen die Experten und Politiker davon aus, dass Omikron sich nach Weihnachten und Silvester stark ausbreiten wird. Aufgrund dessen wurden beim heutigen Corona-Gipfel neue harte Maßnahmen beschlossen, wie echo24.de* in einem separaten Artikel mitteilte.

Coronavirus in BW: Immer mehr Omikron-Fälle – Regierung plant „Lockdown light“

Update, 20. Dezember: Laut den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) sinken die Zahlen weiter. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Montag bei 318,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – vor einer Woche lag diese noch bei 429,2. Auch die Hospitalisierungsinzidenz ist gesunken, allerdings nur leicht: Vor einer Woche lag die Hospitalisierungsinzidenz bei 5,0, am Montag liegt sie laut LGA bei 4,6. Die Intensivstationen sind weiterhin voll. Insgesamt 594 Corona-Patienten liegen aktuell auf ITS.

Bislang wurden 157 Fälle der Omikron-Variante B.1.1.129 aus Baden-Württemberg an das LGA übermittelt. Aufgrund der sich immer weiter verbreitenden und hochansteckenden Virusmutante soll es nach Weihnachten bundesweit schärfere Corona-Regeln geben. Die Regierung plant einen „Lockdown light“ für alle nach Weihnachten* – die schärferen Maßnahmen sollen beim Corona-Gipfel am Dienstag (21. Dezember) beschlossen werden.

Coronavirus in BW: Omikron breitet sich mehr aus – die aktuellen Zahlen

Update, 19. Dezember: Die wichtigen Corona-Werte in Baden-Württemberg haben sich im Vergleich zum Samstag nicht riesig verändert. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist leicht von 345,4 auf aktuell 345,6 angestiegen. Das LGA registrierte am Sonntag insgesamt 2.322 neue Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der Todesfälle ist mit plus zehn auf 12.571 angestiegen. In vielen Regionen liegt die Inzidenz mittlerweile stabil seit fünf Tagen in Folge unter der 400er-Marke.

Coronavirus in BW: Inzidenz unverändert – neue Verordnung ab morgen

Überall dort, wo das der Fall ist, fällt die Ausgangssperre weg. Auch im Stadt- und Landkreis Heilbronn gibt es seit Sonntag keine Ausgangssperre für Ungeimpfte mehr. Allerdings tritt ab morgen in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung in Kraft, welche auch Geimpfte und Genesene einschränkt. Denn an Weihnachten und Silvester werden für alle Kontaktbeschränkungen gelten – für Ungeimpfte deutlich schärfere, als für Geimpfte und Genesene.

Update, 18. Dezember: Zum heutigen Samstag meldet das Gesundheitsministerium: „Die Fallzahlen und die 7-Tage-Inzidenz sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 970.079 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 12.561 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 345,4 pro 100.000 Einwohner. Bislang wurden 121 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.“

Coronavirus in BW: Inzidenz runter – aber anderer Wert steigt rapide

Update, 17. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Freitag in Stuttgart mitteilte, liegt der Wert aktuell mit 353,1 weiter unter der Marke von 400 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am Donnerstag hatte die Inzidenz noch 370,2 betragen. Leicht angestiegen ist die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Coronavirus-Infizierten pro 100.000 Menschen und Woche.

Coronavirus in BW: Inzidenz sinkt – aber anderer wichtiger Wert steigt

Die Hospitalisierungsinzidenz gibt das LGA am Freitag mit 4,9 an. Allerdings ist die Zahl der Klinikeinweisungen in der Regel höher, als in der Inzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Positiv entwickelte sich die Anzahl der Covid-Intensivpatienten. Laut LGA ist die Zahl im Vergleich zum Donnerstag von 621 auf 617 gesunken. In ganz Baden-Württemberg wurden am Freitag 5.782 neue Corona-Fälle registriert. Zudem sind insgesamt 54 Todesfälle dazugekommen.

Bislang wurden 97 Omikron-Fälle in Baden-Württemberg gemeldet. Wegen der Ausbreitung der neuen Variante werden die ersten Corona-Impfstoffe an die Mutation angepasst und sind hoffentlich in wenigen Wochen verfügbar. Zwar hatte eine neue Studie aus Südafrika zu Omikron gezeigt, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer vor einem schweren Verlauf schützen kann – aber leider nicht so gut vor einer Infektion mit der Virusvariante. Trotzdem raten Experten eindringlich zur Booster-Impfung.

Coronavirus in BW: Inzidenz sinkt weiter – Zahl der Corona-Toten steigt rapide

Update, 16. Dezember: Auch am Donnerstag sinken die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg weiter. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Landesgesundheitsamt (LGA) aktuell 370,2. Die höchste Inzidenz verzeichnet derzeit der Landkreis Tuttlingen mit 599,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die niedrigste der Landkreis Emmendingen mit 240,3.

Die Intensivbetten sind weiterhin voll – insgesamt 621 Patienten liegen derzeit auf der Intensivstation, die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg liegt unverändert bei 4,8. Noch immer ist auch die Zahl der täglichen Corona-Toten hoch: Insgesamt 50 Personen sind seit der gestrigen Meldung der Corona-Zahlen des LGAs in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Um das Coronavirus einzudämmen, wird es in Baden-Württemberg auch an den Weihnachtsfeiertagen und über Silvester weiterhin strenge Regeln geben. Vor allem für Ungeimpfte gelten an Silvester strenge Corona-Regeln*. Dazu kommt noch ein landesweites Böllerverbot an Silvester*. Besonders hart wird es zum Jahreswechsel in Heilbronn: Die Stadt hat ein Tanzverbot für Silvester erlassen*.

Coronavirus in Baden-Württemberg : Inzidenz sinkt weiter – plötzliche Regel-Änderung

Update, 15. Dezember: Der Abwärtstrend der Corona-Zahlen in Baden-Württemberg geht weiter. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt laut Landesgesundheitsamt (LGA) im Vergleich zum Vortag von 403,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf 382,3 – vor einer Woche lag die 7-Tage-Inzidenz noch bei 505,4. Die Hospitalisierungsinzidenz ist mit 4,8 gleichbleibend zum Vortag, im Vergleich zur Vorwoche (5,9) allerdings ebenfalls gesunken. Insgesamt 635 Covid-19-Patienten liegen auf der Intensivstation – das sind 31 ITS-Patienten weniger als noch vor einer Woche.

Die strengen Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg scheinen Wirkung zu zeigen. Niedrig sind die Corona-Zahlen allerdings trotzdem noch lange nicht. Täglich sterben weiterhin zahlreiche Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Der Südwesten verzeichnet bereits 12.477 Corona-Tote. Ab Mittwoch gelten in Baden-Württemberg neue Quarantäne-Regeln – auch für Kontaktpersonen*.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Schon wieder eine Regel-Änderung

Update: 14. Dezember: Weihnachten kommt immer näher und auch der Letzte wird es mittlerweile erkennen: Es gibt noch immer kein Fest, wie wir es vor der Corona-Pandemie kannten. Erst heute gibt das baden-württembergische Gesundheitsministerium wieder eine Regel-Änderung bekannt, die schon ab morgen greifen wird. Neuerungen gibt es bei der Quarantäne und auch Kontaktpersonen sind betroffen.

Indes sinkt in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz zu gestern auf einen Wert von 403,4. Ebenfalls im Heilbronner Stadt- und Landkreis werden die Zahlen etwas besser. Auch im Hohenlohekreis sinkt der Wert zum Vortag und liegt nun bei 415. Trotzdem wird auf baden-württembergischen Intensivstationen nur ein Covid-19-Fall weniger behandelt als noch gestern. Noch immer benötigen hier 664 Menschen intensivmedizinische Hilfe aufgrund des Virus.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter – mehr Covid-Intensivpatienten

Update vom 13. Dezember: Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus geht in Baden-Württemberg weiter zurück. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Montag bei 429,4, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 457,5 gelegen – vor einer Woche noch bei mehr als 500.

Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen nahm dagegen um 12 Personen zu und liegt nun bei 665. Einer Prognose der Universität Freiburg zufolge dürfte die Belegung der Intensivbetten in den kommenden Wochen wieder leicht abnehmen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Die Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten pro 100.000 Menschen und Woche) stieg leicht auf 5,0. In der Woche zuvor lag der Wert noch bei 6,6.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Fast 30 Prozent der Menschen sind geboostert

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg verzeichnete 2.882 neue Corona-Fälle und 69 weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 935.833 Menschen im Südwesten nachweislich angesteckt, die Zahl der Todesfälle stieg auf 12.337.

Die Impfquote der vollständig gegen Corona Geimpften beträgt in Baden-Württemberg nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit 76,4 Prozent. Im Vergleich zum Vortag kamen 23.813 Zweitimpfungen und 25.128 Erstimpfungen hinzu. Über eine Auffrischimpfung verfügen bereits 28,6 Prozent der Menschen im Land.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Weniger Intensivpatienten – aber mehr Corona-Tote

Update vom 12. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg und die Fallzahlen bleiben laut Bericht des Landesgesundheitsamtes weiterhin auf hohem Niveau. Demnach sind seit Beginn der Pandemie bislang insgesamt 932.951 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 12.268 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 457,5 pro 100.000 Einwohner. Bislang wurden 25 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Aktuell befinden sich 653 Patienten auf den Intensivstationen der Kliniken im Land. Das sind zwölf Personen weniger im Vergleich zum Vortag.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der Corona-Toten steigt weiter

Update vom 11. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt laut dem aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamtes (LGA) auch am Samstag weiter und liegt nun bei 462,6 pro 100.000 Einwohner. Doch die Corona-Zahlen im Land sind damit weiterhin alles andere als niedrig. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet der Stadtkreis Heidelberg mit 286,0 – die höchste der Landkreis Tuttlingen 886,5.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz sinkt am Samstag leicht – auf 5,36. Insgesamt 665 Corona-Patienten liegen im Südwesten aktuell auf der Intensivstation. Doch eine Zahl steigt weiter, und zwar die der Corona-Toten: von 12.241 auf 12.259. Um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen, soll es im kommenden Jahr eine Impfpflicht geben. Nun wurde ein erster Schritt in diese Richtung gemacht und am Freitag eine beschränkte Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen beschlossen*.

Corona in Baden-Württemberg: Mehr Intensivpatienten - Stuttgart über wichtigen Wert

Update vom 10. Dezember: Laut den Zahlen des Landesgesundheitsamtes sinkt auch am Freitag die Sieben-Tage-Corona-Inzidenz in Baden-Württemberg. Sie lag bei 467,5. Am Donnerstag hatte der Wert bei 491,7 gelegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich 924.163 Menschen mit Corona infiziert. Das sind 7.892 mehr als am Vortag. Landesweit liegen derzeit 666 Covid-Patienten auf Intensivstationen (+4).

Starke Einschränkungen müssen Ungeimpfte ab Samstag, 11. Dezember, in der Landeshauptstadt Stuttgart* hinnehmen. Seit zwei Tagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz jeweils über dem Schwellenwert von 500 gelegen, wie Verantwortliche der Stadt am Freitag mitteilten.

Nächtliche Ausgangssperren für Ungeimpfte gab es unter anderem zuvor schon im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Ostalbkreis und in Biberach. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell in Heidelberg - 282,2. Der höchste Wert kommt aus dem Kreis Tuttlingen mit 862,5.

Corona in Baden-Württemberg: Corona-Inzidenz sinkt weiter – Ende der Pandemie in Sicht?

Update vom 9. Dezember:  Die 7-Tage-Corona-Inzidenz ist in Baden-Württemberg zum vierten Mal in Folge gesunken. Sie lag am Donnerstag laut Landesgesundheitsamt bei 491,7. Der Durchschnittswert unterschreitet damit erstmals seit Tagen die 500er-Marke. Am Sonntag hatte der Wert noch 533,2 betragen, am gestrigen Mittwoch 505,4. Kurz danach war die Marke von 900.000 bestätigten Corona-Fällen erreicht worden.

Die landesweite Inzident geht nach Tagen wieder runter. Ist das Ende der Pandemie also bald in Sicht? Der Berliner Virologe Christian Drosten hat dazu eine klare Meinung*, echo24.de berichtet. Oder könnte möglicherweise ein Kombi-Präparat das Ende der Pandemie beschleunigen? Der US-Impfstoffhersteller Novavax arbeitet derzeit an der Zulassung für einen Kombi-Impfstoff*. Der enthält dann sowohl die Corona- als auch die Grippeschutzimpfung - 2-in-1.

Seit Mittwoch stieg die Zahl der bestätigten Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie um 9.252 auf 916.271. Außerdem gab es in baden-Württemberg binnen 24 Stunden 57 weitere Corona-Todesfälle – die Gesamtzahl stieg damit auf 12.176. Landesweit liegen derzeit 662 Covid-Patienten auf Intensivstationen – das sind vier weniger als am Mittwoch.

Corona in Baden-Württemberg: Heidelberg mit der niedrigsten Inzidenz

Unter den 44 Stadt- und Landkreisen hat Heidelberg die niedrigste 7-Tage-Inzidenz: 284,1. Am höchsten ist sie im Kreis Tuttlingen mit 994,5. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart weiter mitteilte, sind bislang 23 Fälle der Omikron-Variante (B1.1.529) aus Baden-Württemberg gemeldet.

Corona Baden-Württemberg: Erstmals über 900.000 bestätigte Corona-Fälle

Update vom 8. Dezember: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle hat in Baden-Württemberg erstmals die Marke von 900.000 überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte, stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vortag um 11.351 auf nun 907.019. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ging leicht auf einen Wert von 505,4 zurück. Am Vortag hatte die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 507,6 gelegen.

Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Mittwoch bei 5,9, am Vortag betrug sie noch 6,5. Der Wert spielt eine bedeutende Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Außerdem sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg 45 weitere Todesfälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in der Pandemie stieg damit auf 12.119.

Auch die wichtigste Zahl in der Corona-Pandemie – die Zahl der Patienten auf Intensivstationen – ging leicht um 5 auf 666 zurück, die der Genesenen überschritt erstmals die Marke von 700.000. Hier gab es den Angaben zufolge ein Plus von 8.010 auf nun 707.218 Menschen, die wieder gesund sind.

Corona Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter - aber wichtiger Wert steigt gefährlich

Update vom 7. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt den zweiten Tag in Folge leicht ab. Von 516,7 am Montag rutscht die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche nun am Dienstag auf 507,6 herunter. Eigentlich ein gutes Zeichen, oder?

Leider noch nicht - denn der Wert, der eigentlich dringend sinken müsste, ist die Zahl der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten in Baden-Württemberg. Die ist allerdings erneut gestiegen. Innerhalb der letzten 24 Stunden landeten erneut 13 Personen auf den Intensivstationen der Krankenhäuser des Südwestens. Damit befinden sich nun 671 Corona-Patienten in den Intensivbetten - das sind 29,4 Prozent aller Intensivbetten in ganz Baden-Württemberg.

Die Regierung schärft deshalb auch immer wieder die Corona-Maßnahmen nach. Am Samstag erst trat die nächste Version der Corona-Verordnung Baden-Württemberg in Kraft, heute kamen noch Zusätze für bestimmte Bereiche hinzu. Unter anderem sind die Corona-Regeln für Sport* jetzt noch strenger.

Corona Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt leicht - Familienfest zu Weihnachten möglich?

Update vom 6. Dezember: Die Corona-Zahlen steigen weiter - zwar ist in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen 24 Stunden leicht gesunken, doch eine Entspannung ist noch lange nicht in Sicht. Noch immer ist die Inzidenz über 500, die Hospitalisierungsinzidenz stieg sogar erneut um 0,5 Prozentpunkte auf 6,6 - damit gilt auch weiterhin die Alarmstufe 2.

Bleibt nun abzuwarten, ob die neuen Regeln für Baden-Württemberg, die am vergangenen Samstag in Kraft getreten sind, bald ihre Wirkung zeigen, und ob Weihnachten und Silvester mit Familienfesten stattfinden können. Die bisherigen Regelungen zu Personenbegrenzungen am Weihnachtsfest hat echo24.de* bereits gesondert zusammengefasst.

Corona in Baden-Württemberg: Land ändert Testpflicht-Regel - Zahlen steigen

Update vom 5. Dezember: Die Zahlen steigen weiter - und ein Ende scheint aktuell nicht wirklich in Sicht. Darauf hat die Landesregierung in Baden-Württemberg reagiert und mit der neuen Corona-Verordnung für viele Bereiche eine 2G-Plus-Regel eingeführt. Doch es gibt Ausnahmen von der Testpflicht*, wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration heute bekannt gegeben hat.

Ob die neuen Regeln es schaffen, die vierte Welle abzuflachen? Es wird sich zeigen. Die Zahlen sprechen so lange jedoch eine deutliche Sprache: 656 Covid-19-Fälle werden aktuell auf einer Intensivstation behandelt. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg liegt bei 6,11, die 7-Tage-Inzidenz bei 533,2.

Corona in Baden-Württemberg: Breitet sich Omikron jetzt aus?

Update, 4. Dezember: Es ist die Befürchtung vieler Experten im ohnehin voraussichtlich harten Corona-Winter: Die neu entdeckte Variante Omikron könnte sich rasant verbreiten und für mehr Impfdurchbrüche sorgen. Das könnte die Corona-Lage auch in Baden-Württemberg noch einmal erschweren. Auch wenn Omikron Forschern zufolge wohl bald die dominierende Variante sein wird - noch halten sich die Fallzahlen der Mutation in Grenzen. 10 Fälle wurden laut Landesgesundheitsamt bislang im Südwesten registriert.

Trotzdem: Von Aufatmen kann keinesfalls die Rede sein. Auch nicht, obwohl Inzidenz und Intensivfälle aktuell leicht gesunken sind. Es gilt deshalb zu hoffen, dass die durchaus umstrittene neue Corona-Verordnung tatsächlich für eine Eingrenzung des Virus sorgt. Immerhin: Am heutigen Samstag wurden deutlich weniger neue Fälle gemeldet als zuletzt. Allerdings ist die Übermittlung am Wochenende meist nicht vollständig und es erfolgen Nachmeldungen. Die kommende Woche wird also zeigen, welcher Trend nun erkennbar ist.

Corona in Baden-Württemberg: Land mit heftigen Corona-Verschärfungen

Update, 3. Dezember: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist am Freitag auf 525,3 geklettert. Am Donnerstag hatte die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner noch bei 517,6 gelegen. Zwei Kommunen lagen am Freitag nur knapp unter der Inzidenz-Marke von 1000, wie aus den Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart weiter hervorgeht: der Schwarzwald-Baar-Kreis mit 975,7 und der Landkreis Tuttlingen mit 987,4.

Die Zahl der Corona-Patienten auf den baden-württembergischen Intensivstationen sank im Vergleich zum Donnerstag um 19 auf 636. Mehr als die Hälfte von ihnen – konkret 346 Personen – wird künstlich beatmet, wie das LGA mitteilte. Wegen der regionalen Überlastung wurde schon mit der Verlegung baden-württembergischer Intensivpatienten innerhalb Deutschlands begonnen und nicht nur das. Aufgrund der extremen Corona-Zahlen veröffentlichte die Landesregierung Baden-Württembergs die geplanten Corona-Verschärfungen, die am Morgen (4. Dezember) in Kraft treten sollen – allerdings noch keine offizielle Corona-Verordnung.

Die neue Corona-Verordnung soll aber nicht nur Verschärfungen der Regeln beinhalten, sondern sieht auch „Lockerungen“ für alle Geboosterte* vor, wie echo24.de* bereits berichtete.

Corona in Baden-Württemberg: Immer mehr Menschen auf den Intensivstationen

Update, 2. Dezember: In Baden-Württemberg werden derzeit so viele Menschen wie nie zuvor wegen des Coronavirus auf den Intensivstationen versorgt. Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung gibt das LGA aktuell mit 655 an. Mehr als jeder zweite Corona-Patient (344) auf einer Intensivstation muss Berichten der Deutschen-Presse-Agentur (DPA) zufolge künstlich beatmet werden. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt aktuell 6,3.

Corona in Baden-Württemberg: So viele Covid-Intensivpatienten wie noch nie

Gesundheitsminister Manne Lucha hatte zuletzt angekündigt, Baden-Württemberg sei mit Blick auf die vollen Intensivstationen auf Patienten-Verlegungen ins Ausland vorbereitet. Mehrere Staaten haben bereits angeboten, Covid-19-Intensivpatienten aus Baden-Württemberg aufzunehmen. Bislang wurden Patienten wegen der regionalen Überlastung von Intensivstationen lediglich innerhalb Deutschlands verlegt. Um der Lage Herr zu werden, haben sich Bund und Länder auf neue Maßnahmen verständigt.

In Baden-Württemberg soll ab Samstag eine neue Corona-Verordnung* in Kraft treten, in welcher die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde* aufgenommen werden. Ein Trendwende in der Corona-Pandemie ist aktuell nicht in Sicht. Laut LGA liegt der 7-Tage-R-Wert Stand 2. Dezember mit 0,93 nahe der Marke 1. Erst, wenn der Wert längere Zeit unter der 1 liegt, ist das ein Zeichen dafür, dass das Infektionsgeschehen abflaut. In Baden-Württemberg sind derzeit acht Fälle mit der Omikron-Variante bestätigt.

Corona in Baden-Württemberg: Zahlen explodieren – Impfpflicht kommt

Update, 1. Dezember: Nun also doch – im kommenden Jahr soll es in Deutschland eine Impfpflicht geben. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz fordert eine Impfpflicht* und möchte noch in diesem Jahr entsprechende Anträge für eine Abstimmung im Bundestag einbringen. Bis diese tatsächlich eingeführt wird, könnte es noch bis Februar oder März 2022 dauern.

Wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch meldet, ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg erneut gestiegen: von 508,8 auf 519,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – 11.712 Infektionen wurden innerhalb nur eines Tages im ganzen Land bestätigt. Insgesamt 630 Covid-19-Patienten liegen im Südwesten derzeit auf der Intensivstation – das sind acht mehr als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 6,4.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet aktuell der Landkreis Tuttlingen mit 916,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Angesichts der stetig steigenden Corona-Zahlen im Südwesten hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bereits strengere Corona-Regeln für Baden-Württemberg* angekündigt. Vor allem im Sport- und Freizeitbereich soll es künftig Verschärfungen geben. Ziel sei es, die Kontakte drastisch zu reduzieren.

Corona in Baden-Württemberg: Fälle der Omikron-Variante nachgewiesen

Update, 30. November: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist am zweiten Tag in Folge gesunken – wenn auch nur leicht. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart bei 508,8, ein Minus von 1,6 gegenüber dem Vortag. Am Sonntag hatte das LGA noch einen landesweiten Wert von 519,5 gemeldet.

Allerdings sind nun auch in Baden-Württemberg die ersten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht. Das Gesundheitsamt im Alb-Donau-Kreis habe vier Personen gemeldet, die sich nachweislich mit der Mutation infiziert hätten, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Eine Mutationsanalyse beim LGA habe die neue Variante bestätigt. Die Infizierten befänden sich zusammen mit ihren Haushaltsangehörigen in häuslicher Isolation.

Corona in Baden-Württemberg: Zahl der Covid-19-Patienten bleibt konstant, aber hoch

Die Hospitalisierungsinzidenz liegt, laut Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, bei 6,3 (Vortag: 6,2). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist aber in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen im Südwesten blieb am Dienstag gegenüber Montag konstant bei 622.

Corona in Baden-Württemberg: Wichtige Zahlen steigen rasant in die Höhe – Inzident sinkt

Update, 29. November: Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Montag in Baden-Württemberg auf 511,4 gesunken. Wie aus den Daten des Landesgesundheitsamts weiter hervorgeht, stieg auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen: von 617 am Samstag auf 622.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen und Woche) lag bei 6,2. Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Corona in Baden-Württemberg: Wegen explodierenden Corona-Zahlen – Corona-Gipfel morgen

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 5.383 auf 824.512. An einer Infektion mit dem Virus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 11.748 Menschen im Südwesten gestorben – seit Sonntag kamen 53 Todesfälle hinzu.

Abgesehen von der nicht sehr bedeutenden landesweiten 7-Tage-Inzident, schnellen die Corona-Zahlen in einem rasanten Tempo nach oben. Aufgrund dessen wurde der Corona-Gipfel vorgeschoben und findet am Dienstag (30. November) statt, wie echo24.de* berichtet.

Corona in Baden-Württemberg: Lockdown und Impfpflicht näher denn je?

Update, 28. November: Ein Ende ist nicht ist Sicht. Stattdessen scheinen die viel zu hohen Corona-Zahlen ein friedliches Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten zunehmend zu gefährden. Hatte sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Sommer noch gegen eine Impfpflicht ausgesprochen, hält er diese mittlerweile für notwendig und auch einen Lockdown für alle schließt der Politiker nicht mehr aus*.

In Baden-Württemberg meldet das Landesgesundheitsamt am Sonntag erneut einen leichten Anstieg der 7-Tage-Inzidenz und auch die Intensivbetten im Land sind stärker ausgelastet. Hier liegt die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz nun bei einem Wert von 5,94.

Dass der Stadtkreis Heilbronn einen minimalen Rückgang der 7-Tage-Inzidenz verzeichnet, ist da kaum noch ein Tropfen auf den heißen Stein. Noch immer gibt es in der Kätchenstadt einen unfassbaren Inzidenzwert von 519,5. Es ist auch kein Trost, dass der Bodenseekreis und auch Schwarzwald-Baar-Kreis mit Inzidenzen von 817,3 und 842,3 traurige Spitzenreiter des Landes sind.

Corona in Baden-Württemberg: Zwei Landkreise schon über 800er-Inzidenz

Update vom 27. November: Das Coronavirus wird den Alltag der Menschen nicht nur in Baden-Württemberg auch weiterhin maßgeblich bestimmen. Spätestens mit Auftauchen der neuen, als besorgniserregend eingestuften, Mutation B.1.1.529* befürchten Experten einen schweren Corona-Winter. Aktuell steigen die Zahlen auch im Südwesten leider unaufhörlich.

Am Samstag berichtet das Landesgesundheitsamt von insgesamt 7.806 neuen Corona-Fällen in Baden-Württemberg. Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit einmal mehr auf einen traurigen Rekordwert. Aktuell liegt sie bei 514,7. Zwei Landkreise liegen aber bereits über einer Inzidenz von 800 (Bodenseekreis, Schwarzwald-Baar-Kreis). Den niedrigsten Wert hat die Stadt Heidelberg mit 240,0.

Zwar sank landesweit zum Samstag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz leicht - das dürfte sich angesichts 31 neuer Intensivpatienten innerhalb eines Tages aber leider schnell wieder ändern.

Coronavirus Baden-Württemberg: Experten warnen vor neuer Corona-Mutation

Update vom 26. November: Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg infizieren sich mit Covid-19. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz beträgt laut LGA am Freitag 505,9 und liegt erstmals in der Pandemie über der Marke von 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Erschreckend hoch ist auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf einer Intensivstation liegen. Das LGA teilte mit, dass im Vergleich zum Vortag 30 weitere Fälle registriert wurden. In Baden-Württemberg müssen aktuell 572 Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden.

Immer wieder rufen Experten dazu aus, sich impfen zu lassen. Am Samstag findet in Baden-Württemberg ein landesweiter Corona-Impftag in Praxen statt. Wer also noch nicht oder nicht vollständig geimpft ist, kann sich am Samstag – 27. November – einen Piks abholen. Alle Haus-, Kinder- und Facharztpraxen im Land seien aufgerufen, sich am Impftag zu beteiligen, teilt die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit. Auf der Internetseite www.dranbleiben-bw.de können sich alle Interessierten über die Impfangebote informieren.

Manche Kliniken in Baden-Württemberg sind inzwischen derart überfüllt, dass Corona-Erkrankte in andere Bundesländer gebracht werden müssen. Auch mit Blick auf die Tatsache, dass viele Corona-Intensivpatienten ungeimpft sind, appellieren Experten an alle noch Nicht-Geimpften, sich immunisieren zu lassen. Hinzu kommt, dass in Südafrika eine neue Mutation ausgebrochen ist, welche auch in Europa schon nachgewiesen wurde.

Update vom 25. November: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mussten Covid-19-Patienten aus Baden-Württemberg in andere Bundesländer verlegt worden. Berichten der Deutschen-Presse-Agentur (DPA) zufolge geht es um sechs Patienten, die in Krankenhäuser nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland gebracht wurden. Aufgrund der aktuell dramatischen Lage in vielen Kliniken mussten innerhalb von Baden-Württemberg in den letzten Wochen insgesamt 175 Patienten verlegt werden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Erste Patienten in andere Bundesländer verlegt

Und eine Entspannung der Lage ist aktuell nicht in Sicht. Auch heute haben sich in Baden-Württemberg laut LGA mehr als 11.000 Menschen neu mit Corona infiziert. Insgesamt 542 Covid-19-Patienten müssen aktuell auf einer Intensivstation behandelt werden – das sind 25 Fälle mehr, als gestern. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz erreicht einen neuen Höchststand und liegt mit 489,9 nahe an der Marke von 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz, die maßgeblich für die Festlegung der Corona-Stufen ist, ist im Vergleich zum Vortag von 6,1 auf 6,3 angestiegen. Um der Corona-Lage Herr zu werden, gelten seit Mittwoch, 24. November, strengere Corona-Regeln. In allen Hotspots in Baden-Württemberg müssen Ungeimpfte eine Ausgangssperre* beachten. Als Hotspots gelten Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 500. Im ganzen Land wurde zudem die 2G-Regel ausgeweitet und zum Teil auf 2G-Plus* verschärft.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen explodieren weiter - seit heute strenge Regeln

Update vom 24. November: Die 7-Tage-Inzidenz steigt unaufhörlich. Das Coronavirus scheint derzeit in Baden-Württemberg völlig außer Kontrolle. Mittlerweile liegen 517 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Land. Seit gestern haben sich über 10.600 Menschen neu infiziert. Damit liegt die Inzidenz derzeit bei 476,4.

In einigen Stadt- und Landkreisen gilt außerdem ab heute schon eine Ausgangssperre. 23 von 44 Regionen liegen über dem kritischen Grenzwert von 500, der in Baden-Württemberg seit heute mit der neuen Corona-Verordnung regional noch strengere Regeln auslöst. Besonders für Ungeimpfte treten somit härtere Maßnahmen in Kraft. Mit dabei auch Stadt- und Landkreis Heilbronn,* sowie der Hohenlohekreis.

Derweil verschärfen sich auch in Supermärkten und Discountern die Regeln. Bei Kaufland beispielsweise gilt aufgrund der aktuellen Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes die 3G-Regel für Mitarbeiter. Außerdem gilt seit heute die 3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr. Die genauen Abläufe bei den 3G-Kontrollen in Bus und Bahn* erklärt echo24.de* in einem gesonderten Artikel.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ab Mittwoch strengere Regeln in vielen Bereichen

Update vom 23. November: Die Corona-Pandemie kommt einfach nicht zum Stillstand. Im Gegenteil steigen die Zahlen sogar immer weiter. Mittlerweile beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg 470. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei einem Wert von 6,3. Außerdem füllen sich die Intensivstationen in Baden-Württemberg. Die SLK-Kliniken in Heilbronn sprechen von einer „sehr angespannten“ Situation.*

Insgesamt sind in Baden-Württemberg aktuell 510 Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser. Deshalb tritt auch morgen die Alarmstufe II in Kraft. Diese bringt für viele Bereiche des öffentlichen Lebens die sogenannte 2G-Plus-Regel mit sich. Somit werden die Regeln auch für Geimpfte und Genesene verschärft.

Außerdem tritt am Mittwoch eine 3G-Pflicht für Bus und Bahn in Kraft. Das bedeutet, dass in Baden-Württemberg jeder Passagier der öffentlichen Verkehrsmittel geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sein muss. Nur wenige Ausnahmen sind möglich. Wer sich nicht an die neue 3G-Regel für Bus und Bahn hält, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Immer mehr Hotspots mit Inzidenz über 500

Erstmeldung vom 22. November: Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg sind auf dem Höchststand. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell (Stand: 22. November 2021) im Land bei 459,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Mit der neuen Corona-Verordnung, die ab Mittwoch (24. November) in Kraft treten soll, wird künftig für alle Orte mit einer Inzidenz von über 500 eine Ausgangssperre für Ungeimpfte verhängt.

Von dieser Ausgangssperre wären aufgrund der hohen Zahlen aktuell 21 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg betroffen. In drei Corona-Hotspots sind schon Ausgangssperren verhängt* worden, welche seit Montag (22. November) gelten. Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet aktuell der Landkreis Tuttlingen mit 623,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz ist landesweit hoch. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt aktuell (Stand: 22. November 2021) bei 5,8. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser befinden sich 489 Covid-19-Patienten. Die Intensivstationen platzen inzwischen aus allen Nähten – auch die SLK-Kliniken in Heilbronn sind an ihren Belastungsgrenzen* angekommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alarmstufe 2 tritt in Kraft

Seit dem 17. November gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe*. Ab Mittwoch (24. November) tritt in Baden-Württemberg bereits die Alarmstufe II mit noch härteren Maßnahmen in Kraft. Es sind bereits erste Details zu den geplanten Regeln der Alarmstufe II* bekannt.

In vielen Bereichen bleibt die 2G-Regel bestehen – wer geimpft oder genesen ist, erhält Einlass, alle anderen müssen draußen bleiben. Die Alarmstufe II sieht zudem in einigen Bereichen eine 2G-Plus-Regelung vor: Für bestimmte Veranstaltungen reicht ein 2G-Nachweis alleine nicht mehr, zusätzlich muss ein Schnelltest gemacht werden. Schnelltests gibt es inzwischen wieder kostenlos*.

Baden-Württemberg: Impfpflicht als Maßnahme im Kampf gegen die Pandemie?

Aktuell wird als harte Maßnahme auch das Thema Impfpflicht stark diskutiert. Für eine Herdenimmunität ist die Impfquote in Deutschland viel zu gering – die Impfbereitschaft lässt nach, immer weniger Menschen holen sich eine Erstimpfung.

Deshalb fordern nun immer mehr Politiker eine Impfpflicht für alle*. Mit dabei ist auch Baden-Württembergs Ministerpräsident, zum Thema Impfpflicht hat Kretschmann eine klare Ansage* gemacht. Juristen sind sich inzwischen sicher: Eine Impfpflicht ist mit dem Grundgesetz vereinbar*. Ob diese für alle kommt oder nur für bestimmte Berufsgruppen und vor allem wann, ist weiterhin unklar. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © NIAID-RML/AP/dpa/Symbolbild

Zurück zur Übersicht: Baden-Württemberg

WEITERE ARTIKEL

Kommentare