Covid-19 in Baden-Württemberg

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen steigen – ein Wert macht Hoffnung

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Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker auf einen Blick.

  • In Baden-Württemberg gibt es bislang insgesamt 450.646 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz: 184,6), wovon schätzungsweise 392.779 Personen bereits genesen und 9.390 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben sind. (Stand: 2. Mai 2021)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind zurzeit 7.847 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 271,7), im Landkreis Heilbronn sind es aktuell 14.669 (7-Tage-Inzidenz 215,1). Der Hohenlohekreis verzeichnet 5.010 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 253,0). (Stand: 2. Mai 2021)
  • Einer der Stadt- und Landkreise liegt bereits seit gestern unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen – die niedrigste Inzidenz weist momentan der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 44,0 auf (Stand 2. Mai 2021).

An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung in diesem Artikel.

In unserem neuen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* informieren wir Sie ab dem 3. Mai über die aktuellen Entwicklungen. Dort gibt es alle Zahlen in der Übersicht und zum Nachlesen.

Seit Ausbruch des Coronavirus berichtet echo24.de* täglich und zuverlässig über alle aktuellen Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 16. April in diesem Artikel. Alle vorherigen Entwicklungen bis zum 15. April zum Nachlesen finden Sie in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* im Überblick.

Coronavirus Baden-Württemberg: Ein Viertel der Intensivpatienten sind unter 20

Update, 2. Mai: Nachdem die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg in den vergangenen Tagen leicht gesunken ist, verzeichnet sie heute wieder einen leichten Anstieg – von 183,5 auf 184,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Zu den vier der 44 Land- und Stadtkreis, die unter einer Inzidenz von 100 liegen, ist heute noch der Landkreis Main-Tauber-Kreis mit einer Inzidenz von 98,9 dazu gekommen – demnach liegen nun fünf Kreise unter der 100er-Marke. Insgesamt 16 der Kreise liegen zwischen einer 7-Tages-Inzidenz von 100 und 200 – die restlichen 23 der Stadt- und Landkreise liegt über der 200er-Grenze.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters sind mit derzeitigem Datenstand aktuell 615 Corona-Patienten in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden mehr als die Hälfte – 58,7 Prozent – invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.127 Intensivbetten von betreibbaren 2.440 Betten belegt, das entspricht 87,2 Prozent. Der Anteil der Infizierten über 60 Jahren an allen Fällen innerhalb der letzten sieben Tage beträgt 14 Prozent, der Anteil der Kinder und Jugendlichen (null bis 19 Jahre) 22 Prozent.

Laut des Klinikdirektors Professor Dr. med. Wolfgang Linhart der SLK-Kliniken Heilbronn, werden in den kommenden zwei Wochen die Belegungen der Intensivbetten steigen. Durch die Dauer-Belastung, die nun bereits seit über einem Jahr herrscht, ist das Klinikpersonal inzwischen am Limit*. „Wir haben eine begrenzte Kapazität an Krankenhausbetten, trotzdem kommen wir in Regionen, wo man das Gefühl hat, viel mehr sollte nicht mehr passieren“, beschreibt der Klinikdirektor die aktuelle Situation in den Kliniken* während einer Online-Diskussion der Heilbronner Stimme. Eine Reaktion, wenn die Krankenhäuser zu voll sind, sei zu spät.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen steigen wieder – R-Wert macht Hoffnung

Im bundesweiten Vergleich liegt Baden-Württemberg immer noch ganz vorne mit dabei. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit momentan laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 146,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Deutschland 3.416.822 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle liegt bundesweit bei 83.192.

Laut Situationsbericht des RKI liegt die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus in Deutschland aktuell bei 0,93. Die Reproduktionszahl R bezeichnet die Anzahl der Personen, die ein Covid-19-Infizierter im Durchschnitt angesteckt. Sie bezieht sich auf einen Zeitraum über mehrere Tage, der in der Vergangenheit liegt. Wenn der R-Wert rund um die eins schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen. Steigt der R-Wert dauerhaft über eins, nehmen auch die Fallzahlen zu. Sollte der R-Wert in den kommenden Tagen unter eins bleiben, dürften die Inzidenzen schon bald sinken.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen sinken weiter – erster Landkreis unter 50er-Marke

Update, 1. Mai: Die Inzidenz von Baden-Württemberg ist erneut leicht gesunken, auch wenn nur um 0,6 - aber immerhin. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt im Südwesten am Samstag 183,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Erstmals seit Wochen liegt einer der baden-württembergischen Landkreise knapp unter dem Grenzwert von 50 – der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat momentan eine 7-Tage-Inzidenz von 49,3. Immerhin unter der 100er-Marke liegen momentan der LK Emmendingen (87,7) sowie der SK Freiburg im Breisgau (89,5) und der Stadtkreis Heidelberg (65,6). Alle anderen der 44 Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg liegen mindestens über der 100er-Marke, 20 der Kreise sogar über der 200er-Grenze.

Aufgrund der niedrigen Inzidenzen in Heidelberg – fünf Tage infolge lag die Inzidenz bei unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern – hat die Stadt nun zum Samstag die Notbremse zurückgenommen. Ab heute gibt es vorerst keine nächtliche Ausgangssperre mehr in Heidelberg, Treffen zweier Haushalte sind mit bis zu fünf Personen sind künftig erlaubt und auch der Besuch im Museum und im Zoo ist wieder mit Termin möglich. Auch Geschäfte dürfen Kunden nach vorheriger Anmeldung wieder empfangen – es gilt „Click & Meet“.

Coronavirus Baden-Württemberg: Positive Entwicklung hält an – endlich Trendwende?

Update, 30. April: Langsam, aber sicher scheint sich eine Trendwende in Baden-Württemberg abzuzeichnen. Wie Zahlen des Landesgesundheitsamtes zeigen, ist die 7-Tage-Inzidenz auch am Freitag gesunken: von 186,3 auf 184,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Wie am Vortag liegen fünf der insgesamt 44 baden-württembergischen Land- und Stadtkreise liegen bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100. 17 Kreise bewegen sich derzeit zwischen einer Inzidenz von 100 und 200, allerdings liegt die Mehrheit der Stadt und Landkreise über der 200er-Marke - insgesamt 22 Kreise knacken diese Marke. Die 300er Grenze überschreitet momentan keiner der baden-württembergischen Kreise.

Coronavirus Baden-Württemberg: Vorerst doch keine Verschärfung der Landes-Notbremse

Update, 29. April: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist erneut leicht gesunken: von 188,8 auf 186,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Fünf der insgesamt 44 baden-württembergischen Land- und Stadtkreise liegen bei einer Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen. Zwischen 100 und 200 bewegen sich momentan 16 Kreise – die Mehrheit liegt über der 200er-Marke, nämlich 23 der Stadt- und Landkreise. Die 300er Grenze überschreitet momentan keiner der baden-württembergischen Kreise.

Angesichts der momentan leicht sinkenden Inzidenzen in Baden-Württemberg, rudert Kretschmann zurück und verschärft vorerst doch nicht die Landes-Notbremse. Die Regierung bleibe aber dennoch „in Habachtstellung“ und beobachte die Entwicklung „weiter von Tag zu Tag genau“, erklärt Regierungssprecher Rudi Hoogvliet gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Coronavirus Baden-Württemberg: Indische Mutation erstmals nachgewiesen

Update, 28. April: Die indische Corona-Mutation sorgt weltweit für Besorgnis. Sie soll mit für die verheerenden Umstände in Indien verantwortlich sein. Während die WHO die Variante B.1.617 bislang nicht als so gefährlich* wie beispielsweise die britische Mutation einstuft, sprach SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach von ihr bereits als besorgniserregend. Nun wurde die indische Mutation erstmals auch in Baden-Württemberg nachgewiesen.

Das teilt das Landesgesundheitsamt mit. „Neben den besorgniserregenden Varianten wurden mit Stand heute zwei Fälle der Variante unter Beobachtung (Variants of Interest - VOI) B 1.617 übermittelt“, heißt es im Tagesbericht zur Corona-Pandemie. Was das für die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehen heißt, bleibt noch abzuwarten. Stand heute ist die Inzidenz im Südwesten erst einmal leicht gesunken.

Sie liegt nun landesweit bei 188,8. Das Landesgesundheitsamt vermeldet 4.087 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Darunter offenbar auch die beiden genannten Fälle mit der indischen Mutation. Weitere 15 Menschen starben - insgesamt stieg die Zahl der Toten damit auf 9.308. 381.933 Menschen sind schätzungsweise wieder von einer Corona-Infektion genesen.

Coronavirus - häufigste SymptomeFieber, trockener Husten, Müdigkeit
Coronavirus - seltenere SymptomeGliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, , Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Verfärbungen an Fingern oder Zehen, Hautausschlag
Erste bekannte Coronavirus-Fälle in Baden-WürttembergReisende aus Italien

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen sehr hoch – Notbremsen-Verschärfung

Update, 27. April: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg steigt weiter an. Seit gestern wurden den Gesundheitsämtern 3.886 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Baden-Württemberg steigt damit auf insgesamt 435.378 an. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt laut Landesgesundheitsamt aktuell 191,9. Fakt ist: Die aktuellen Corona-Zahlen sind hoch. Zu hoch, findet Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Der Ministerpräsident erwägt deshalb eine Verschärfung der Corona-Notbremse in Baden-Württemberg*, um die Zahlen zu senken. Kretschmann: „Wenn die Zahlen weiter steigen, ist zum Beispiel denkbar, dass die Ausgangsbeschränkungen verschärft werden.“ Berichten der Deutschen-Presse-Agentur zufolge will der Ministerpräsident noch die Corona-Fallzahlen vom Mittwoch abwarten und sich erst anschließend zu möglichen Verschärfungen der Corona-Notbremse äußern.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzwert ist erschreckend hoch

Update, 26. April: Die 7-Tage-Inzidenz von Baden-Württemberg nähert sich der Marke von 200 an. Gestern betrug der Wert schon erschreckende 196,3, heute ist Landes-Inzidenz leicht auf 197,4 angestiegen. Insgesamt wurden dem Landesgesundheitsamt 431.492 bestätigte Fälle gemeldet. Das sind exakt 1.800 Coronavirus-Infektionen mehr als gestern. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen, die das Landesgesundheitsamt – Stand 26. April – auf 376.575 schätzt. das sind 1.898 Genesene mehr als gestern.

Der Impfgipfel von Bund und Ländern* fiel heute eher ernüchternd aus. Zwar wurden wichtige Themen wie die Rückgabe von Grundrechten für Geimpfte und Genesene oder eine Aufhebung der Impfreihenfolge besprochen, handfeste Beschlüsse dazu fehlen aber. Der Impfgipfel war laut Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine „Hoffnungs-MPK“.

Coronavirus Baden-Württemberg: Infektionszahlen steigen weiter an

Update vom 25. April: Am heutigen Sonntag teilt das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 1.782 bestätigte Fälle mit dem Coronavirus. Damit steigt die Gesamtzahl an Infektionen auf 429.692. Davon haben sich allerdings 374.677 Menschen von der Covid-19-Infektion bereits wieder erholt. Das sind 2.358 Personen mehr als noch gestern. Und auch die tragische Zahl an Todesfällen klettert langsam aber stetig immer weiter nach oben. Wie das LGA heute berichtet, forderte das Coronavirus 15 weitere Menschenleben.

Außerdem liegen 41 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 100 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen – die niedrigste Inzidenz hat momentan der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 73,6. Aber auch der Landkreis Emmendingen und der Stadtkreis Heidelberg liegen unter entscheidenden der 100er Grenze.

Coronavirus Baden-Württemberg: Bundes-Notbremse gilt ab heute - Inzidenz steigt

Update vom 24. April: Seit heute gilt nun also die Bundes-Notbremse* und somit auch eine veränderte Corona-Verordnung in Baden-Württemberg*. Auf die Corona-Zahlen, die das Landesgesundheitsamt (LGA) am Samstag veröffentlicht hat, wirkt sich das natürlich noch nicht aus.

Im Gegenteil, die 7-Tage-Inzidenz steigt weiterhin an und liegt inzwischen bei 190,5. Gestern lag dieser wichtige Wert noch bei 187,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Wie das LGA mitteilte, kamen in den vergangen 24 Stunden weitere 2.968 Neuinfektionen hinzu. Seit Pandemie-Beginn haben sich somit 427.910 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Allerdings gelten auch 372.319 Menschen bereits wieder als genesen, das sind 2.825 mehr als noch am Freitag.

Besonders besorgniserregend ist aber, dass mit dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (74,0) und dem Stadtkreis Heidelberg (86,1) nur noch zwei Kreise in Baden-Württemberg eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 aufweisen. Gute Nachrichten gibt es indes auf Heilbronn, hier sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter und liegt nun bei 268,8.

Coronavirus Baden-Württemberg: 21 Kreise haben eine Inzidenz von über 200

Update vom 23. April: So langsam schleicht sich die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg immer näher an die 200er-Marke heran. Gestern lag die Inzidenz im Südwesten noch bei 184,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – heute liegt sie bereits bei 187,9. Ab Samstag (24. April) greift die „Bundes-Notbremse“, auch in Baden-Württemberg wurde die Corona-Verordnung entsprechend angepasst – unter anderem gelten künftig schärfere Regeln für Schulen*. Ob die Maßnahmen wirken, wird sich vermutlich erst in ein paar Wochen zeigen.

Lediglich vier der insgesamt 44 Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg befinden sich momentan unter der 100er-Marke – davon drei allerdings auch nur knapp: der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (67,1), LK Emmendingen (92,5), Stadtkreis Freibug im Breisgau (96,0) und SK Heidelberg (99,7). Insgesamt 19 der baden-württembergischen Kreise bewegen sich zwischen einer 7-Tages-Inzidenz von 100 und 200. Mittlerweile haben 21 Kreise die 200er-Marke überschritten. Aktuell liegt kein Kreis in Baden-Württemberg mehr über der 300-Grenze: Die Inzidenz im Landkreis Heilbronn ist immens gesunken: von 328,6 auf 281,0 Neuinfektionen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen steigen rasant - Bundesnotbremse kommt

Update vom 22. April: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg klettert weiter unaufhaltsam in Richtung der 200er-Marke und beträgt heute 184,4, wie das Landesgesundheitsamt an diesem Donnerstag mitteilte. Außerdem meldete das LGA weitere 3.795 Menschen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit steigt die Gesamtzahl auf 421.299 Fälle. Davon haben sich allerdings 366.756 Menschen von der Covid-19-Erkrankung wieder erholt.

Fakt ist: Die dritte Corona-Welle rollt derzeit über ganz Deutschland und somit auch über Baden-Württemberg. Um diese noch zu brechen und die Corona-Ausbreitung in den Griff zu bekommen, wurde das Infektionsschutzgesetz geändert und die „Bundes-Notbremse“ beschlossen. Welche Regeln nun ab wann gelten*, hat echo24.de* in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Coronavirus Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz nähert sich 200er-Marke

Update vom 21. April: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiterhin – und rückt dabei immer näher an die 200er-Marke. Die Inzidenz beträgt im Südwesten am Mittwoch 182,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – gestern lag der Wert noch bei 172,5. Insgesamt 4.813 Corona-Fälle wurden innerhalb eines Tages gemeldet.

Nur noch drei aller Kreise in Baden-Württemberg liegen unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100. Insgesamt 16 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten haben bereits die 200er-Marke überschritten – zahlreiche Kreise stehen kurz davor. Über die 300er-Grenze hat es der Landkreis Heilbronn* geschafft: Gestern lag die 7-Tage-Inzidenz dort noch bei 289,4, heute liegt sie bei 314,4.

Am 21. April wurde die Bundesnotbremse beschlossen. (Symbolbild)

Der Bundestag hat die bundesweite Notbremse heute beschlossen*, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Ob die geplanten Änderungen am Infektionsschutzgesetz wirklich umgesetzt werden, hängt allerdings noch von der Schlussabstimmung und der Beratung im Bundesrat am morgigen Donnerstag (22. April) ab. Die Notbremse soll bundesweit verbindliche Regeln für schärfere Corona-Gegenmaßnahmen festlegen. Eine bundesweite Verschärfung der Corona-Maßnahmen hat auch Auswirkungen auf die geltenden Corona-Regeln in Baden-Württemberg.

Coronavirus Baden-Württemberg: Keine Trendwende – Inzidenz steigt weiter

Update vom 20. April: Am Montag war noch ein leichter Rückgang bei den Corona-Zahlen zu verzeichnen, doch am Dienstag sieht die Lage schon wieder gänzlich anders aus. Das baden-württembergische Landesgesundheitsamt (LGA) meldete 3.841 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 23 Menschen sind innerhalb der letzten 24 Stunden an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Allerdings gelten auch weitere 1.771 Menschen wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt auf 172,5 an. In 27 Stadt- und Landkreisen herrscht eine Inzidenz zwischen 100 und 200. 12 weitere überschreiten den Wert von 200 und nur 5 befinden sich zwischen 50 und 100.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt kaum - „Bundes-Notbremse“ greift

Update vom 19. April: Die dritte Welle des Coronavirus rollt weiterhin über Baden-Württemberg hinweg, weswegen bereits seit heute die „Bundes-Notbremse“ greift. Dabei vermeldete das Landesgesundheitsamt (LGA) - wie so oft an einem Montag - deutlich niedrigere Zahlen. Demnach haben sich weitere 1.198 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 22 Personen sind an oder mit Covid-19 verstorben.

Doch es sind andere Zahlen, die so etwas wie Hoffnung aufkommen lassen, denn mit 1.553 sind mehr Menschen wieder genesen, als sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist laut LKA am Montag leicht gesunken und liegt nun bei 170,5. Ob es sich hier bei nur um eine Momentaufnahme oder vielleicht doch eine Trendwende handelt, werden die kommenden Tage zeigen müssen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz steigt und steigt - ab Montag „Bundes-Notbremse“

Update vom 18. April: Die dritte Welle ist schon längst da. Baden-Württemberg führt ab Montag, 19. April, vorzeitig die „Bundes-Notbremse“ ein*. Am Sonntag meldet das Landesgesundheitsamt 1.411 neue Corona-Infektionen. 12 Menschen sind in den letzten 24 Stunden am oder mit dem Coronavirus verstorben. 1.752 Menschen gelten als wieder genesen.

Die 7-Tages-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt auf 173,4. In 26 Stadt- und Landkreisen herrscht eine Inzidenz zwischen 100 und 200. 13 weitere überschreiten den Wert von 200 und nur 5 befinden sich zwischen 50 und 100.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz in allen Kreisen zu hoch!

Update, 17. April: Ein Ende ist nicht in Sicht: In allen Landkreisen Baden-Württembergs ist die 7-Tage-Inzidenz viel zu hoch. Ab Montag greift deshalb im Land eine noch schärfere Corona-Bremse mit neuen Regelungen.

Dazu gehört beispielsweise auch die Erhebung einer Ausgangssperre* zwischen 21 und 5 Uhr. Mehrere Kreise haben bereits vorsorglich auf den Entwurf für den Beschluss reagiert und angekündigt, dass Kitas und Schulen ab Montag geschlossen bleiben*.

Hatte Heilbronn kürzlich noch die traurige Marke von 300 bei der 7-Tage-Inzidenz geknackt weist die Käthchenstadt nun einen Wert von 269,4 auf. Gut ist das noch lange nicht und die traurige Spitzenreiterposition bleibt damit auch in Heilbronn.

Inzidenzen steigen - schärfere Notbremse nach dem Wochenende in Baden-Württemberg

Update vom 16. April: Wenn auch nicht mehr ganz so sprunghaft, steigt die Inzidenz in Baden-Württemberg dennoch weiterhin an: Die 7-Tage-Inzidenz liegt inzwischen bei 168,4 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner, gestern lag sie noch bei 165,0. Weiterhin bewegen sich alle Kreise in Baden-Württemberg über einer Inzidenz von 50. Von insgesamt 44 Land- und Stadtkreise des Landes liegen mittlerweile 40 über einer 7-Tage-Inzidenz von 100. Neun davon haben bereits die 200er-Marke überschritten.

Die traurigen Spitzenreiter mit einer Inzidenz über der 300er-Marke sind weiterhin der Stadtkreis Heilbronn* sowie der Landkreis Schwäbisch Hall. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Die Inzidenz ist in beiden Kreisen leicht gesunken. Die Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn ist von einer Inzidenz von 319,1 Neuinfektionen auf 311,2 gesunken, im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt die 7-Tage-Inzidenz 303,4.

Coronavirus Baden-Württemberg: Schärfere Regeln für die „Notbremse“ ab Montag

Für die 40 Kreise, die über 100er-Marke liegen, wird es bereits ab Montag (19. April) in Baden-Württemberg neue Regelungen geben. Denn das Land führt ab kommender Woche schärfere Corona- Regeln ein, die beim Ziehen der „Notbremse“ ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 verpflichtend von den Land- und Stadtkreis umgesetzt werden müssen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen schießen in Höhe - Hammer-Regeln ab Montag

Erstmeldung vom 15. April: Auch am heutigen Donnerstag machen die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg wenig Hoffnung auf eine schnelle Wendung. Laut LGA hat die Zahl an Neuinfektionen die 400.000 Marke geknackt. Konkret sind es 400.029 Menschen, die sich mit dem Coronavirus oder dessen Mutanten infiziert haben. Das sind 3.472 Personen mehr als noch gestern.

Davon sind allerdings 352.738 wieder von der Covid-19-Erkrankung wieder genesen. Auch die landesweite 7-Tage-Inzidenz gibt wenig Anlass zur Freude. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt ist die Inzidenz etwas gesunken, befindet sich jedoch weiterhin weit über der 100er-Marke. Außerdem liegen zwei Regionen wieder über 300er-Grenze - dabei handelt es sich um Stadtkreis Heilbronn und Landkreis Schwäbisch Hall. Baden-Württemberg sagt dem Coronavirus endgültig den Kampf an - und wird die angekündigte „Notbremse“ der Bundesregierung* schon ab dem kommenden Montag umsetzen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen schießen in Höhe - Hammer-Regeln ab Montag

Ausgebrochen in der Millionenstadt Wuhan in China Ende 2019 breitete sich das neuartige Virus innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt aus. Immer mehr Menschen erkrankten an Covid-19. Einige Urlauber aus Skigebieten wie Südtirol brachten das Virus schließlich nach Deutschland und gaben es unwissend weiter.

Der erste bekannte Corona-Fall in Deutschland wurde in Bayern identifiziert. Nur kurze Zeit später, am 25. Februar 2020, wurde die erste Infektion in Baden-Württemberg bekannt. Ein 25-jähriger Mann aus Göppingen hatte sich mit dem Virus bei einem Urlaub in Italien infiziert. Er steckte auch seine Begleiterin und deren Vater an. Auch ein 32-Jähriger aus Rottweil hatte sich bei einem Familienurlaub in Italien angesteckt.

Vier Tage später, am 29. Februar 2020, hatte das Virus auch den Kreis Heilbronn erreicht. Es erwischte einen 32-jährigen Altenpfleger, der zuvor in Mailand gewesen war. Am 3. März 2020 mussten deshalb rund 100 Menschen in einem Altersheim in Quarantäne. Die Dunkelziffer sollte jedoch höher sein als die Zahl der bestätigten Fälle. Denn: Das Coronavirus verläuft bei manchen Menschen sehr mild oder gar symptomfrei. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © National Institute of Allergy and Infectious Diseases/dpa

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