Corona-Mutation nun auch in Heidenheim nachgewiesen

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Symbolfoto: pixabay

Der Fall steht in Verbindung mit einem Ausbruchsgeschehen im Ostalbkreis.

Heidenheim. Wie die Heidenheimer Landkreisverwaltung mitteilt, wurde nun auch im Landkreis Heidenheim erstmals eine Coronavirus-Mutation nachgewiesen. Dabei handle es sich um die derzeit in Großbritannien dominierende Variante, bei der von einer erhöhten Übertragbarkeit ausgegangen werden müsse. Der Heidenheimer Fall steht in Verbindung mit einem Ausbruchsgeschehen im Ostalbkreis, wie die Landkreisverwaltung weiter mitteilt. Die infizierte Person sowie deren Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation. 

Positivtests werden auf Virusmutationen getestet

Zukünftig plant das Bundesministerium für Gesundheit positive Tests vermehrt auf Virusmutationen untersuchen zu lassen, um einen besseren Überblick über die Ausbreitung dieser Varianten zu bekommen. Um die Bevölkerung vor einer unkontrollierten Weiterverbreitung von Virusmutanten zu schützen hat das Sozialministerium des Landes die Quarantänemaßnahmen angepasst. Für positiv getestete Personen gilt zwar nach wie vor eine zehntägige Absonderungspflicht. Die Quarantänedauer für Kontaktpersonen der Kategorie 1 von einer mit einer Virusmutante infizierten Person wurde aber von zehn auf 14 Tage erhöht. Ebenfalls neu ist, dass auch für deren Haushaltsangehörige eine Quarantäne von 14 Tagen gilt. 

Am Mittwoch berichtete das Landratsamt Ostalb von den ersten Corona-Mutationen im Kreis. Betroffen sind sechs Personen. Bei drei Infizierten wurde die Virusvariante aus Großbritannien labortechnisch nachgewiesen. Bei den anderen Positivfällen sei die vollständige Sequenzierung des Virus-Genoms noch nicht abgeschlossen. Mehr dazu im Artikel Corona-Virus-Mutationen erstmals im Ostalbkreis nachgewiesen

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