Mainz 05 will gegen Hoffenheim Trendwende einleiten

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Der Mainzer Trainer Bo Svensson steht vor Spielbeginn auf dem Platz.

Vor der zweiwöchigen Liga-Pause lief es für den FSV Mainz 05 nicht nach Wunsch. Zwei Niederlagen schlugen auf die bis dahin gute Stimmung. Mit ausgeruhtem und komplettem Personal soll es wieder besser werden.

Mainz - Gut erholt und mit frischem Schwung will der FSV Mainz 05 nach der zweiwöchigen Pause eine Trendwende in der Fußball-Bundesliga herbeiführen. „Mit den beiden letzten Spielen war ich inhaltlich nicht zufrieden. Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was uns auszeichnet“, erinnerte 05-Trainer Bo Svensson am Donnerstag an die jüngsten Niederlagen in Bochum (Pokal) und Fürth.

Das soll sich an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim ändern. Zumal der Däne dabei endlich einmal auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. „Es ist schön, dass einige Spieler zurück sind - das tut uns gut“, sagte Svensson.

Auch Delano Burgzorg scheint bereits zumindest für einen Platz auf der Bank infrage zu kommen. Der 23 Jahre alte niederländische Neuzugang hat zwar erst eine Woche mit der Mannschaft trainiert. „Aber ich habe ihn beobachtet und sehe schon, dass er uns helfen kann“, betonte Svensson.

Burgzorg war eigentlich erst als Transfer für den Sommer vorgesehen, doch als sich die Gelegenheit zu einer Verpflichtung schon jetzt bot, griffen die 05-Verantwortlichen beherzt zu. „Einen solchen Eins-gegen-eins-Spieler hatten wir bisher nicht im Kader“, sagte Svensson. Das gelte auch für das Gesamtpaket aus Tempo, Größe und Kreativität.

Ganz sicher wieder am Samstag dabei sein wird Dominik Kohr. Zweieinhalb Monate lang war der defensive Mittelfeldspieler nicht mehr im Einsatz. Mittlerweile hat er seine Verletzung überwunden. Zwar reichte es für Kohr zuletzt noch nicht zu einem Einsatz im Test gegen Eintracht Frankfurt, doch Svensson baut auf den Routinier: „Er ist für uns ein so wichtiger Spieler, dass er in dem Zustand, in dem er jetzt ist, in den Kader gehört.“

Ebenso froh ist Svensson über die 6800 Zuschauer, die am Samstag in der Arena zugelassen sind. „Wir haben in dieser Saison schon ganz unterschiedliche Dinge erlebt“, sagte er. Bis zu 25 000 Fans waren in den vergangenen Monaten erlaubt, und alles, selbst die nur 1000, die im jüngsten Heimspiel gegen den VfL Bochum Einlass fanden, sei besser als ein leeres Stadion. „Für uns spielt es eine Rolle, wenn Fans da sind. Sie werden unser Spiel emotionalisieren“, befand Svensson.

Gegen Hoffenheim sollen mit Unterstützung der Fans nach Möglichkeit nicht nur die fußballerischen Inhalte wieder den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Svensson hofft auch darauf, dass eine weitere Komponente hinzukommt, um das Team wieder in die Erfolgsspur zu bringen: „Wir müssen mehr Tore schießen.“ dpa

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