Kriminalität

Mann droht mit Mord an Ehefrau: Einreise verweigert

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Ein 41-Jähriger, der in sozialen Medien seine nach Deutschland geflüchtete Ehefrau mit dem Tod bedroht hat, ist am Flughafen Stuttgart an der Einreise gehindert worden. Die Bundespolizei habe ihn bei der Einreisekontrolle am Dienstagmittag in einen Flieger nach Georgien zurückgewiesen, teilte die Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart am Mittwochabend mit.

Stuttgart - Begründet wurde das Einreiseverbot damit, dass er eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Bundesrepublik Deutschland darstellte.

Das getrennt lebende Ehepaar hatte mit der gemeinsamen dreijährigen Tochter in der Ukraine gelebt, wie es hieß. Zu Kriegsbeginn sei die ukrainische Frau mit dem Mädchen nach Deutschland geflüchtet, der Mann in seine Heimat Georgien. In sozialen Medien habe er Bilder seiner Noch-Ehefrau mit einem anderen Mann entdeckt und sich seither „permanent aggressiv und bedrohlich“ verhalten.

Er habe unter anderem angekündigt, die Frau in Deutschland per Vermisstenanzeige ausfindig zu machen und dann zu bestrafen beziehungsweise zu töten. Die Frau zeigte dies bei der Landespolizei an, diese informierte auch die Bundespolizei. dpa

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