Angriff auf AfD-Wahlstand - Polizei sucht Zeugen

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Symbolbild:Pixabay

. Zur Ermittlung weiterer Details bittet die Kripo um weitere sachdienliche Hinweise.

Schorndorf. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei bittet um weitere Zeugenhinweise und mögliches Videomaterial zum Angriff auf einen AfD-Wahlstand auf dem Schorndorfer Wochenmarkt. Wie die Polizei bereits vermeldet hatte, hat am Samstagvormittag gegen 10 Uhr eine Personengruppe einen Wahlwerbungsstand der AfD auf dem Markplatz in Schorndorf angegriffen. Die Gruppierung soll aus ca. 15 bis 20 Personen bestanden haben, die auf den Stand zuliefen, diesen niedergerissen und zerstört haben sollen.

Auch ein 36-jähriges Parteimitglied, das den Wahlwerbungsstand betreute, soll körperlich angegangen, von den Tätern zu Boden gebracht und dort nach Zeugenaussagen geschlagen und getreten worden sein. Auch sein Handy, mit dem er den Notruf bedienen wollte, soll dem Opfer entwendet worden sein. Der Mann wurde bei dem Angriff verletzt und wurde später stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Laut den vorliegenden Informationen der Polizei soll sich der Verletzte wieder auf dem Weg der Besserung befinden.

Nach dem Tatgeschehen wurden am Samstagmittag fünf Personen im Alter von 18 bis 25 Jahren vorläufig festgenommen und nach den Ermittlungen am selben Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Art ihrer Tatbeteiligung ist weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die vom Dezernat Staatsschutz geführt werden.

Von den Kriminalbeamten wurden bereits einige Zeugen zum Vorfall befragt, die den beschriebenen Geschehensablauf bestätigen konnten. Zur Ermittlung weiterer Details bittet die Kripo um weitere sachdienliche Hinweise. Dazu sollten sich Zeugen, die sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, dringend unter Tel. (07151) 9500 melden. Auch könnten zur Klärung des Geschehensablaufes von Passanten aufgenommene Video- oder Tonaufzeichnungen von erheblicher Bedeutung sein, die bitte dem Dezernat Staatsschutz der Kripo Waiblingen zur Verfügung gestellt werden sollten. Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an. 

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