Baufirmen mit solidem Jahr: Umsatz steigt

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Trotz Corona war 2020 für viele Baufirmen ein Erfolg. Zahl der Mitarbeiter nimmt während der Krise zu.

Stuttgart. Krisenfest, robust und zuversichtlich", beschreibt der Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Markus Böll, seine Branche inmitten der Corona-Krise. Erneut habe der Bau 2020 beim Umsatz zugelegt. In den ersten elf Monaten erwirtschafteten die Bauunternehmen im Land mit 20 und mehr Mitarbeitern gut 12,8 Milliarden Euro, verglichen mit 2019 ein Plus von 1,9 Prozent. "Rechnet man noch den Dezember mit rein, werden wir 2020 wahrscheinlich über der Zwei-Prozent-Marke liegen", schätzt Böll. Die Zahl der Beschäftigten aller Baubetriebe stieg um drei Prozent auf rund 109 000. Böll: "Einmal mehr hat sich damit die Bauwirtschaft in Krisenzeiten bewährt und wurde zur wichtigen Stütze der Gesamtkonjunktur. Dennoch war das vergangene Jahr für unsere Firmen nicht leicht. In vielen Bereichen hat die Pandemie deutliche Spuren hinterlassen."

So haben sich die Sparten 2020 unterschiedlich entwickelt. Der Wohnungsbau wuchs kräftig um 12,2 Prozent, der Wirtschaftshochbau rutschte bis Ende November um 7 Prozent ins Minus. Beim Straßenbau gab es 4,9 Prozent weniger Umsätze und auch der öffentliche Bau legte nur um 0,3 Prozent zu. Seit Monaten klagen die Straßenbauer über fehlende Aufträge. Einen starken Auftragseinbruch erlebte mit minus 20,4 Prozent der Wirtschaftsbau.

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