Bedürfnisse haben sich verändert

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Rund 400 Filialen will die Deutsche Bank in Deutschland streichen. Was geschieht mit jenen im Ostalbkreis?

Aalen/Schwäbisch Gmünd. Der Sparkurs der Deutschen Bank ist strikt. Elementarer Bestandteil des Programms sind Schließungen von Filialen: Rund 400 Niederlassungen will das Institut deutschlandweit streichen. Im Ostalbkreis betreibt die Deutsche Bank Filialen in Schwäbisch Gmünd und Aalen. Hinzu kommt eine Niederlassung in Heidenheim. Ob diese dem Sparkurs zum Opfer fallen, steht noch nicht fest, wie ein Sprecher der Deutsche Bank auf Anfrage dieser Zeitung erklärt.

"Wir sind dazu momentan in Planung und in Gremiengesprächen", erläutert er. "Bitte haben Sie Verständnis, dass wir daher zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Einzelheiten bekannt geben können." Die "Filialzusammenführungen" seien für 2021 geplant. Überwiegend gehe es um Standorte in städtischen Räumen, in denen die Bank mit mehreren Filialen vertreten sei. Zu den Gründen sagt er: "Die Bedürfnisse der Kunden haben sich verändert." So wählten sie für die Erledigung der täglichen Bankgeschäfte immer seltener den Weg in die Filiale und nutzten stattdessen zunehmend digitale Möglichkeiten wie Online- und Mobile-Banking. "In unserem Heimatmarkt bleibt das Privatkundengeschäft das Herzstück der Deutschen Bank. Die Maßnahmen dienen der weiteren Stärkung der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Bank."

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