Bei Bosch AS wird weiter verhandelt

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Auch die jüngste Auflage der Verhandlungen bringt keinen wirklichen Durchbruch.

Schwäbisch Gmünd. An diesem Montag trafen sich erneut Arbeitnehmervertreter und Geschäftsführung der Bosch Automotive Steering (AS), um über den geplanten Abbau von 2100 Stellen am Standort bis zum Jahr 2026 zu verhandeln. Seit Herbst war es nun die inzwischen 14. Auflage der Gespräche.

"Wir haben konstruktive Gespräche geführt und qualitativ einen Schritt nach vorne gemacht", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. So habe man "Arbeitspakete" definiert, die in Arbeitsgruppen bearbeitet werden. "So wollen wir in den kommenden Wochen – trotz Pfingstferien – einen deutlichen Schritt nach vorne machen", erklärt eine Unternehmenssprecherin.

Wie Roland Hamm, Erster Bevollmächtigter der IG Metall, erklärt, habe man vier Themenbereiche definiert, die gesondert verhandelt werden sollen: Erstens gehe es um die Erreichung industrieller Standards, zweitens um die Abbauphasen der kommenden Jahre – und die Frage, ob durch alternative Kosteneinsparungen weniger Stellen gestrichen werden könnten als geplant, drittens um die Zukunft des Standorts nach dem Jahr 2026 sowie viertens um das im Raum stehende zusätzliche Sparpaket, um auf die Folgen der Coronakrise zu reagieren. Nächster Verhandlungstermin ist der 10. Juni.

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