Blackpin kooperiert mit Partnern

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Das Team für die Entwicklung einer sicheren digitalen Transaktionsplattform - von links: Holger Köther, Sandra Jörg und Tobias Schmailzl. Fotomontage: Blackpin

Das Aalener Unternehmen Blackpin schafft die nach eigenen Angaben sicherste Transaktionsplattform für Europa und geht dafür eine enge strategische Kooperation mit PlanB und IOTA ein.

Aalen

Für das agile Arbeiten von morgen baut das Aalener Unternehmen Blackpin auf Basis seines DSGVO-konformen mobilen Messengers eine sichere digitale Transaktionsplattform für den europäischen Markt. In Kooperation mit der IOTA-Foundation und deren Technologie für dezentrale Datentransaktionen aus Berlin, und PlanB., mit mehr als 130 Software-Ingenieuren im Bereich digitale Produktentwicklung, hat sich das Start-up nun strategisch aufgestellt.

Blackpin will, dass seine Kunden schon in naher Zukunft auch Transaktionen über seinen mobilen Messenger tätigen können. Mit dem Ausbau zur digitalen Transaktionsplattform sollen Produkte oder Dienstleistungen (wie etwa Beratung) für den B2B-Bereich automatisch verkauft und abgerechnet werden können. Blackpin habe den Anspruch, vor allem B2B-Kunden zu garantieren, dass jegliche Kommunikation, aber auch Wertübertragungen wie Datentransaktionen oder Bezahlungen zwischen Kunden, Partnern oder Mitarbeitern geschützt bleiben und Daten nicht an Dritte ausgehändigt werden können.

Durch "IOTA Smart Contracts" und der "IOTA Digital Identity" Lösung, sollen Transaktionen auf der Blackpin-Plattform deshalb nicht nur sicher sein, sie können auch automatisiert unveränderbar protokolliert und dokumentiert werden. So werde die erforderliche Zeiterfassung – zum Beispiel bei einem Beratungsgespräch oder einer Wegstrecke zum Kunden oder Patienten - in Kombination mit standortbezogenen Geo-Informationen, automatisiert getrackt, Protokolle werden erstellt. Die ermittelten Daten bildeten die Grundlage für eine präzise Rechnungsstellung. So könnten Mitarbeiterverträge, Beratungs- oder Kaufverträge vollautomatisch verarbeitet werden.

"Die Partnerschaft ist für uns sehr spannend", sagt Holger Köther von IOTA. Datenintegrität sei eines der Haupt-Features von Blackpin, um in einer Wertschöpfungskette mehrere Akteure zusammenbringen, die gemeinsam agil arbeiten und Transaktionen tätigen können. Blackpin ermögliche somit ganze neue Arten der Zusammenarbeit, eine rechtssichere Dokumentation und die genaue Abrechnung zwischen unterschiedlichsten Parteien auf Basis der IOTA-Technologien. Dadurch würden "Audit Trails" oder auch "Digital Assets" ermöglicht. "Hier werden sich für Firmen ganz neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen", ist sich Holger Köther sicher.

Wir haben noch viel vor.

Sandra Jörg Blackpin

"Die IOTA-Technologie liefert uns einen Baustein und eine gute Basis für unser Vorhaben, transaktionale Beziehungen zwischen Unternehmen zu vereinfachen", sagt Tobias Schmailzl, Teschnischer Direktor (CTO) bei Blackpin und Geschäftsführer von PlanB. "Diese Technologie hat mit ihrem dezentralen Ansatz und weiteren anderen Features, die auf der Distributed-Ledger-Technologie, ähnlich Blockchain, basieren, die besten Voraussetzungen für eine langfristige strategische Partnerschaft. IOTA arbeitet an einigen Use Cases, die für uns enorm wichtig sind und die die Art und Weise der Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen, auch im Rahmen von (i)IoT Themen, mit Blackpin verändern wird."

Pläne für einen europaweiten Einsatz der Technik

Dominik Schiener, Gründer von IOTA, bestätigt: "Für die Realisierung dieser digitalen Workflows sind wir mit unserer Open-Source-Lösung die richtige Wahl für ein solch innovatives, technologisch anspruchsvolles und zukunftsorientiertes Projekt. Wir sehen Blackpin als das perfekte Frontend, um Millionen von Benutzern Zugang zu unserer Technologie zu ermöglichen. Deshalb wollen wir uns dieser Herausforderung als Partner gemeinsam stellen, um zusammen eine Lösung für das agile Arbeiten der Zukunft aufzubauen - unabhängig von Ort und Zeit, in einer digitalen Welt von morgen."

"Wir haben noch viel vor. Ähnlich wie WeChat in China im C2C-Bereich, soll unsere Technologie im B2B-Bereich möglichst europaweit eingesetzt werden", sagt Sandra Jörg, CEO von Blackpin: "Wir freuen uns, dass wir zwei so starke Partner für dieses Vorhaben gewinnen konnten. Mit Tobias Schmailzl als neuem CTO bei Blackpin haben wir einen sehr erfahrenen und visionären Experten mit an Bord, sodass wir perfekt aufgestellt sind, um unsere Vision gemeinsam in die Tat umsetzen zu können. Wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit."

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