Bosch AS: Wechsel in Geschäftsführung

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Torsten Kurz übernimmt nicht nur den Posten von Stefan Grosch bei Bosch AS.

Nach sechs Jahren verlässt Stefan Grosch den Gmünder Autozulieferer – bleibt aber dem Konzern erhalten. Wer sein Nachfolger wird und warum es nicht dessen einziger Posten im Konzern bleibt.

Schwäbisch Gmünd. Zum 1. Oktober übernimmt Torsten Kurz (48) die Position als Geschäftsführer für kaufmännische Aufgaben bei der Robert Bosch Automotive Steering GmbH (Bosch AS) in Schwäbisch Gmünd sowie beim Robert Bosch GmbH-Geschäftsbereich Chassis Systems Control. "Die aktuell hochdynamische Wirtschaftslage stellt große Herausforderungen an meine neue Funktion. Es geht darum, die Profitabilität sicherzustellen auf kurze und lange Sicht“, beschreibt Torsten Kurz seine neue Aufgabe. „Ich freue mich, gemeinsam mit den erfahrenen Teams der Geschäftsbereiche Automotive Steering und Chassis Systems Control passende Strategien zu erarbeiten und dabei mehr über die Menschen und ihre Kultur zu erfahren“.

Bisher ist Kurz Mitglied des Bereichsvorstands im Bosch-Geschäftsbereich Electrical Drives. Kurz folgt bei Automotive Steering auf Stefan Grosch, der seit dem 1. Januar 2017 Geschäftsführer für Finanzen ist und zum 1. Oktober 2022 in gleicher Funktion in den Bosch-Geschäftsbereich Powertrain Solutions wechselt. „Fast sechs Jahre habe ich Automotive Steering begleitet. Diese Zeit war herausfordernd und anspruchsvoll, aber in der Summe wertvoll und zukunftsweisend, vor allem auch für den Standort Schwäbisch Gmünd“, sagt Stefan Grosch.

Die Wechsel von Torsten Kurz und Stefan Grosch finden laut der Mitteilung von Bosch im Zuge der zum 1. Januar 2023 geplanten Neuaufstellung des Bosch-Unternehmensbereichs Mobility Solutions statt. Dazu gehöre unter anderem die Intensivierung der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. „Die beiden Bosch-Geschäftsbereiche Automotive Steering und Chassis Systems Control arbeiten bereits eng zusammen, zum Beispiel im Bereich der Fahrdynamik für ein besseres Fahrerlebnis“, heißt es bei Bosch weiter.

Kurz wird den größten Gmünder Arbeitgeber nun also gemeinsam mit Dr. Gerta Marliani führen, die der Geschäftsführung vorsitzt. Bosch AS beschäftigt derzeit noch 4100 Menschen in Schwäbisch Gmünd. Diese Zahl soll in den kommenden Jahren bis 2026 auf rund 3000 sinken.

Stefan Grosch verlässt Bosch AS und wechselt innerhalb des Konzerns.

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