Busunternehmen starten Aktionstag

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Busunternehmerin Carolin Grötzinger aus Bartholomä hat sich auf die Aktion in Stuttgart vorbereitet.

Mehrere Firmen von der Ostalb nehmen an großem Buskorso und Kundgebungen in Stuttgart teil.

Stuttgart. "Busunternehmen jetzt retten" – unter diesem Motto steht ein bundesweiter Aktionstag der privaten Busunternehmen. Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer, WBO, beteiligt sich am Mittwoch mit zwei Kundgebungen und einem Buskorso in Stuttgart daran. Von der Ostalb haben sich die Unternehmen Omnibus Grötzinger, OK Go, Köppel Busreisen, Omnibus Rupp, Weis Reisen, Kolb Reisen und OVA angemeldet.

"Die Busbranche – sowohl im ÖPNV als auch in der Touristik – ist von den Auswirkungen der Coronakrise stark betroffen", betont WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber. "Wir freuen uns daher sehr über die Entscheidung der Landesregierung, dass Baden-Württemberg als bislang erstes und einziges Bundesland eine Corona-Soforthilfe von 200 Millionen Euro für den ÖPNV und speziell 40 Millionen Euro ausschließlich für die Bustouristik bereitstellt." Nun gehe es darum, wann und wie die Soforthilfe ausgezahlt werde. "Für die privaten Busunternehmen geht es um das Überleben."

Los geht es am 27. Mai um 11.30 Uhr auf dem Stuttgarter Karlsplatz mit einer halbstündigen Kundgebung zum "Rettungsschirm Bustouristik". Ebenfalls auf dem Karlsplatz ist um 12.30 Uhr eine Kundgebung zum "Rettungsschirm ÖPNV" vorgesehen. Flankiert werden diese durch einen Buskorso von privaten baden-württembergischen Busunternehmen. Der WBO hat 150 bis 200 Busse angemeldet.

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