Commerzbank: Filialen in Gmünd und Aalen bleiben

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Die Commerzbank-Filiale in Aalen gehört nicht zu den bundesweit 340 Bankstellen, die geschlossen werden. Auch Gmünd bleibt verschont.
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Commerzbank-Filialen in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Nördlingen bleiben bestehen, Heidenheim und Schorndorf schließen bis 2022. 

Aalen/Gmünd. Die Commerzbank hat ihr angekündigtes Filialschließungsprogramm konkretisiert. Die Geschäftsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd bleiben demnach erhalten. Geschlossen werden die Filialen in Heidenheim, Schorndorf und Schwäbisch Hall. Auch die Filiale in Nördlingen bleibt bestehen.

Bereits im Januar hatte Deutschlands zweitgrößte Privatbank angekündigt, das bundesweite Filialnetz von aktuell 790 um insgesamt 340 auf 450 Standorte zu reduzieren. Es ist geplant, bereits ab Oktober 2021 mit der Schließung der ersten rund 240 Filialen zu starten, die restlichen folgen 2022. Der genaue Zeitplan für die einzelnen Filialen soll sich aber erst noch entscheiden, genauso wie die Frage, welche Kunden künftig von welcher Filiale betreut werden.

„Eine individuelle Kundenkommunikation mit standortbezogenen Informationen startet, sobald der Zeitplan und die Details zur Schließung der einzelnen Filialen feststehen“, teilt die Bank mit: „Wir haben während der Pandemie festgestellt, dass Beratung ,remote‘ – also ohne Filiale – gut funktioniert und für den Kunden schnell, einfach und bequem ist. Unsere Strategie bleibt digital und persönlich, denn das persönliche Gespräch ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer Kundenbetreuung“, so der für Ostwürttemberg zuständige Niederlassungsleiter Johannes Kube.

Unsere Strategie bleibt digital und persönlich.“

Johannes Kube - Niederlassungsleiter

Schließungen auch in Waiblingen und Schwäbisch Hall

Bundesweit werden im Rahmen des Sparprogramms 9000 Stellen abgebaut. Zahlen speziell für Ostwürttemberg teilt die Bank nicht mit. Gleichzeitig zu den Filialschließungen werde allerdings der Ausbau der persönlichen Beratung über Telefon, Video, Chat und E-Mail gestartet.

„Im ersten Schritt beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kunden aus zentralen Standorten zunächst telefonisch“, so die Bank in einer Pressemitteilung: „Ab Ende 2022 sollen Kunden hier eine umfassende und kompetente persönliche Beratung erhalten: Per Telefon, Video, Chat und E-Mail können sie dann einfach und von jedem Ort aus ihre Bankgeschäfte erledigen und sich beraten lassen, auch zur Wertpapieranlage und Immobilienfinanzierung.“

Im Bereich Nord-Ostwürttemberg, zu dem die Filialen in Aalen und Heidenheim sowie Nördlingen, gezählt werden, bleiben außer den drei genannten Filialen auch die Geschäftsstellen in Heilbronn, Ludwigsburg, Backnang und Fellbach perspektivisch erhalten. Schließen müssen hingegen außer Heidenheim und Schorndorf auch die Commerzbank-Filialen in Neckarsulm, Schwäbisch Hall, Bietigheim-Bissingen sowie Waiblingen.

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