Commerzbank legt in der Region zu

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Das Institut profitiert im ersten Halbjahr von einem starken Kreditgeschäft mit Privat- und Firmenkunden.

Aalen. Trotz der Corona-Pandemie sieht sich die Commerzbank in Ostwürttemberg weiter auf Wachstumskurs. "Wir haben in unseren fünf Filialen in Ostwürttemberg netto 225 neue Kunden gewonnen", sagt Johannes Kube, Niederlassungsleiter der Commerzbank Ostwürttemberg, zu der die Filialen Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Aalen, Heidenheim und Nördlingen gehören. In Ostwürttemberg hat das Institut nun 34 000 Kunden. Die fragten im ersten Halbjahr vor allem Baufinanzierungen nach. "Viele Kunden haben in Immobilien investiert", sagt Kube. In Ostwürttemberg wurden Baufinanzierungen in Höhe von 33 Millionen Euro vergeben. Das sind 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, der Bestand wuchs auf 290 Millionen Euro.

Auch die Firmen in der Region nahmen vermehrt Darlehen auf. "Mit 177 Kreditanfragen waren auch unsere Berater in der Region Ostwürttemberg stark nachgefragt", sagt Rudi Maurer, verantwortlich für das Firmenkundengeschäft in der Region. Bundesweit hat die Bank ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Euro an Finanzierungen bereitgestellt, 45 Millionen Euro davon in Ostwürttemberg. Das Kreditbestandsvolumen wuchs in der Region im ersten Halbjahr bei Kleinunternehmen um 5,8 Prozent, bei Firmen mit einem Umsatz von mehr als 15 Millionen Euro um neun Prozent.

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