Corona lässt Erlös kräftig steigen

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Umsatz der Hartmann-Gruppe wächst. Die Pandemie dürfte sich aber negativ bemerkbar machen.

Heidenheim. Um satte zwölf Prozent ist der Umsatz der Heidenheimer Hartmann AG im ersten Quartal 2020 gewachsen. Der Grund: Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln ist riesig, entsprechend hatte das Unternehmen die Produktion hochgefahren. "Die Corona-Pandemie war für die Gruppe das bestimmende Thema im ersten Quartal 2020", bestätigt Vorstandschefin Britta Fünfstück. Die gestiegene Kundennachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzprodukten sowie intensive Maßnahmen zur Erhöhung von Produktionsvolumina und Einkaufsmengen trotz schwieriger Bezugsmärkte hätten den Geschäftsverlauf in diesem Zeitraum gestärkt. Der Umsatz lag im ersten Quartal bei 603,5 Millionen Euro. Allein in Deutschland legte Hartmann um 15 Prozent zu, der Geschäftsbereich Infektionsmanagement wuchs um ein Viertel.

Ab dem zweiten Quartal rechnet man bei Hartmann indes damit, dass die Schattenseiten der Pandemie deutlicher zum Tragen kommen. "Wir gehen von einem Rückgang planbarer Operationen, rückläufigen Besuchszahlen bei Ärzten und Beschaffungsengpässen, auch von negativen Effekten durch COVID-19 auf den Geschäftsverlauf aus", so Fünfstück weiter. Die konkreten Auswirkungen auf den weiteren Geschäftsverlauf 2020 seien aus heutiger Sicht noch nicht vorhersehbar.

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