Die Region geht in die Offensive

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Steuerungskreis

Der Steuerungskreis hat vier Ziele für die Region beschlossen: Welche Rolle Wasserstoff, Klimaneutralität und Start-ups dabei spielen.

Heidenheim

Der Transformationsprozess nimmt Gestalt an: Der Steuerungskreis der Zukunftsoffensive Ostwürttemberg (ZO) unter Leitung der Landräte Dr. Joachim Bläse und Peter Polta hat den Visionsentwurf für Ostwürttemberg einstimmig beschlossen. Dessen Inhalte waren das Resultat aus den vorbereitenden Workshops. Das Gremium sprach sich dafür aus, die Zukunftsoffensive auch im Hinblick auf die neuen Rahmenbedingungen und Herausforderungen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld mit Nachdruck voranzubringen.

Damit wurden vier Zukunftsoffensive-Ziele mit zwei Querschnittsaufgaben festgelegt, die jeweils unter verschiedenen Federführungen bearbeitet werden sollen:

 

Ziel 1: Wasserstoffregion Ostwürttemberg

Die Gesamtfederführung für dieses Ziel haben der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim. „Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft und essenzieller Bestandteil der Energiewende auf dem Weg zur Klimaneutralität“, heißt es vonseiten des Steuerungskreises: „Ziel muss es deshalb sein, dass die Region Ostwürttemberg möglichst rasch einen Anschluss an eine Wasserstoffpipeline erhält und sich hierbei modellhaft platziert.“

Ziel 2: Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg

Die Gesamtfederführung in diesem Bereich hat die IHK Ostwürttemberg mit den Partnern Bildungswerk, WiRO und IG Metall übernommen. Die Vision der regionalen Wirtschaftsakteure ist es hier, Ostwürttemberg zu einer Modellregion für die erfolgreiche ökologische und digitale Transformation der Automobilindustrie- und Zuliefererbranche, von Wirtschaft und Gesellschaft zu machen. Um das zu schaffen, wird ein Transformationsnetz Ostwürttemberg für die Region etabliert, das flächendeckend wirken soll.

Ziel 3: Klimaneutrale Region Ostwürttemberg

Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Es gelte, diesem mit wirksamen Klimaschutzmaßnahmen entschlossen entgegenzutreten. Auch die Region Ostwürttemberg stelle sich den Herausforderungen, die aus dem Weg zur Klimaneutralität resultieren. Für die Verwirklichung dieses Zieles haben der Landkreis Heidenheim und der Ostalbkreis die Federführung übernommen.

Ziel 4: Zukunftsstrukturen: Start-up- und Innovationsagentur Ostwürttemberg

Damit die Region im Bereich Start-up und Innovation mehr Schlagkraft gewinnt, sei es notwendig, die aktuell kleinteiligen Strukturen neu zu denken und zu einer leistungsfähigeren Einheit zusammenzuführen. Die Federführung bei der Start-up- und Innovationsagentur Ostwürttemberg liegt bei der IHK Ostwürttemberg. 

Querschnittsaufgabe: Beschäftigung und Qualifizierung

Die Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft, deren maßgebliche Treiber Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel seien, erfordere ein groß angelegtes Konzept zur Weiterbildung der Beschäftigten und des weiteren Erwerbspersonenpotenzials. Ziel sei es, möglichst viele Beschäftigte, egal auf welcher Qualifikationsstufe, mit den Fähigkeiten auszustatten, die für die Arbeit in der nahen und ferneren Zukunft von maßgeblicher Relevanz sind. Federführend sind die Agentur für Arbeit und Südwestmetall. 

 

Querschnittsaufgabe: Standortmarketing- und Entwicklung

Für diesen Bereich liegt die Gesamtfederführung bei WiRO und IHK. Zentrale, bewährte und neue Botschaften sollen weiter ausgebaut und Maßnahmen entwickelt werden, um die Positionierung Ostwürttembergs als attraktivem Standort in Süddeutschland weiter zu festigen. Nicht nur nach innen, sondern überregional und international soll die Positionierung verbreitet werden.

  

Am 9. November findet ab 17 Uhr der „Zukunftstag II“ im Konzerthaus in Heidenheim statt. In diesem Rahmen wird auch der Masterplan für Ostwürttemberg präsentiert.

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