Essinger starten Projekte in Ulm

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Das Projekt der Essinger Wohnbau am Ulmer Safranberg.
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Die Universitätsstadt gehört zu den am schnellsten wachsenden Städte im Land. Die Essinger Wohnbau investiert nicht nur deshalb in zwei spannende Bauprojekte vor Ort.

Essingen/Ulm

Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten zu einem der aktuellen Projekte der Essinger Wohnbau begonnen. Auf dem Gelände des ehemaligen Ulmer Klinikums entstehen am Safranberg in den kommenden Monaten vier Häuser mit insgesamt 37 Wohnungen. Die Essinger Wohnbau fungiert dabei als Projektentwickler und Bauträger.

"Für uns ist die Region Ulm ein hochinteressanter Markt", erklärt Horst Enßlin, Geschäftsführer der Essinger Wohnbau. Die Universitätsstadt gehöre zu den am schnellsten wachsenden Städte Deutschlands, dank prosperierender Unternehmen und zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen. Die Essinger Wohnbau wird nun auch mit der Vermarktung beginnen. "Auch für Kapitalanleger ist der Neubau ein sehr interessantes Objekt", sagt Enßlin.

Entstehen werden vier Wohngebäude mit jeweils sechs bis zwölf Neubauwohnungen in der Größe von ein bis vier Zimmern. Insgesamt bietet der Neubau eine Wohnfläche von 2880 Quadratmeter und eine gemeinsame Tiefgarage mit 39 Stellplätzen. "Die Wohnungen sind generationengerecht geplant und für Bewohner aller Altersgruppen geeignet", erklärt Arno Dangelmaier, Prokurist bei der Essinger Wohnbau. "Die exklusive Lage mit Aussicht hat uns vom ersten Moment an begeistert", begründet Enßlin die Entscheidung seines Unternehmens zur Investition. "Aus unserer Sicht ist das sogenannte Baufeld 1 die mit Abstand beste Lage im Gesamtprojekt Safranberg."

Ein Drittel der Wohnungen wird als Sozial-Mietwohnungen erstellt und von der L-Bank Baden-Württemberg gefördert, darunter fallen auch zwei in das Projekt integrierte betreute Wohngemeinschaften der Bruderhaus-Diakonie. Energetisch und technisch ist der Neubau auf dem modernsten Stand. Die Einstufung als Effizienzhaus 55 sichere den künftigen Besitzern die Möglichkeit einer Förderung durch die KfW-Bank, so Enßlin. Beheizt werden die Wohnungen durch das Fernwärmenetz der Stadtwerke Ulm, auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage zur ökologischen Stromgewinnung installiert. Technisch wiederum ist alles für Smart-Home-Lösungen und die Zukunft der Mobilität vorbereitet: von der Video-Türklingel bis zur fernsteuerbaren Fußbodenheizung. Die Hälfte der Stellplätze verfügt über eine Ladestation für E-Autos. Für die Essinger Wohnbau ist es nicht das einzige neue Projekt im Raum Ulm.

Für uns ist die Region Ulm ein hochinteressanter Markt.

Horst Enßlin Essinger Wohnbau

In der Neu-Ulmer Innenstadt hat das Unternehmen das Gebäude "Grüner Baum" erworben, die Projektentwicklung ist abgeschlossen, hier beginnt in diesen Tagen der Verkauf. Die Essinger Wohnbau baut hier 18 Neubauwohnungen und eine Tiefgarage, Zielgruppen sind Singles, Paar und Senioren, die direkt in der Innenstadt wohnen wollen. "Alle Einkaufsmöglichkeiten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die Donau und sogar das Ulmer Münster sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar", erklärt Dangelmaier.

"Mit der Größe der Wohnungen und der generationengerechten Planung werden wir auch den demografischen Veränderungen gerecht", erklärt Enßlin. "Die Lage ist wirklich herausragend." Derzeit gebe es kein anderes, so zentral gelegenes Neubauprojekt in Ulm oder Neu-Ulm. Für die Essinger ist Ulm jedoch kein Neuland. "Bereits vor knapp fünf Jahren haben wir dort bereits zwei Mehrfamilienhäuser realisiert – und seither hat die Region sich nochmals dynamisch entwickelt", erklärt Enßlin.

Der Heimatmarkt der Essinger bleibe Ostwürttemberg, aber: "Uns zieht es dennoch in interessante Ballungsräume jenseits der Großstädte." Vor einiger Zeit hatte man mit der Aalener I Live 80 Wohnungen in Ingolstadt gebaut. Auch in der Region planen die Essinger bereits die nächsten Projekte – in Heidenheim und in Essingen.

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