Ex-Voith-Chef Dr. Michael Rogowski verstorben

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Dr. Michael Rogowski.

Der Manager war mehr als 30 Jahre für Voith tätig und auch Präsident des BDI sowie des VDMA.

Heidenheim. Dr. Michael Rogowski, der langjährige ehemalige Vorsitzende der Voith-Konzerngeschäftsführung sowie ehemalige Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses von Voith, ist am 12. November im Alter von 82 Jahren in Heidenheim verstorben. Neben seiner Tätigkeit für Voith nahm Rogowski zahlreiche Verbandsaufgaben, Aufsichtsratsmandate und Ehrenämter wahr.

„Wir verlieren mit Michael Rogowski eine charismatische Persönlichkeit und einen wertvollen Begleiter. Mit seiner unternehmerischen Weitsicht und seiner Leidenschaft für Voith hat er unser Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und bereichert“, sagt Prof. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses von Voith.

„Michael Rogowski wird immer ein Teil von Voith und der Geschichte unseres Unternehmens bleiben. Er war leidenschaftlicher Voithianer und war auch nach seiner aktiven Zeit dem Unternehmen tief verbunden. Mit seinem vielfältigen Engagement hat er viel bewirkt, für Voith und für unseren Konzernsitz Heidenheim“, sagt Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung von Voith.

Dr. Michael Rogowski trat 1974 in das Unternehmen ein und war in unterschiedlichen Funktionen mehr als 35 Jahre lang für Voith tätig, unter anderem als Mitglied und Sprecher der Geschäftsführung, später als Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses. In dieser Zeit hat er die internationale Expansion von Voith in den USA sowie in China und Asien vorangetrieben und das Unternehmen weiter zu einem Weltkonzern ausgebaut. Bis zuletzt war Dr. Rogowski als Vorsitzender der Hanns-Voith-Stiftung aktiv und hat mit seinem persönlichen Engagement für Bildung, Kunst und Kultur das gesellschaftliche Leben am Konzernsitz in Heidenheim und in der gesamten Region bereichert.

Als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) sowie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) setzte er sich für die deutsche Industrie ein. Seine Verdienste in Wirtschaft und Gesellschaft wurden mit zahlreichen Ehrungen, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz und der Ehrenbürgerschaft der Stadt Heidenheim, gewürdigt.

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