FEM erhält Förderung aus Stuttgart

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Am FEM wird etwa zu den Feldern Materialforschung und Oberflächentechnik geforscht.

Das Gmünder Institut bekommt eine halbe Million Euro, Wirtschaftsministerin lobt die Arbeit der 1922 gegründeten Einrichtung.

Schwäbisch Gmünd. Das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (FEM) erhält vom Wirtschaftsministerium des Landes eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro zum Ausbau des Themenbereiches Energieforschung. Damit werden Geräte Gesamtkosten in Höhe von 563.000 Euro beschafft. Das gab Wirtschaftsministern Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt.

„Die Materialforschung, insbesondere in Zukunftsbereichen wie Batterie- und Wasserstoffforschung, ist ein Schlüsselbereich für die Entwicklung des gesamten Wirtschaftsstandorts Deutschland im internationalen Wettbewerb“, sagte die Wirtschaftsministerin. „Kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg sind von Änderungen im technologischen Umfeld besonders betroffen. Gerade in diesem Bereich kann das FEM mit seinem wirtschaftsnahen Forschungsansatz kompetente Unterstützung leisten“, so die Ministerin weiter.

Das FEM spiele mit seiner fachübergreifenden Kompetenz für die Bearbeitung aller Aspekte der Materialforschung und Oberflächentechnik mit dem besonderen Schwerpunkt Edel- und Leichtmetalle eine besondere Rolle innerhalb der deutschen Forschungslandschaft. Das Institut weist mittlerweile durch vielfältige Problemlösungskompetenzen ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland auf.

Gerade Themen wie Materialforschung und Oberflächentechnik spielen bei Zukunftsthemen wie der Energieforschung mit den Anwendungsbereichen Batterie- oder Wasserstofftechnologien eine entscheidende Rolle. „Diese Themen werden künftig Schwerpunkte in der Forschung des FEM sein. Hier kommt es entscheidend darauf an, über eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur mit einer Geräteausstattung zu verfügen, die höchsten Ansprüchen genügt“, so die Ministerin.

Das FEM, eines von dreizehn Instituten der Innovationsallianz Baden-Württemberg, ist seit 1922 das weltweit einzige unabhängige Institut für Edelmetallforschung. Ziel der Forschung auf den Gebieten der Materialwissenschaft und Oberflächentechnik ist es, zukunftsweisende Lösungen für die Wirtschaft zu entwickeln. Am FEM werden sämtliche Fragestellungen der Material- und Oberflächentechnik bearbeitet.

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