C&A-Filialen auf der Ostalb bleiben

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Die C & A-Filiale in Aalen ist Teil des Einkaufszentrums Mercatura.
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Konzern strukturiert sich um und plant Stellenabbau.

Aalen. Der Textilhändler C&A möchte den Onlinebereich stärken und gleichzeitig Stellen streichen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervor. Die Maßnahmen „könnten sich auf eine Reihe von Arbeitsplätzen in Europa auswirken“, so der Modehändler. Laut Medienberichten soll unter anderem die Hauptverwaltung in Brüssel geschlossen werden, in anderen Berichten ist auch von drohenden Filialschließungen die Rede. Zumindest für die C&A-Filialen in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim gibt die Konzernzentrale aber auf Nachfrage Entwarnung.

„Die Standorte in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim befinden sich weiterhin in unserem Portfolio für 2022“, teilt eine C&A-Sprecherin mit. Überdies stünden die angekündigten Modernisierungsprozesse „nicht im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung unseres Filialnetzes. Schließungen erfolgen grundsätzlich im Rahmen unseres aktiven Portfoliomanagements, welches die regelmäßige Überprüfung unserer Standorte im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit und die Einflüsse externer Faktoren wie Mitbewerber aber auch Stadtentwicklung, Handelsentwicklung beinhaltet.“

Die Fragen, ob es zu Stellenstreichungen auch auf der Ostalb kommen könnte, und ob die hiesigen Filialen zu den umsatzstärkeren in der Textilgruppe gehören, ließ die Sprecherin unbeantwortet. Ein Filialschließungsprogramm der Kette war bereits Anfang 2020 thematisiert worden. Wie viele Stellen den jetzigen Umstrukturierung zum Opfer fallen, sei noch abhängig von den Verhandlungen mit den Sozialpartnern und Teammitgliedern, die jetzt beginnen.

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