Finanzamt kündigt Konto bei der KSK Ostalb

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Das Finanzamt in Gmünd hat eine Kontonummer. Das ist für viele Steuerzahlerinnen und Steuerzahler relevant.
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Das Finanzamt in Gmünd beendet die langjährige Kontoverbindung. Das sind die Gründe. Und das müssen Bürgerinnen und Bürger nun unbedingt beachten.

Schwäbisch Gmünd. Die Kontoverbindung des Finanzamts Schwäbisch Gmünd bei der Kreissparkasse Ostalb wird mit Ablauf des Jahres beendet. Das teilt die Behörde in einer Pressemitteilung mit. Darin heißt es, das Finanzamt Schwäbisch Gmünd sehe sich „aus Kostengründen leider dazu gezwungen war, die langjährige Kontoverbindung mit der Kreissparkasse Ostalb zu beenden“.

Bei der KSK Ostalb äußert man sich zu dem Vorgang nicht. "Wir dürfen keinerlei Auskunft über Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden geben", sagt Pressesprecher Johannes Abele auf Anfrage und verweist auf das Bankgeheimnis.

Das Finanzamt in Gmünd ist indes nicht das einzige, das seine Kontoverbindung bei einer örtlichen KSK aufgelöst hat. So hatte bereits im Frühjahr die Behörde in Waiblingen eine Kontoänderung kommuniziert, die Kontoverbindung zur KSK Waiblingen gelöst und war zur Bundesbank gewechselt. In Nordrhein-Westfalen waren viele Finanzämter bereits vor einigen Jahren diesen Weg gegangen. Nun also auch das Finanzamt Gmünd. 

Für Steuerzahlende gilt: Neue Kontonummer unbedingt beachten!

Den Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen steht laut der Pressemitteilung des Finanzamts Gmünd demnach ab 1. Januar 2023 aus Kostengründen nur noch das Konto bei der Bundesbank in Ulm für Zahlungen zur Verfügung. Die Kontonummer dort lautet: DE66 6300 0000 0061 4015 01. „Das Finanzamt bittet daher alle Steuerbürgerinnen und Steuerbürger nach Möglichkeit von Einzugsermächtigungen zum Beispiel bei immer wiederkehrenden Zahlungen wie Vorauszahlungen, Gebrauch zu machen“, heißt es in der Mitteilung weiter: „Hintergrund unseres Ratschlags ist, dass jede Fristversäumnis bei Zahlungen laut Gesetzeslage die sofortige Festsetzung von Säumniszuschlägen nach sich zieht und das kann sehr teuer werden. Dass versehentlich zunächst eine veraltete Kontonummer für die Zahlung genutzt wurde, ist als Begründung für die verspätete Zahlung nicht relevant.“ 

Warum das Finanzamt zur Bundesbank und nicht zu einer anderen Bank wechselt, teilt die Behörde bislang nicht mit. Eine Möglichkeit: Dem Vernehmen nach verlangt die Bundesbank von den Finanzämtern gar keine Kontogebühr. 

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