Aus für Alugießerei in Königsbronn

+
Symbolbild

Polnischer Konzern hatte den Betrieb 2021 aus der Insolvenz übernommen, 31 Beschäftigte gekündigt.

Königsbronn. Die traditionsreiche Aluminiumgießerei in der Königsbronner Wiesenstraße ist zum Jahresende geschlossen worden. Die letzten 31 Beschäftigten erhielten am 22. Dezember 2022 ihre Kündigung. Das berichtet die „Heidenheimer Zeitung“ unter Berufung auf den Geschäftsführer Dariusz Furtak, der die explodierenden Energiekosten als einen Grund anfügt, warum das Unternehmen nicht kostendeckend arbeiten könne.

Die Gießerei war ursprünglich Teil der Firma C.F. Maier und seit 1977 in Betrieb. Im Jahr 2020 hatte die frühere Guss-Sparte von C.F. Maier mit damals 47 Mitarbeitern Insolvenz angemeldet. Im darauffolgenden Jahr hatte dann ein polnischer Investor die Gießereien in Königsbronn sowie in Nersingen übernommen. Die Königsbronner Gießerei wurde unter dem Namen Talund GmbH betrieben. Die Gießerei Nersingen, die von dem polnischen Konzern als Taguss GmbH betrieben wird, bleibt offenbar weiter bestehen. Laut der Zeitung haben sechs Beschäftigte der Königsbronner Gießerei im Herbst das Angebot wahrgenommen, ins bayerische Nersingen bei Neu-Ulm zu wechseln.

Der Maschinenpark sei bereits abgebaut und in ein polnisches Werk verlagert worden. Was mit den leer stehenden Hallen passiert, die im Eigentum der Firma C.F. Maier sind, ist noch nicht klar.

Zurück zur Übersicht: Firmen und Märkte

Kommentare