Warnstreiks in der Schmuckindustrie möglich

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Die Tarifverhandlungen in der Edelmetallindustrie laufen.

IG Metall fordert acht Prozent mehr Geld bei einjähriger Laufzeit

Schwäbisch Gmünd. Die Tarifkommission der IG Metall für die Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie fordert für die rund 10.000 Beschäftigten im Südwesten eine tabellenwirksamen Entgelterhöhung von acht Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten für alle Beschäftigten, Auszubildenden und dual Studierenden. Das teilt die IG Metall Pforzheim mit.

Barbara Resch, Verhandlungsführerin der IG Metall, sagt: "In vielen Betrieben der Branche läuft es gut, die Auftragsbücher sind trotz anbahnender Rezession voll. Dem gegenüber stehen eine hohe Inflation sowie steigende Kosten für Energie und Lebensmittel. Deswegen muss jetzt die private Kaufkraft nachhaltig gestärkt werden.“  

Im Dezember fand das erste Treffen mit dem Arbeitgeberverband statt, an dem die Verhandlungstermine festgelegt wurden. Der erste Verhandlungstermin ist für den 23. Januar angesetzt. „Wir gehen nicht davon aus, dass es eine leichte Tarifrunde wird, daher sind wir vorbereitet und startklar, um wenn nötig ab dem 24. Januar mit Warnstreiks zu beginnen“ so Liane Papaioannou, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim.

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