Fleischeslust muss in die Insolvenz

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Zugegeben: Das Essen ist eine Geschicklichkeitsaufgabe. Den Aufwand aber allemal Wert.

Der Gastrobetrieb mit zwei Standorten auf der Ostalb wird saniert. Besitzer Willi Heger will um den Betrieb kämpfen.

Aalen. Die Firma Fleischeslust mit ihren Standorten in Unterkochen und Ellwangen muss Insolvenz anmelden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Tobias Humpf, Rechtsanwalt der Kanzlei Prof. Baumann + Partner in Aalen, bestellt. Wie Humpf erklärt, seien der Grund für diesen Schritt die gestiegenen Energiekosten. „Damit fehlt die Liquidität, um ausstehende Forderungen zu begleichen“, so Humpf. Der Betrieb an beiden Standorten werde fortgeführt, die Standorte Unterkochen und Ellwangen sind weiterhin geöffnet.

„Wir prüfen derzeit die Sanierungsfähigkeit“, erklärt Humpf. „Die Geschäftsführung wird zusammen mit Gläubigern und Banken die Sanierung fortsetzen, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen und nachhaltig neu aufzustellen.“ Man setze alles daran, die 15 Arbeitsplätze und die Standorte zu erhalten.

Besitzer Willi Heger sieht das ähnlich. Um das Geschäft weiterhin anzukurbeln, plant er laut eigenen Angaben „zahlreiche neue Speisen und Aktionen im neuen Jahr“. „Wir lieben unseren Beruf, unsere Restaurants und hoffen, auch weiterhin unseren Gästen tolle Burger servieren zu dürfen. Um unseren Geschäftsbetrieb auch im neuen Jahr aufrechtzuerhalten, bitten wir um zahlreiches Erscheinen im Januar“, so Heger. Gegründet wurde die Firma Fleischeslust Barbecue im Jahr 2016 in Abtsgmünd.

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