Gmünder IFO-Institut expandiert in China

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Der Laborbereich „Salzsprühnebeltest“ am IFO-Standort in Hangzhou/China.

Auch in Deutschland und dem Mittleren Osten erweitern die Oberflächenspezialisten ihre Aktivitäten. Was das für den Stammsitz bedeutet.

Schwäbisch Gmünd

Das Gmünder Institut für Oberflächentechnik (IFO) hat in der chinesischen Stadt China/Hangzhou seinen Standort ausgebaut und dort ein neues Labor mit 1000 Quadratmeter Fläche eröffnet. Laut des Unternehmens ist der Ausbau ein wichtiger Schritt für die im Verbund arbeitenden Unternehmen IFO und Qubus, einem Ingenieurdienstleister für Oberflächentechnik ebenfalls mit Sitz Schwäbisch Gmünd. Ziel sei es, für die Kunden aus China und dem asiatischen Markt einen Vor-Ort-Service sowie ein Expertennetzwerk rund um die Oberflächentechnik anbieten zu können. Mit dem Bau hatte das IFO im Jahr 2019 begonnen. Nun wurde Betrieb aufgenommen.

„Wir folgen unseren Kunden, die an verschiedenen Standorten weltweit vertreten sind und möchten auch international für Anfragen vor Ort sein und überall das gleiche Dienstleistungsangebot anbieten können“, erklärt Michael Müller, Geschäftsführer des IFO-Instituts. Nicht nur in China, auch in Dubai plant das IFO, das ein Dienstleister für Unternehmen der Oberflächentechnik und Metallverarbeitung ist, seine Präsenz in Zukunft weiter auszubauen.

Momentan ist Geschäftsführer Marc Holz vor Ort, um auch dort die Niederlassung zu einem Laborstandort auszubauen. Die Unternehmensgruppe reagiert damit auch auf die stark wachsenden Anfragen aus Bereichen, die vom Strukturwandel getrieben sind. Über das bisherige Hauptgeschäftsfeld Architektur hinaus kommen viele Anfragen aus den Bereichen alternativer Antrieb sowie Elektromobilität, Bahnindustrie, schwerer Korrosionsschutz, etwa für Pipelines und Wasserversorgungssystemen, Nasslack sowie Tests für neue Beschichtungssysteme.

„Das bedeutet für unseren Hauptstandort in Gmünd weiteres Wachstum. Obwohl wir erst vor drei Jahren unser Labor mit einem weiteren Anbau vergrößert haben, denken wir bereits wieder an die Schaffung weiterer Labor- und Bürokapazitäten“, sagt Müller. Auch der Austausch zwischen den Kollegen in Deutschland, China und Dubai klappe dank der digitalen Möglichkeiten hervorragend.

„Unsere Projektingenieure sind bei internationalen Projekten und für knifflige Fachfragen regelmäßig im Erfahrungsaustausch und schaffen so Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen. Die modernen Kommunikationsmittel sorgen für ideale Bedingungen für die internationale Zusammenarbeit zwischen den Teams.“

Gemeinsam mit dem verbundenen Unternehmen Qubus und Unternehmensstandorten in Dubai, China und den Niederlanden bietet das Institut für Oberflächentechnik weltweit Dienstleistungen für oberflächentechnische Unternehmen an. Derzeit sind mehr als 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern Inspektionen, Zertifizierung, Gutachten, Auftragsforschung, Labordienstleistungen, Anlagen- und Fabrikplanung, Umweltrecht und Managementsysteme tätig.

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