Handwerker bekommen mehr Geld

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Warum Betriebe in der Region künftig mit höheren Prämien rechnen können, falls sie ausbilden.

Ulm. Der Bund hat das Programm "Ausbildungsplätze sichern" verbessert. Damit können nun mehr Handwerksbetriebe vom Programm profitieren. Die Prämie wird an kleine und mittelständische Betriebe gezahlt, die trotz Umsatzrückgängen durch die Pandemie in gleicher Zahl oder mehr ausbilden. "Wir müssen das Ausbildungssystem gegen Corona verteidigen und betroffene Betriebe unterstützen, damit Jugendliche in Ausbildung keinen Schaden nehmen", sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Kammer.

Neben der Verdopplung der Prämien auf 4000 Euro bei der Ausbildungsprämie, 6000 Euro bei der Ausbildungsprämie Plus und 6000 Euro im Falle einer Übernahme eines Auszubildenden aus einem insolventen Betrieb, gibt es auch weitere inhaltliche Verbesserungen: so ist vor allem der neue Sonderzuschuss für Kleinstbetriebe hilfreich, die im zweiten Lockdown ihre Geschäftstätigkeit weitgehend einstellen mussten. Betriebe mit bis zu vier Mitarbeitern erhalten pauschal 1000 Euro, wenn sie ihre Ausbildungstätigkeit für mindestens 30 Tage fortgesetzt haben. Pandemiebetroffene Betriebe bekommen zudem Geld für externe Vorbereitungskurse auf Abschlussprüfungen. Der Bund stellt dafür in diesem Jahr 500 Millionen Euro zur Verfügung und für das kommende Jahr weitere 200 Millionen Euro.

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