Handwerker zeigen sich optimistisch

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51 Prozent der Betriebe im Ostalbkreis bezeichnen ihre Lage als gut, 89 Prozent wollen Beschäftigte halten.

Aalen. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind für das regionale Handwerk auch im dritten Quartal 2020 noch spürbar, die Betriebe zeigen sich aber hoffnungsvoll. Das zeigen die aktuellen Konjunkturdaten der regelmäßigen Quartalsumfrage der Handwerkskammer Ulm.

Im Ostalbkreis beurteilen 51 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 17 Prozent bezeichnen sie als schlecht. 27 Prozent der Betriebe auf der Ostalb rechnen mit einer Verbesserung der Geschäftslage in den nächsten Wochen, 2 Prozent mit einer Verschlechterung. Rund 47 Prozent haben eine aktuelle Auslastung von 80 Prozent oder höher. 89 Prozent der Betriebe möchten ihre Beschäftigtenanzahl halten.

"Jeder junge Mensch, der nach einem Ausbildungsplatz sucht, kann ihn in seiner Region auch finden – und zwar in nahezu jedem Beruf. Die Betriebe sind offen für Praktika zum Schnuppern. So erkennt man leicht, ob es für eine Ausbildung passt oder nicht. Einfach einen interessanten Ausbildungsbetrieb ansprechen. Wir freuen uns darüber", sagt der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Ostalbkreis, Edgar Horn. Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, sagt: "Wir dürfen uns über diese Aufhellung freuen. Aber: Die Krise kann im Handwerk zeitverzögert ankommen."

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