Hartmann leidet unter hohen Preisen

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Stammsitz von Hartmann in Heidenheim.

QuartalszahlenHeidenheimer Medizin- und Hygieneartikelkonzern startet mit rückläufigem Ergebnis ins Jahr.

Heidenheim.  Die bereits seit vergangenem Jahr steigenden Material-, Transport- und Energiekosten haben die Geschäftsentwicklung von Hartmann in den ersten drei Monaten 2022 maßgeblich beeinflusst. Der Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs habe diese Entwicklung nochmals deutlich verschärft.

Im Segment Wundversorgung erzielte der Konzern unter anderem aufgrund der erhöhten Nachfrage nach traditionellen Wundprodukten ein Umsatzplus. Auch im Segment Inkontinenzmanagement erholte sich der Umsatz dank einer wieder gestiegenen Bettenauslastung in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Im Segment Infektionsmanagement hingegen verzeichnete man angesichts der weggefallenen Sonderkonjunktur von Masken und Handschuhen einen starken Rückgang gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. 

Über alle Geschäftssegmente hinweg erzielte das Unternehmen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2022 Umsatzerlöse von 560,8 Millionen Euro. Dies ist ein organischer Umsatzrückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das bereinigte operative Ergebnis lag im ersten Quartal bei 53,5 Millionen Euro, ein Rückgang von 29,1 Millionen gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2021, der noch stark von der positiven Sonderkonjunktur der Corona-Pandemie geprägt war.

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