Heidenheimer Volksbank "fei ned schlecht"

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Vorstand der Heidenheimer Volksbank (von links): Ulrich Hasenmaier, Oliver Conradi (Vorsitzender), Elke Müller-Jordan.
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Bilanz: Genossenschaftsbank zahlt Strafzinsen, kann das Kreditvolumen aber steigern. Wertpapiere sind äußerst beliebt. Von Bernhard Hampp

Heidenheim. Trotz widriger Rahmenbedingungen ist die Heidenheimer Volksbank mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. „Wir waren fei ned schlecht!“, drückte es Vorstandsvorsitzender Oliver Conradi anlässlich der Vertreterversammlung im Congress Centrum Heidenheim auf Schwäbisch aus.

Die Bilanzsumme als Kennzahl für die Größe der Bank stieg um 40 Millionen auf 1,36 Milliarden Euro. Das bilanzielle Kreditgeschäft wuchs um zehn auf mehr als 770 Millionen Euro. Auf der Anlagenseite erreichte die Genossenschaftsbank bei den bilanziellen Einlagen mit 1,08 Milliarden Euro erneut einen Höchststand, fast 30 Millionen Euro über dem Vorjahr.

Conradi und seine Vorstandskollegen Elke Müller-Jordan und Ulrich Hasenmaier verwiesen jedoch auch auf die Schattenseiten dieser Kunden-Sparfreude: Für den Einlagenüberschuss zahlte die Bank 2021 rund 540  000 Euro Strafzinsen, im ersten Quartal 2022 bereits nochmals 114  0000 Euro. Stark gewachsen, um 24 Prozent, ist das Geschäft mit Wertpapieren, die bei genossenschaftlichen Verbundpartnern erworben wurden.

Die Dividende der Genossenschaft beträgt unverändert 0,5 Prozent zuzüglich Mitgliederboni. Das Netz von zehn stationären Geschäftsstellen bleibt ebenso unverändert wie die Zahl von rund 230 Beschäftigten.

Vorstand der Heidenheimer Volksbank (von links): Ulrich Hasenmaier, Oliver Conradi (Vorsitzender), Elke Müller-Jordan.

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