Heidenheimer Volksbank: Fusion mit Steinheim als große Aufgabe

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Vorstandsmitglied Ulrich Hasenmaier (links) ist zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen, Vorstandsvorsitzender Oliver Conradi und Vorstandsmitglied Elke Müller-Jordan bereiten sich auf die möglichen Fusion mit der Raiffeisenbank Steinheim vor.

Gremien müssen noch zustimmen. Vorstand Ulrich Hasenmaier im Ruhestand.

Heidenheim. Die Heidenheimer Volksbank steuerte ruhig, sicher und erfolgreich durch ein schwieriges Jahr 2022. Das teilen die Vorstände Oliver Conradi und Elke Müller-Jordan Bilanz ziehend mit. Eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft sei die angestrebte Fusion mit der Raiffeisenbank Steinheim eG, die 2023 vollzogen werden soll. Hierzu müssen die Generalversammlung der Raiffeisenbank Steinheim und die Vertreterversammlung der Volksbank ihre jeweiligen Zustimmungen geben.

Nach einer mehr als 47-jährigen Tätigkeit für die Heidenheimer Volksbank ist das stellvertretende Mitglied des Vorstands, Ulrich Hasenmaier, in den Ruhestand gegangen. Er amtiert weiterhin als Vorsitzender der Heidenheimer Volksbank-Stiftung, die er vor 15 Jahren mit aus der Taufe hob.

Das betreute Kreditvolumen der Bank wuchs 2022 um über 19 Millionen auf nahezu eine Milliarde Euro an. Den Löwenanteil zur Steigerung steuerte das bilanzielle Kreditgeschäft mit einem Plus von 14 Millionen Euro bei. Berücksichtigt man noch die Regel- und Sondertilgungen von rund 120 Millionen Euro beträgt das gesamte direkt vergebene Neugeschäft im Jahr 2022 über 140 Millionen Euro.

Das bilanzielle Kundeneinlagevolumen stieg deutlich auf über 1,1 Milliarden Euro und erreichte einen neuen Höchststand in der 157-jährigen Geschichte der Heidenheimer Volksbank.

Nur das außerbilanzielle Kundenvolumen konnte mit dieser Entwicklung nicht mithalten. Durch die stark gesunkenen Börsenkurse ging es performancebedingt auf 1,27 Milliarden Euro zurück. Das gesamte betreute Kundenvolumen stieg trotz des Rückgangs im außerbilanziellen Anlagebereich auf noch nie dagewesene 3,363 Milliarden Euro.  

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