Hensoldt bleibt auf Wachstumskurs 

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Symbolbild Hensoldt
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Die AG vermeldet Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis. Auch 2022 soll sich dieser Kurs fortsetzen.

Oberkochen. Der Rüstungselektronikhersteller Hensoldt hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Dank neuer Aufträge für den Kampfjet Eurofighter sowie das Aufklärungssystem Pegasus klettert der Umsatz um 22 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wurde um 19 Prozent auf 261 Millionen Euro verbessert. Hensoldt hat seinen Sitz in Taufkirchen bei München, unterhält jedoch einen großen Standort in Oberkochen, wo rund 700 Menschen für die Tochterfirma Hensoldt Optronics arbeiten. Auch in Aalen betreibt das Unternehmen einen Standort mit einigen Arbeitsplätzen.

„2021 war für Hensoldt erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr“, erklärt Vorstandschef Thomas Müller. Gleichzeitig habe man das Unternehmen „strategisch weiterentwickelt“ und setze nicht nur auf Kerngeschäft im Bereich der Verteidigungselektronik und Sensorik, sondern auch auf „vielversprechende Zukunftsfelder“ wie Datenanalyse, Künstliche Intelligenz und Cyber-Sicherheit.

Auch für die Aktionäre des börsennotierten Unternehmens soll sich das Rekordergebnis auszahlen. „Unser profitables Wachstum erlaubt es, unsere Anteilseigner erneut am Erfolg der Hensoldt AG teilhaben zu lassen“, erklärt Finanzchef Axel Salzmann. Deshalb wolle man der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende auf 25 Cent pro Aktie zu erhöhen.

Für 2022 visieren Müller und Salzmann einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro sowie einen operativen Gewinn von bis zu 300 Millionen Euro an. Hilfreich bei der Erreichung dieses Ziels: Allein der Auftragsbestand wuchs im vergangenen Jahr um fast die Hälfte auf nunmehr knapp mehr als fünf Milliarden Euro.

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