Hilfe für Handwerker im Fokus

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Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter kann das "Unverständnis verstehen".

Aalen. Bei einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ostalb, Edgar Horn, hat sich CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter über die Lage der Handwerksbetriebe informiert.

Kiesewetter berichtete, dass es einige Hürden bei den Überbrückungshilfen für das Frühjahr gab, weshalb die Kriterien nun angepasst worden seien, um den Zugang zu verbessern. Er wies darauf hin, dass die Programmbedingungen für die Novemberhilfe zwischenzeitlich konkretisiert und verbessert worden seien. Dennoch sei die Lage für einige Betriebe äußerst kritisch. Er könne das Unverständnis verstehen, dass bei den Einschränkungen zu wenig differenziert werde, obwohl viele beispielsweise in der Gastro- und Hotelbranche wirksame Hygienekonzepte aufgestellt und investiert hatten. Hierzu nannte Kiesewetter Zahlen: "Hatten bis zum 30. Juni 238 Unternehmen aus dem Wahlkreis KfW-Corona-Hilfen beantragt, so waren es bis zum 30. September bereits 493 Unternehmen. Insgesamt umfassen diese KfW-Hilfen in der Region ein Kreditvolumen von circa 186 Millionen Euro."

Geschäftsführer Edgar Horn berichtete, dass vor allem die Bau- und Baunebengewerke nach wie vor volle Auftragsbücher haben und unter dem Fachkräfte- und Nachwuchsmangel leiden. Man könne die Lage im Handwerk allerdings nicht pauschalisieren.

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