Hilfen für Gastronomie gefordert

  • Weitere
    schließen

Die NGG will, dass die Regierung nicht nur den Betrieben, sondern auch den Beschäftigten hilft.

Aalen. Für Hotels, Gaststätten und Kneipen im Ostalbkreis geht der Lockdown nach den Beschlüssen von Bund und Ländern weiter – mindestens bis in den Januar hinein. Die Schließungen treffen aber nicht nur die Firmen. Auch die rund 4700 Menschen, die im Ostalbkreis in der Hotellerie und Gastronomie arbeiten, seien teils in großer Not, so die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Sie fordert eine Soforthilfe für die Beschäftigten. Die Politik könne nicht Wirtschaftshilfen in Milliardenhöhe bereitstellen, ohne zugleich an die prekäre Lage der Arbeitnehmer nach monatelanger Kurzarbeit zu denken, mahnt die NGG. Sie schlägt deshalb vor, den Beschäftigten im Gastgewerbe eine Corona-Sofort-Nothilfe in Höhe von 1000 Euro zu zahlen. "Die Politik greift den Firmen mit enormen Summen unter die Arme, um eine Pleitewelle zu verhindern. Jetzt darf sie die Beschäftigten nicht im Regen stehen lassen", so Brugger. Nach Einschätzung der NGG würden sich die Kosten für eine Beschäftigten-Nothilfe im Dezember auf rund 600 Millionen Euro belaufen. Zum Vergleich: Die Unternehmenshilfen im Gastgewerbe kosten den Staat in diesem Monat 17 Milliarden Euro. Außerdem müsse die Auszahlung der Unternehmenshilfen an den Erhalt von Arbeitsplätzen geknüpft werden, so Brugger.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft Regional

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL