Hohe Förderung für Aalener Graduate Campus

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergibt den Förderbescheid für berufliche Bildung an Dr. Alexandra Jürgens, Marie Regel und Sarah Schlipf vom Graduate Campus Hochschule Aalen.

Die Einrichtung an der Hochschule Aalen erhält knapp 400.000 Euro für ein neues Weiterbildungsprojekt

Aalen

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert sieben neue und innovative „Future-Skills“-Weiterbildungsprojekte mit insgesamt zwei Millionen Euro. Davon erhält der Graduate Campus eine Fördersumme in Höhe von knapp 400.000 Euro für das Projekt „Entwicklung und Erprobung von digitalen, modularen MicroDegrees mit Hochschulzertifikat“.

 „Vielen Dank für das Vertrauen in unsere Projektidee, wir freuen uns auf den Projektstart“, sagte die die Geschäftsführerin des Graduate Campus Hochschule Aalen, Dr. Alexandra Jürgens, bei der Kick-Off-Veranstaltung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, betonte: „Wir entwickeln zeitgemäße und kurze Weiterbildungsformate, mit denen künftig benötigte Kompetenzen und Fähigkeiten vermittelt werden können: von Digitalisierung und Cybersecurity über IT und Künstliche Intelligenz bis zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien. Neben technischen und digitalen Themen und deren Herausforderungen werden etwa auch soziale und psychologische Aspekte einbezogen. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes, eröffnen berufliche Perspektiven und sichern Arbeitsplätze.“

 Im Rahmen der Projekte werden Weiterbildungsbausteine zu wichtigen „Future Skills“ entwickelt und erprobt. Welche Kompetenzen insbesondere für Automobil- und Zulieferindustrie, Maschinenbau, Metallindustrie und Medizintechnik heute und in Zukunft für Baden-Württemberg erfolgskritisch sind, wurde im Rahmen einer vom Wirtschaftsministerium geförderten Studie erhoben. „Mit unseren neuen Projekten werden aus den Ergebnisse der ‚Future Skills‘-Studie konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten für die Beschäftigten im Land entstehen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

 Die geförderten Projekte zeichnen sich durch innovative Ansätze aus, die vor allem Beschäftigte in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in den Fokus nehmen. So werden Weiterbildungsangebote etwa gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet und erprobt und kleinteilige, modulare Weiterbildungsformate entwickelt, die eine flexible und bedarfsgerechte Qualifizierung im beruflichen Tagesgeschäft ermöglichen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergibt den Förderbescheid für berufliche Bildung an Dr. Alexandra Jürgens, Marie Regel und Sarah Schlipf vom Graduate Campus Hochschule Aalen.

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