IHK: Lob für geplante Preisbremse

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Die IHK Ostwürttemberg in Heidenheim.

Die IHK begrüßt den Vorschlag der Expertenkommission. Der bringe für die Firmen „eine klare Perspektive“.

Heidenheim. Die IHK Ostwürttemberg bewertet die Vorschläge der Gaskommission für eine Gaspreisbremse insgesamt als positiv. Begrüßt werde in der Region die Unterstützung und Beschleunigung von Transformationsplänen durch die Bundesregierung, so die Kammer in einer Mitteilung, fordert aber: „Härtefallfonds für besonders betroffene Unternehmen müssen auf der Agenda bleiben“, so IHK-Präsident Markus Maier.

 „Die Kommission hat sich auf eine schnelle und einfach Preisbremse geeinigt, die für die Unternehmen eine klare Perspektive bringt“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler. Dennoch Erdgas von allen massiv eingespart werden, so Rentschler. Ebenfalls begrüße die IHK-Organisation einen Härtefallfonds für besonders betroffene Unternehmen zu verankern. Die Wirtschaft brauche den schnellen Ausbau von erneuerbaren Energien, der Stromnetze und der Gas- und Wasserstoffinfrastruktur als langfristig sichernde Maßnahme für den Industriestandort Deutschland. Allerdings müsse der Markt langfristig wieder den Energiepreis durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage bilden, so die IHK.

Der Zwischenbericht der Experten-Kommission „Gas und Wärme“ geht ebenso auf die Transformation ein: Die Energiekrise beschleunigt den Strukturwandel in Deutschland, der im Zuge der Transformation hin zur Klimaneutralität zu erwarten ist. Viele Unternehmen stünden vor der Herausforderung, dass ihre Transformationspläne durch die extremen Preisentwicklungen wichtiger Brückentechnologien gefährdet sind. Gleichzeitig weist die Experten-Kommission darauf hin, dass vor dem Hintergrund der Gaskrise diese Transformationsprozesse schnell umgesetzt werden sollten. „Wir freuen uns über die Unterstützung bei den Transformationspläne durch die Bundesregierung und werden auch unseren Transformationsprozess für die Region Ostwürttemberg weiter voranbringen.“, so IHK-Präsident Markus Maier.

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