IHK plädiert für Aussetzen der 2G-Regelung im Einzelhandel

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Die IHK Ostwürttemberg in Heidenheim.

Nach einem Urteil des Bayrischen Verwaltungsgerichtshof will die Kammer das Aus für 2G im Einzelhandel

Heidenheim. Der  Bayrische  Verwaltungsgerichtshof hat einer klagenden Händlerin Recht gegeben und am    19.01.2022 die 2G-Zugangshürde in allen Einzelhandelsgeschäften  des  Freistaats  Bayern gekippt. Die IHK  Ostwürttemberg appelliert deshalb: „Auch  in  Baden-Württemberg  muss  die  2G-Regelung ausgesetzt werden, um insbesondere in Grenzgebieten  den Wettbewerb  zu gewährleisten“, so die Kammer.

„Die  Hygiene-  und  Schutzkonzepte  funktionieren;  die  FFP2-Maskenpflicht schützt  sowohl  Kunden  als auch Arbeitnehmer im stationären Einzelhandel. Der  Einzelhandel  ist  und  war  in  der Pandemie nie Infektionstreiber“, betont   Markus  Maier,  Präsident der IHK Ostwürttemberg. „Bleibt die 2G-Regelung  bestehen,  wird  sich  der  Handel  besonders in Grenzregionen zugunsten  des weniger reglementierten Bayrischen Einzelhandels verzerren – ein weiterer geschäftsschädigender Bremsklotz für die Unternehmen des Landes.“

„Es ist logisch nicht zu erklären, warum der Kunde im Ostwürttemberger Laden nur mit Nachweis einkaufen kann, sich dann aber fünf Kilometer weiter, hinter der Bayrischen Grenze, ohne Einschränkungen im Einzelhandel aufhalten darf“, fügt IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler hinzu. Die IHK Ostwürttemberg stehe mit ihrer Forderung im Schulterschluss aller 12 baden-württembergischen IHKn.

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