IHK will Perspektive für Öffnung

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Heidenheim. Die IHK Ostwürttemberg ist in Sorge um ihre Mitgliedsunternehmen. Die jüngste Konjunkturumfrage der IHKs auf Landesebene zeige, dass drei Prozent der Betriebe akut insolvenzgefährdet seien. Die Vollversammlung der IHK hat mit großer Mehrheit eine Corona-Resolution beschlossen und erwartet vom Bund-Länder-Gipfel diese Woche eine planbare Öffnungsperspektive.

Die IHK Ostwürttemberg erreichen seit Jahresanfang verstärkt dramatische Hilferufe von Unternehmen, die große Zukunftssorgen haben. Vor allem Betriebe aus Branchen, die behördlich geschlossen wurden, wie der stationäre Einzelhandel, körpernahe Dienstleistungen, das Gastgewerbe, Messedienstleister, die Reise- und Freizeitwirtschaft sowie Kultureinrichtungen, sind stark betroffen. Besonders unter Druck stehen auch Soloselbständige, die in vielen Fällen bereits ihre Altersvorsorge angreifen müssen. Viele Betriebe wurden geschlossen, obwohl diese vorbildliche und wirksame Hygienekonzepte umgesetzt hatten, kritisiert die IHK Ostwürttemberg. Thorsten Drescher, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg: "Auf Basis der Hygienekonzepte und klarer Regelungen braucht es nun eine möglichst rasche Rückkehr zu einem geordneten Geschäftsbetrieb." Vom Bund-Länder-Gipfel in dieser Woche erwartet die Wirtschaft der Region ein umfassendes, verantwortliches und stufenweises Öffnungskonzept, das allen Branchen gleichermaßen Planungssicherheit bringt.

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