DHBW schließt sich dem "Schwabenbund" an

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Wollen künftig als Verbund „CampusSüd“ eine schwäbische Bildungsregion etablieren: Die schwäbischen Hochschulen (v.l.n.r.): Josef Brandner (Schwabenbund e.V.), Dr. Ingeborg Mühldorfer (HS Albstadt-Sigmaringen), Dr. Dr. Rainer Przywara (DHBW Heidenheim), Dr. Michael Weber (Uni Ulm), Dr. Carsten Merten (HS Biberach), Dr. Uta Feser (HS Neu-Ulm), Dr. Wolfgang Hauke (HS Kempten), Moritz Schön (ZU F’hafen), Werner Weigelt (Schwabenbund e.V.), Dr. Franziska Peter (ZU F’hafen) .

Heidenheimer Hochschule gehört einem neuen Netzwerk an. Dadurch "ergeben sich neue Möglichkeiten".

Heidenheim. Fünf schwäbische Hochschulen und zwei Universitäten haben auf Initiative des "Schwabenbund" den Kooperationsvertrag „Schwabenbund-CampusSüd“ unterschrieben. Ziel der Zusammenarbeit sei die Erhöhung der Sichtbarkeit und Attraktivität der daraus entstehenden schwäbischen Bildungsregion von Ostwürttemberg über die Donau-Iller-Region und Bodensee/Oberschwaben bis ins Allgäu, schreibt die DHBW Heidenheim in einer Mitteilung. Der Schwabenbund ist ein seit 2012 bestehender Verbund aus Politik, Wirtschaft und kommunalen Zusammenschlüssen aus Baden-Württemberg und Bayern. 

Beteiligt an der Kooperation sind neben der DHBW die Hochschule Neu-Ulm, die Universität Ulm, die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, die Pädagogische Hochschule Weingarten, die Hochschule Kempten und die Zeppelin Universität mit zusammen 30 000 Studierenden. Unter dem Dach CampusSüd wollen die Hochschulen eigenen Angaben zufolge "die Strahlkraft national und international weiter erhöhen und die schwäbische Bildungsregion als attraktiven Studienort bekannter machen, um hervorragend-ausgebildete Fachkräften zu gewinnen und zu binden". Drei weitere Hochschulen aus der Region würden aktuell eine Teilnahme am Zusammenschluss prüfen, heißt es weiter.

„Durch die länderübergreifende Hochschulkooperation innerhalb des Schwabenbunds ergeben sich neue Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit unterschiedlicher Hochschulen und Hochschultypen. Dies kommt insbesondere der regionalen Wirtschaft zugute, denn es dient der Fachkräftesicherung“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara, Rektor der DHBW Heidenheim.

„Die Unis und Hochschulen der Region sichern mit ihrer Ausbildung, ihrer Forschung und ihrer regionalen Vernetzung die erfolgreiche Entwicklung der Region. Ziel ist nun, die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Verwaltung weiter zu verbessern, um gemeinsam die Zukunft unserer Region noch besser gestalten zu können“, gibt Prof. Dr. Weber, Präsident der Uni Ulm, die weitere Ausrichtung vor.

Josef Brandner, Vorstandsmitglied des Schwabenbund e. V. und stellvertretender Präsident der IHK Schwaben, stellt die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Hinblick auf die Gewinnung von Fachkräften in den Fokus: “Wir befinden uns in einem Wettbewerb der Regionen. Deswegen ist es für uns sehr wichtig, die Hochschulen noch attraktiver für ein Studium zu machen.“

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