Kammer: Friseure sollen öffnen

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Die Friseure sollen wieder öffnen dürfen, fordern die Handwerkskammer und die Innungen.

Lage im Friseur- und Kosmetikgewerbe spitzt sich zu – gemeinsamer Brief mit Innungen.

Ulm. Viele Betreiber von Kosmetik- und Nagelstudios sowie Friseurbetrieben und Barbershops fürchten um ihre Existenz und erhalten laut Handwerkskammer Ulm die zugesagten Entschädigungszahlungen nicht. Die Kammer macht sich jetzt für eine zeitnahe Wiedereröffnung dieser Handwerksbetriebe stark. Bei Einhaltung aller Hygienestandards könnten Friseurbetriebe und Kosmetikstudios wieder öffnen. Im Ostalbkreis gibt es 283 Kosmetiker- und 402 Friseurbetriebe.

In einem persönlichen Brief an Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, Sozialminister Manfred Lucha und Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Handwerkskammer Ulm zusammen mit allen Friseur- und Kosmetikerinnungen ihres Bezirks auf die brisante und existenzbedrohliche Situation des Kosmetiker- und Friseurhandwerks hingewiesen und eine Wiedereröffnung angemahnt. Unterzeichnet haben auch Obermeister Bernd Bäuerle (Friseurinnung Aalen) und Obermeisterin Jutta Grames (Friseurinnung Schwäbisch Gmünd).

Ziel sei es, dass die Landesregierung durch eine Klarstellung der Corona-Verordnung für das Land Baden-Württemberg eine Betriebsöffnung für diese Handwerke ab Februar 2021 ermöglicht. "Zwangsschließung, ohne dass Entschädigungen ankommen: Das ist eine Mischung, die viele nicht aushalten", so Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

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