Kammer will Betriebeunterstützen

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Handwerker sollen beim Impfen durch Betriebsärzte nicht benachteiligt werden. Kammer bietet Hilfe an.

Ulm. Die Handwerkskammer Ulm setzt sich dafür ein, dass ihre Handwerksbetriebe im Gebiet von der Ostalb bis zum Bodensee beim betriebsärztlichen Impfen nicht benachteiligt werden. Mitarbeiter in Handwerksbetrieben können nach aktuell geltender Priorisierung durch Hausärzte, in Impfzentren und demnächst von Betriebsärzten geimpft werden. Die Kammer hat nun Betriebsärzte gelistet, die ein Impfangebot an Betriebe machen, teilt die Kammer in einer Pressemitteilung mit. Sobald die Impfpriorisierung im Land gänzlich aufgehoben wird, könnten Betriebsärzte alle Impfwilligen eines Betriebs impfen.

Neben dem Impfen sei der flächendeckende Einsatz von Schnelltests ein wichtiges Instrument im Kampf gegen das Virus. Die Kammer hatte für die Handwerksbetriebe frühzeitig Testkontingente gesichert, als die Tests auf dem Markt noch schwer zu beschaffen waren. Gemeinsam mit den baden-württembergischen Handwerkskammern ist ein Einkaufssystem für Tests aufgebaut worden, bei dem Handwerksbetriebe direkt über die Website der Handwerkskammer ihren Bedarf an Tests für ihre Beschäftigten und Kunden einkaufen können. Zwischenbilanz: Bislang haben sich 1100 Mitgliedsbetriebe insgesamt 72 000 Tests über die Bestellseite beschafft – zu vergünstigten Konditionen und versandkostenfrei.

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