Kreissparkasse meistert Pandemie

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Neu gebaut wurde die Sparkassenfiliale in Unterschneidheim: Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen bei dem Gebäude eine besondere Rolle. Archivfoto: Achim Klemm

Vorstandsvorsitzender Markus Frei erhält im Kreistag Zustimmung für Kurs des Geldinstituts in der Krise.

Aalen. Markus Frei, seit einem Jahr Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse (KSK) Ostalb, hat im Kreistag den Jahresabschluss 2020 seines Kreditinstituts vorgestellt. „2020 war ein besonderes Jahr“ – das Virus habe auch die KSK fest in der Hand gehabt: „Unsere Mission war, als starker und loyaler Partner an der Seite unserer Kunden zu stehen“, so Frei. Habe man am Beginn der Pandemie „in den Abgrund geblickt“ und ein Minus von vielen Millionen Euro für die Kreissparkasse für möglich gehalten, sei letztlich doch ein ordentliches Ergebnis herausgekommen. Der Jahresüberschuss der KSK belief sich auf vier Millionen Euro. Dazu trug der Verkauf von Goldbeständen für 2,6 Millionen Euro bei. Die Zahl der Mitarbeiter sank um 10 auf 940.

18 Filialen wandelte die KSK in sogenannte Heimatfilialen, Orte der Begegnung mit Raum für kleine Veranstaltungen, um. Weitere 18 Heimatfilialen sollen folgen.

Kreisräte aller Fraktionen lobten die KSK als Stabilitätsanker in der Krise: So wurden im Jahr 2020 900 Tilgungsaussetzungen gewährt und 719 Förderdarlehen ausgegeben. 64 Auszubildende erlernen derzeit bei der Kreissparkasse das Bankfach. ham

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